Kapitel 3
Yuki
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Eismagier


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Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Fr März 04, 2016 7:42 am ©Yuki verfasst.
Im Gegensatz zu meinen anderen Freunden blieb ich die ganzen Sommerferien über bei Saima und wir verbrachten viel Zeit mit dem Schwertkampf. Einmal habe ich sogar meine Freundin, die die beste Schwertkämpferin ist, die es gibt, besiegt (obwohl ich glaube, dasd sie mich hat gewinnen lassen). Die neuen Waffen sind einfach wundervoll. Ich war dankbar für die Zeit mit der obersten Hüterin, denn so konnte ich Abstand zum Prinzessin sein gewinnen.
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Ein neues Schuljahr! Ich reiste mit Saima an, d.h. kein über Taschen steigen und der Gefahr ausgesetzt zu sein, hinzufallen und sich irgendwas zu brechen, sonder aus dem Boden auftauchen und im Klassenzimmer sein. Ich begrüßte die Jungs herzlich, jedenfalls fast alle: Elderor wurde nur eine knappe Begrüßung zu Teil. Ich setzte mich mit Lucy in die zweite Reihe. Dann wurde es still, denn Ms. Iona kam herein. Das ist schön. Alles ist friedlich und nichts ist hier, was mich auf irgendeine Weise mit dem Eispalast verbindet und... "Ren, Akio kommt doch bitte herein." REN!? Was macht er denn hier Ich starrte ihn fassungslos an, während er und Akio sich vorstellten. Als er auf seinen Platz ging hörte ich das begeisterte Flüstern der Mädchen. Haha, bei ihm habt ihr keine Chance. Dann kam er an mir vorbei und ich schaute ihn fragend und leicht vorwurfsvoll an. Er schaute mit einem Blick zurück, den ich nur zu gut kannte: Es war der "Du hast meine Mutter und mich gerettet und nun beschütze ich dich". Ich bekam einen quälenden Ausdruck und versank mit meinen Kopf in meine Hände. Wenn er so weiter mach, besteht die Gefahr, dass ich bereue, was ich getan habe Glücklicherweise fing jetzt der Unterricht an.


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Zuletzt von Yuki am So Apr 10, 2016 10:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ruko
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Lichtmagier


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Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Fr März 04, 2016 10:48 pm ©Ruko verfasst.
Am ersten Schultag trottete ich recht gelangweilt und schon fast wieder schlafend hinter den anderen her und lehnte mich nach einem Berg von Schultaschen an die Wand. Mir ging es, als wenn es an eine Museumsführung gehen würde, wenn Saima nicht plötzloch vo mir aus dem Boden gekommen wäre und mich somit erschreckte. Fragend sah ich sie an, entdeckte dann aber Takashi, Saito und Elderor einige Meter vor uns im Gang. Sofort wusste ich, dass Yuki kein Interesse hatte, zusammen mit ihr möglichst auffallend Saito ignorierend die kleine Gruppe zu begrüßen, also nickte ich nur stumm und versuchte, möglichst wach aussehend an den anderen in Richtung unseres Klassenzimmers zu stolzieren. Als Mrs. Iona, die Schulleiterin und unsere Klassenlehrerin das Zimmer betrat wurde es still. Eigentlich wäre ich schon lange wieder im Land der Träume versunken, aber Mrs. Iona hatte etwas an sich, was mich dummerweise wach hielt. Ich hatte mich wie immer neben Lucy gesetzt und hörte etwas unaufmerksam den Vorstellungs-Vorträgen von unseren neuen Klassenkameraden zu und versuchte mir wenigstens ihre Namen zu merken. Akio und Ren, oder so.... ach egal... Nachdem unsere Lehrerin wie immer verkündet hatte, dass die Stundenpläne gleich blieben und der Großteil des Unterrichts von ihr geleitet wurde, kam sie zum für mich am meisten interessanten Thema: den Duellen. "Wie immer wird es gegen Ende des ersten Hlabjahres Duelle geben, doch für euch habe ich mir etwas neues einfallen lassen. Ihr werdet in zweier-Gruppen antreten.Gruppe 1: Lucy Iuhikava, Element Dämon und Yuki Prinzessin des Eiskönigreichs, Element Eis gegen Elderor Prinz des Lichtkönigreichs, Element Licht und Ren Ajio, Element Eis. Gruppe 2: Saima, Element Feuer und Takashi Aoizava, Element Luft gegen Akio, Element Wasser und Saito Karasu, Element Schatten. Und Gruppe 3: Kuro Xantos, Element Dämon und Ruko Iuhikava, Element Licht gegen Kaminari Inazuma, Element Blitz und Jimen Chikyu, Element Erde." Fassungslos starrte ich die Schulleiterin an. ICH SOLL MIT WEM BITTE ANTRETEN?????? NIEMALS! Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, dass eben dieser Gedanke auch Kuro soeben durch den Kopf geschossen war, jedoch traute sich keiner von uns beiden, Einspruch zu erheben. "Und bevoer es zur Frage kommt,", fügte Mrs. Iona noch hinzu, "Die Gegner von Ruko und Kuro sind aus der Jahrgangsstufe, die eurem Soderklassniveu entspricht, sie sind also angemessene Gegner und auch noch in ihrem Jahrgang noch ungeschlagen. Ihr habt in den Arenastunden genug Zeit, eine Kampfstrategie einzuarbeiten und ansonsten muss ich wohl nichts mehr zum Turnierablauf sagen. Wie immer wird eine Woche vor den Kämpfen Listen mit Informationen zur Reihenfolge der einzelnen Zweierduelle und zu den Gegnern aushängen. Schon mal viel Erfolg. Dann würde ich sagen könnt ihr euch auf euere Zimmer begeben und ein wenig auf den morgigen Unterricht vorbereiten. Schönen Tag noch."


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Lucy
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Dämonenmagier


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Dieser Beitrag wurde am So März 06, 2016 8:31 pm ©Lucy verfasst.
Nach dem ganzen langweiligen Kram kam Ms. Iona zum letzten organisatorischem Thema der Stunde. "Wie immer wird es gegen Ende des ersten Halbjahres Duelle geben, doch für euch habe ich mir etwas neues einfallen lassen. Ihr werdet in zweier-Gruppen antreten.Gruppe 1: Lucy Iuhikava, Element Dämon und Yuki Prinzessin des Eiskönigreichs, Element Eis gegen Elderor Prinz des Lichtkönigreichs, Element Licht und Ren Ajio, Element Eis. Gruppe 2: Saima, Element Feuer und Takashi Aoizava, Element Luft gegen Akio, Element Wasser und Saito Karasu, Element Schatten. Und Gruppe 3: Kuro Xantos, Element Dämon und Ruko Iuhikava, Element Licht gegen Kaminari Inazuma, Element Blitz und Jimen Chikyu, Element Erde." Als mein Name zusammen mit Yukis erwähnt wurde, fingen meine Augen an zu funkeln und meine Finger kribbelten ungeduldig. Ich konnte es kaum erwarten, mit meiner besten Freundin zusammen zu kämpfen. Als ich jedoch hörte, dass Ruko und Kuro ein Team bilden sollten, fühlte ich Mitleid für die beiden, denn schließlich konnten sie sich überhaupt nicht ausstehen. Ich legte meiner Zwillingsschwester die Hand auf die Schulter. "Und bevor es zur Frage kommt,", fügte Mrs. Iona noch hinzu, "Die Gegner von Ruko und Kuro sind aus der Jahrgangsstufe, die eurem Sonderklassniveu entspricht, sie sind also angemessene Gegner und auch noch in ihrem Jahrgang noch ungeschlagen. Ihr habt in den Arenastunden genug Zeit, eine Kampfstrategie einzuarbeiten und ansonsten muss ich wohl nichts mehr zum Turnierablauf sagen. Wie immer wird eine Woche vor den Kämpfen Listen mit Informationen zur Reihenfolge der einzelnen Zweierduelle und zu den Gegnern aushängen. Schon mal viel Erfolg. Dann würde ich sagen könnt ihr euch auf euere Zimmer begeben und ein wenig auf den morgigen Unterricht vorbereiten. Schönen Tag noch."

Die Schüler strömten aus dem Klassenzimmer und gerade als Ms. Iona hinter der nächsten Betonsäule verschwunden war, fingen die Streitereien wieder an. Ich seufzte nur kurz, stellte mich an die Wand und wartete darauf, dass sie fertig waren. Ich bemerkte, wie mich jemand beobachtete. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen und mich auf die Streitereien zu konzentrieren. Jedoch konnte ich bald nahezu nichts mehr aus dem Stimmenwirrwarr raushören und versuchte unbemerkt herauszufinden wer mich da bespitzelte. Gar nicht so leicht, wenn man nur den kleinen Schatten desjenigen aus den Augenwinkeln erkennen konnte...



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Saima
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Feuermagier


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Sonstiges: Oberste Hüterin

Dieser Beitrag wurde am Di März 29, 2016 4:59 pm ©Saima verfasst.
Yuki blieb noch die restlichen Ferien bei mir. Wir hatten eine Menge Spaß und vielleicht hin und wieder die Kreditkarte ihres Vaters überstrapaziert. Naja. So eine Diademkollection kostet halt doch ein bisschen was. Egal.
Es ist der erste Schultag nach den Ferien und wir wurden anscheinend alle in eine Eliteklasse gesteckt. Da ich keine Lust habe durch das ganze Schulhaus zu laufen, tauche ich mit Yuki einfach aus dem Boden auf. Am liebsten wäre ich gleich wieder gegangen. Direkt neben der Tür des Klassenzimmers stand eine Person, die ich so wirklich gar nicht sehen will. „Hi.“ Sagte Saito mit einem Hoffnungsschimmern in seinen wunderschönen, blauen Augen. Seufz…..STOP!!! Das passiert mir garantiert nicht nochmal. Mir Schwung werfe ich meine Haare in den Nacken und stolziere mit Ruko an den Jungs vorbei. Kurz darauf kommt Ms. Iona herein. Sie leitet unsere Klasse und wir haben auch zwei neue Mitschüler. Als ich sehe wer es ist, muss ich dann doch grinsen. Das ist doch tatsächlich der Typ aus dem Eispalast. Arme Yuki. Ich kann die Gewitterwolke über ihrem Kopf fast schon sehen. Dann kommt sie zum Organisatorischen. Wir müssen jetzt immer in Zweierteams kämpfen. Ich bin mit Takashi in einem Team. Find ich eigentlich ganz gut. Hätte schlimmer kommen können. „…gegen Akio und Saito.“ vervollständigt Ms. Iona den Satz. Jetzt ist es schlimmer gekommen. Wieso passiert das eigentlich immer mir? Na Toll. Jetzt geht einmal was schief und ich werde schon depressiv. Was ist denn nur los mit mir? Halt. Es ist gar nicht meine Schuld sondern Saitos. Perfekt. Problem gelöst. Entspannt lächelnd lehne ich mich zurück.


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Yuki
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Eismagier


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Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Di März 29, 2016 6:12 pm ©Yuki verfasst.
Erfreut hörte ich, mit wem ich kämpfen sollte und konnte nur schwer meine Fassungslosigkeit verbergen, als ich wusste, wer unsere Gegner waren. Sowohl Elderor, als auch Ren haben einen sehr starken Beschützerinstinkt. Wenn das bloß gut geht... Ich bemerkte wie Lucy sich verrenckte, um herauszufinden, wer sie anstarrte. Ich näherte mich ihr und flüsterte ihr ins Ohr: "Der neue Junge, Akio, hat dich seit er reingekommen ist, nicht mehr aus den Augen gelassen." Wissend zwinkerte ich ihr zu und sie verdrehte die Augen.
Unser neuer Stundenplan glich meinem alten, sogar die Stunden, die wir letztes Jahr selber wählen konnten. Der Unterricht bei Ms. Iona war um einiges besser als der vom letzten Jahr. Dass wir mehr praktisches machen und sich der Unterricht mit höhere Magie beschäftigt, spielt auch mit ein. Die ganzen sechs Stunden über, ignorierte ich Ren, der mich meistens beobachtete. Jedoch war er es als  Wächter gewohnt, ignoriert zu werden und so machte ihm das herzlich wenig aus. Nach dem Unterricht verabschiedete ich mich vob meinen Freunden, denn ich wollte ein bisschen allein sein, um meinen Kopf frei zu bekommen. Ich wanderte durch die leeren Flure, als ich bemerkte, dass mir jemand folgte. Ohne mir was anmerken zu lassen, lief ich weiter, legte aber meine Hand auf den Heft meines Schwertes. Dann drehte ich mich plötzlich um und hielt die Schneide meines Schwertes an den Hals meines Verfolgers. Erschrocken zuckte dieser zusammen und stammelte: "Bitte nicht...ich bin's doch...Prinzessin...,Ren." Ich atmete einmal tief ein und wieder aus. "Ich weiß, wer du bist, Ren. Und nächstes mal, solltest du dich nicht so anschleichen, sonst könnte es passieren, dass du deinen Kopf verlierst." Damit steckte ich mein Schwert wieder in die Scheide. Ren schluckte schwer. Ich ergriff wieder das Wort: "Und überhaupt, was machst du eigentlich hier? Du gehörst ins Eiskönigreich." Ren mied meinen Augenkontakt, was bei ihm sehr ungewöhnlich war. "Jeder hat sich Sorgen gemacht, nachdem sie wieder verschwunden waren und wir konnten sie nicht finden. Der König meinte, dass ihr sicher wieder am Anfang des Schuljahres hier sein werdet. Also haben ich mich hier einschreiben lassen und auf sie aufzupassen. Glücklicherweise bin ich in ihre Klasse gekommen." Ich schaute ihn ausdruckslos an und er sah ausdruckslos zurück. So starrten wir uns eine Weile an, dann sagte ich ohne wegzuschauen: "Na schön, dagegen kann ich jetzt nicht machen. Aber wehe du benimmst dich wie mein Bodygard, ich kann auf mich selber aufpassen. Das beinhaltet auch, dass du mich nicht immer verfolgst. Und nun geh, ich will allein sein." Er verbeugte sich. "Natürlich, Prinzessin." Dann ging er. Zufrieden drehte ich mich um und erschreckte mich fasst zu Tode, denn da stand Elderor. Mit einem leicht eifersüchtigen Unterton fragte er: "Wer war das?" Wütend schnaubte ich: "Ich hab gesagt, ich will allein sein! Warum kapiert das keiner?!" Ich stolzierte an Elderor vorbei, der mir irritiert nachsah. In meinem Zimmer angekommen, schmiss ich mich auf mein Bett und starrte die Decke an. Das Jahr fängt ja toll an.


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Lucy
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Dämonenmagier


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Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am Fr Apr 01, 2016 10:14 pm ©Lucy verfasst.
Yuki bemerkte anscheinend, wie sehr ich versuchte herauszufinden, wer mich beschattete und flüsterte mir die Antwort ins Ohr:"Der neue Junge, Akio, hat dich seit er reingekommen ist, nicht mehr aus den Augen gelassen." Wissend zwinkerte sie mir zu, ich verdrehte die Augen und versuchte, möglichst ruhig zu bleiben, damit mein Gesicht nicht rot wie eine Tomate anlief. Ich lehnte noch ein paar Sekunden an der Wand, bevor ich beschloss, Akio zur Rede zu stellen. Ich ging den Rest des Ganges entlang, wirbelte plötzlich herum und sah ... niemanden. Was..? Ich blickte mich verwundert um und bemerkte daraufhin den nassen Boden. E-eine Pfütze? Ich sah die Fragezeichen quasi in meinem Kopf herumfliegen. "Okay...", murmelte ich und wollte wieder gehen, um die Schamröte aus dem Gesicht zu kriegen, als die Pfütze anfing zu reden. "Warte, warte! Du bist doch Lucy, oder?" "Äh, ja. Und du bist eine stalkende, sprechende Pfütze." "Ja. Ich meine NEIN! Warte bitte kurz." Es platschte kurz, bevor das Wasser in einem blauen Licht erstrahlte, das nach oben flog und schließlich die Form des Jungen - Akio - annahm. "So besser? Also noch mal von vorn. Ich bin Akio.", er streckte seine Hand nach vorne, "Wollen wir Freunde sein?" "Wenn du aufhörst, mich zu verfolgen, vielleicht." "Vielleicht hilft es dir, dich zu entscheiden, wenn du mir ein paar Fragen stellst.", Akios Lächeln hatte sich seit seinem ersten Satz nicht verändert. Ich seufzte. "Von mir aus. Was isst du am liebsten?" "Öhm, alles Süße. Vor allem Kekse." "Okay. Du kannst fürs erste mein Kumpel sein, solange du dich ersten NICHT in eine Pfütze verwandelst und zweitens mich NICHT verfolgst." "Das krieg' ich hin." Er streckte eine Packung mit Pockys nach vorne und lächelte mehr als die Sonne es je könnte. Oh mann. Ich hab eine Pfütze als Kumpel.



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Kuro
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Dämonenmagier


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Sonstiges: Träger des Stigma Oriax

Dieser Beitrag wurde am Sa Apr 02, 2016 12:59 am ©Kuro verfasst.
"Eehm also.... Ja ich bin Ren. Du kennst mich ja schon." sagte er und hatte dabei einen Gesichtsausdruck der mich schmunzeln ließ. "Hey, warum bist du denn so schüchtern?" sagte ich und lächelte ihn an. "Nein.... Also... Ja.... Ich bin in Gegenwart von Dämonen immer so.... Ihr fasziniert mich seitdem ich denken kann!" erwiderte er zunächst stotternd, bis er sich einkriegt und normal sprechen konnte. "Hmmm? Interessant!" murmelte ich erstaunt, und blickte nach vorne, als die Lehrerin zu meinem Ärgernis meinte, Ruko und mich in eine Gruppe stecken zu müssen, um gegen zwei andere spackos, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, zu kämpfen. Sofort verfinsterte sich meine Miene und ich knallte meinen Kopf energisch auf den Tisch. Wieso musste das sein. Wieso konnte ich nicht einfach mit Saima, Yuki, Lucy oder sogar Ren oder Akio, die ich nie kenne in ein Team kommen? Ich würde sogar lieber mit Luna zusammen kämpfen...
Ich meine nur: Licht und Dunkelheit? Wie soll das gehen? Feuer und Dunkel? Gut, verfluchte Flammen. Schöne, starke combo. Wasser/Eis und Dunkel? Perfekt! Wasser kann die Dämonischen Eigenschaften leicht aufnehmen und verstärken. Licht und Dunkel? Die heben sich doch auf! Was sollte das? Ren schien das zu bemerken, und er fragte mich, mit dem Finger auf das Engelchen zeigend "Ist das Ruko?" Mit zusammengezogen Augenbrauen und einem Blick, der Leute töten konnte blickte ich rüber. "Ja. Sieht man doch. Sie ist genauso angepisst wie ich."
Ab dem Moment hörte ich dem Gesabbel von Ms. Iona nicht mehr zu, sondern Beschäftigte mich damit, Ren KaiBaiBo, ein traditionelles Dämonenspiel, beizubringen, um meinen Ärger zu betäuben. "Ihr zwei mögt euch wirklich nicht, oder?" bemerkte er, als er seine Faust zu einer bestimmten Gestik formte, um meine zu überbieten. Es war ähnlich wie Schere Stein Papier, nur doch anders. "Bei unserem ersten Treffen haben wir gekämpft. Ich habe absichtlich nicht alles herausgelassen, sonst gäbe es sie jetzt nicht mehr. Irgendwie bereue ich es." brummte ich mit finsterer Miene "Ist irgendwas passiert? Ich meine, du hasst sie ja nicht einfach so." fragend sah er mich an,woraufhin ich monoton antwortete: "Lange Geschichte, sagen wir es so. Es hat meine Familie gekostet." Gekonnt ignorierte ich die Ermahnung unserer Lehrerin, und wartete auf das Ende des Unterrichts.
Ren und ich unterhielten uns noch, bis er meinte, dass er kurz weg müsste. Also ging ich alleine hoch in unser Zimmer. Dieses mal würde ich es mit Elderor UND Ren teilen. Immerhin glich Ren Elderors Präsenz aus. Der war aber auch nicht da, also wartete ich nur bis die anderen kommen.
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Ruko
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Begleiter: Gondram
Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Di Apr 05, 2016 2:10 pm ©Ruko verfasst.
Als der Unterricht aus war ging ich schon mal vor Lu-chan auf unser Zimmer, da sie sich an eine Wand lehnte, vermutlich um gegebenenfalls eine Prügelei zu verhindern. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, bis sie sich zu mir gesellte. Es herrschte eine Weile Stille, bis meine Schwester diese brach: "Ich muss noch was erledigen, ich komm dann später wieder." und mit diesen Worten war sie auch schon wieder zur Tür hinaus. Ich saß noch einige Minuten verdutzt da, entschloss mich aber dann dazu, ein wenig in den neuen Schulbüchern zu lesen. Vielleicht zwei Minuten war ich ungestört, doch dann klopfte es laut an der Tür. Etwas genervt stand ich auf und öffnete. Unerwarteterweise stand Takashi vor mir. Meine Augen blitzen rötlich auf, doch ich fasste mich noch bevor er es bemerkte. "Was willst du denn hier?" "Auch dir ein Hallo." antwortete er und fügte hinzu: "Kann ich vielleicht mir dir reden?" Ich hatte zwar keine Lust, wollte aber nicht unbedingt unhöflich erscheinen und trat zur Seite, sodass er an mir vorbe ins Zimmer gelangen konnte. Ich ließ mich auf mein Bett fallen und deutete auf einen Stuhl auf der anderen Seite des Zimmers. Ohne ein Wort setzte er sich. "Worum geht es?" Takashi schwieg einige Augenblicke lang, anscheinend, weil er nicht wusste, was er jetzt eigentlich sagen wollte. "Wie wäre es mit einer Revanche, ich meine, als eine Art Trainig für die Duelle am Ende des Halbjahres. Ich denke, dass dich Kuro nicht wirklich im Kampf unterstützen wird..." Er stockte. "Äh...ja, es ist zwar noch eine Weile hin, aber man kann nie früh genug anfangen zu trainieren..." Er sah zu Boden. " Willst du damit andeuten, dass du mir nicht zutraust, dass ich einen Doppelkampf mit einem Nichtsnutzigen Teampartner gewinne? Oder hast du nur Angst deinen eigenen Kampf zu verlieren. Oder findest du einfach keinen, der einsieht, schon jetzt mit Übungskämpfen anzufangen, da es immerhin erst der erste Schultag ist.", übernahm ich das Wort. "Nein, ich meinte ja nur falls du noch nichts vorhast...", antwortete er zögernd. "Und warum redest du dann lang um den heißen Brei herum anstatt einfach zu fragen ob ich Lust auf einen Übungskampf habe?" Nun konnte ich meine Augen nicht mehr von feuerrot fernhalten. "Weil..." "du eigentlich etwas anderes fragen wolltest, oder?", unterbrach ich ihn, was ihn zusammenzucken ließ. "Ach, ist doch jetzt egal, willst du jetzt trainieren oder nicht.", erwiderte er. Ich zuckte mit den Schultern und wir begaben uns zur Arena. Dort angekommen stellten wir fest, dass sich dort eine Schulklasse breit gemacht hatte und ich sah Takashi mit feuerroten Augen an: "Du hast noch nicht einmal nachgeschaut, ob die Arene frei ist?!?!" Ohne eine Antwort abzuwarten drehte ich mich um und stapfte auf den Schulhof hinaus. Ich konnte hören wie er mir rufend hinterherlief, doch ich achtete nicht auf ihn. Drei Schatten an der Schulmauer hatten meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, denn sie hatten einen leichten lilanen Schimmer. Bevor ich auch nur eines meiner Schwerter heraufbeschwören konnte schossen die Schatten hervor, welche keine Schatten, sondern köperlose Dämonen waren, und hatten mich, auf dem zu ihrem Glück leeren Hof, fast gleichzeitig in einer Art von Schild aus Dämonenmagie gefangen. Ich spürte, wie mir mein violettes Gefängnis das Bewusstsein raubte. Mein Kopf fühlte sich an, als würde er jede Sekunde zerspringen. Dann wurde alles schwarz und das letzte was ich sah waren die Silhouetten der drei Dämonen, die für den Tod meiner und Lu-chans Eltern verantwortlich waren


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Yuki
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Dieser Beitrag wurde am Di Apr 05, 2016 6:37 pm ©Yuki verfasst.
Ein bisschen hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, schließlich konnte Elderor doch gar nichts dafür. Irgendwem wollte ich das anvertrauen, doch Saima war gerade unterwegs und außerdem konnte man mit ihr über sowas nicht reden. Während ich noch nachdachte, klopfte es an der Tür. Verwundert öffnete ich Tür: Dort stand Lucy. Erfreut rief ich: "Du bist meine Rettung!", und zog sie ins Zimmer. Dann ging ich zu einer Tasche und holte zwei Packungen Schokolade heraus, die eine Vollmilch, die andere weiß. Die Vollmichschokolade gab ich meiner Freundin und die Weiße nahm ich. Dann fing an zu reden: "Das ist echt schlimm. Einerseits fühle ich mich schuldig, wenn ich Elderor anfauche, andererseits hat er es verdient. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll...und dann kommt noch Ren. Er war bis jetzt immer wie mein zweiter Schatten und wird es wahrscheinlich auch immer sein. Jedenfalls wird er immer versuchen mich zu beschützen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. Er soll sich um sein eigenes Leben kümmern. Ich hab es ihm geschenkt und deshalb soll er es auch nutzen. Ich kann auf mich selber aufpassen." Lucy hat bis jetzt still zugehört und schaute mich jetzt interessiert an. Ich seufzte: "Das ist kompliziert zu erklären. Vielleicht ist es auch übertrieben zu behaupten, dass ich ihm sein Leben geschenkt habe. Ich habe seine Mutter das Leben gerettet und ihn vor schmerzhaften Jahren bewahrt." Ich erinnerte mich an den Keller mit den Geräten, die Foltergeräten gar nicht so unähneln. Jedesmal wenn ich daran denke, bekam ich ein beklemmendes Gefühl und zitterte vor Angst. So wie auch jetzt. Beruhigend legte Lucy mir ihre Hand auf die Schulter. So konnte ich mich wieder beruhigen. Ich atmete einmal tief durch und stand auf: "Wie wäre es mit ein Spaziergang und du erzählst mir von Akio?" Ich nahm ein Stück meiner Schokolade und aß es genüsslich. Lucy's Schokolade hatte nicht lange gehalten, was mich zum lächeln brachte. "In der Tasche ist noch mehr. Nimm einfach so viele, wie du willst. Sie werden auch draußen oder in deiner Tasche nicht schmelzen."


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Lucy
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Dieser Beitrag wurde am Di Apr 05, 2016 8:57 pm ©Lucy verfasst.
Nach einem langem, interessantem Gespräch mit Akio, erkannte ich, dass wir uns gar nicht so unähnlich waren. Wir waren beide nicht sehr ausdauernd, wir waren beide Waisen und wir mochten Süßigkeiten, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Als ich schlussendlich Ruko auf unser Zimmer folgte, herrschte absolute Stille zwischen uns beiden. Ich wusste nicht, was meine Schwester tat, aber ich war viel zu beschäftigt damit über Akio nachzudenken, bis ich aus irgendeinem Grund auf Elderor kam. Yuki! Vielleicht sollte ich sie besuchen, ich fragte mich schon lange wie es mit ihr und Elderor aussah. Vielleicht wurde daraus ja noch was. Aus den anderen beiden Pärchen eher nicht: Schließlich hasste Saima Saito wie die Pest und Ruko mochte Takashi auch nicht sonderlich. Wie auch immer.

Ich klopfte an die Tür der Prinzessin und wartete darauf, dass sie mich reinließ. Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, rief sie bereits erleichtert: "Du bist meine Rettung!" Sie zog mich mit ins Zimmer und drückte mir eine Tafel Schokolade in die Hand. Ich hatte zwar selber noch drei Tafeln dabei, aber na ja was solls, Schokolade lehnt man nicht ab. Daraufhin fing Yuki an zu erzählen: "Das ist echt schlimm. Einerseits fühle ich mich schuldig, wenn ich Elderor anfauche, andererseits hat er es verdient. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll...und dann kommt noch Ren. Er war bis jetzt immer wie mein zweiter Schatten und wird es wahrscheinlich auch immer sein. Jedenfalls wird er immer versuchen mich zu beschützen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. Er soll sich um sein eigenes Leben kümmern. Ich hab es ihm geschenkt und deshalb soll er es auch nutzen. Ich kann auf mich selber aufpassen." Ich hatte still zugehört und meine Schokolade währenddessen aufgefuttert. Als sie jedoch an diese Stelle der Geschichte kam, wurde ich richtig neugierig. "Das ist kompliziert zu erklären. Vielleicht ist es auch übertrieben zu behaupten, dass ich ihm sein Leben geschenkt habe. Ich habe seine Mutter das Leben gerettet und ihn vor schmerzhaften Jahren bewahrt." Ich sah, wie meine Freundin aus Angst vor dieser schrecklichen Erinnerung, die davor wahrscheinlich schon jahrelang in ihrem Gedächtnis begraben lag, erzitterte. Beruhigend legte ich ihr die Hand auf die Schulter. Alles ist gut. "Wie wäre es mit einem Spaziergang und du erzählst mir von Akio?" Sie brach sich ein Stück von ihrer Schokolade ab. "In der Tasche ist noch mehr. Nimm einfach so viele, wie du willst. Sie werden auch draußen oder in deiner Tasche nicht schmelzen." Ich lächelte. "Ich habe selber noch genug, aber vielen Dank, Yuki-chan!"

Wir spazierten durch den Wald, ein frischer Wind jagte ein paar Blätter von den Bäumen und kündigte damit auch den Herbst an. Wir gingen ein Stück weiter bis wir ungestört miteinander reden konnten und Yuki zwang mich dazu zu erzählen. "Na ja, also nachdem du mir von ihm erzählt hast, da wollte ich ihn zur Rede stellen. Doch da war nichts weiteres als eine Pfütze! Da wollte ich dann wieder gehen, aber dann", ich brach ein Stück von der Schokolade ab, "redete die Pfütze plötzlich und verwandelte sich zurück in Akio. Wir wurden vorerst Freunde und erzählten uns voneinander. Wir haben ganz schön viele Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel, dass wir beide nicht sehr ausdauernd sind, beide Waisen sind und Süßigkeiten mögen." Wir redeten und lachten noch eine Weile lang miteinander, bis wir hinter den Bäumen ein heruntergekommenes Gewächshaus erkannten. Die Scheiben waren alt und viele davon waren zerbrochen, aus den Löchern reckten sich Ranken nach draußen, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Aus dem Inneren hallte eine Art Knurren nach draußen, es klang laut und bedrohlich, wie von einer wilden Bestie, na ja vielleicht auch nur wegen des Echos. "Was war das?", fragte ich Yuki. Ich hörte in meiner eigenen Stimme eine Mischung aus Neugier und Angst, jedoch siegte eindeutig die Neugier. Es war, als hätte uns das Schicksal an diesen Ort geführt, er zog mich an wie ein Magnet und ließ mich nicht mehr los.



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Kuro
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Dieser Beitrag wurde am Di Apr 05, 2016 10:17 pm ©Kuro verfasst.
Die neuen Unterrichtsmaterialien sahen schon eher nach etwas brauchbarem aus. In meinem Kopf hatte ich nur dieses seltsame Turnier. Mein Blick fiel auf das Buch für Magie-Theorie. Neugierig nahm ich das in schwarzes Leder eingebundene Buch in die Hand und öffnete es auf der Seite des Registers. Licht war also auf Seite 1. War ja klar, die helle Magie die jeder liebt, so unschuldig und so rein, immer gut und immer richtig. Wenn jemand meine Gedanken hören könnte, würde er an meiner verächtlichen Stimme sterben. Genervt blätterte ich um.
>>Licht war die erste Magie die sich aus der Urmagie gebildet hatte. Sie ist die, die der Urmagie am ähnlichen..... << aggressiv schlug ich das Buch zu und warf es in die Ecke. Wieso muss mich diese Wildsau von Lehrerin mit diesem **** Engelchen zusammenstecken?? Sicher sitz sie jetzt irgendwo und, wie es Engel immer machen, lästert. Die können einem das ja nie ins Gesicht sagen. Mein Gesicht verzerrte sich schon vor Wut und ich biss mir auf die Faust, fast so sehr dass ich sie mir verletzen könnte. Wieso hab ich sie an diesem Tag nicht einfach... meine nahezu schon irren Gedanken wurden von einem Türknarzen unterbrochen. Ich sah nicht hin, sondern nahm meine Hand schnell wieder herunter. Eine Hand hob das Buch auf, und es stellte sich heraus, dass es Ren war. Er stand einfach da und sah dich das Buch mit beiden Händen haltend an. Dann drehte er sich zu mir und streckte es mir hin. "Das gehört doch dir, oder?" Benommen nickte ich und streckte meine Hand aus, doch dann bemerkte ich dass Blut heruntertropfte. Das habe ich doch jetzt nicht wirklich... Ren sah sich das geschockt an "Was hast du denn gemacht?" Nervosität breitete sich in mir aus, ich konnte ihm ja schlecht sagen, dass ich in meinen Hassgedanken so sauer wurde, dass ich mir auf die Faust beißen müsste um mich zu beruhigen. Doch ohne dass ich mich rechtfertigen musste, ging er zu einem Verbandskasten, der in jedem Zimmer war. Er schien wirklich ein Wächter zu sein, denn ehe ich mich versah kam er mit Klebeband, einer Bandage und einer Schere im Mund zu mir und verband die Hand. Moment was. Warte. Halt. Stopp. Er verband mir die Hand? Er, der bestimmt 20 Verehrerinnen vor der Tür hatte? Mir, um den alle einen riesigen Bogen machen, und wenn sie etwas mit mir zu tun haben, dann um mich als lebendiges Frustventil zu nutzen? Man musste kein Feingefühl haben um zu merken, dass ich rot wurde, und sofort zog ich meinen Kopf zwischen meinen zum glück großen Kragen. "So, das hätten wir" ein Klebeband auf die Enden der Bandage drauf, und schon war meine Hand versorgt. "D...danke." sagte ich. Zuckersüß sah er mich an und meinte "Bitte doch. Zu ihren Diensten... Eh..." er wurde genauso unsicher wie ich. Allein Ren schon in normalen Klamotten zu sehen war schon viel, aber sein Verhalten war ausschlaggebend. "Erzähl was über dich!" schlug ich Ren vor. Doch dann wurde er noch unsicherer und sagte "l... Lieber nicht."
Mir fiel seine Narbe am rechten Auge auf." Sag mal, wie ist das denn passiert? "
"D...das? Das war wegen einer Strafe... Ich..." sein Blick wurde finsterer und er sah auf den Boden.
"Eine Strafe, wofür?" fragte ich ihn, innerlich verzweifelnd.
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Yuki
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Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Fr Apr 08, 2016 7:22 am ©Yuki verfasst.
Ich hatte genauso wenig Ahnung, von was dieses Knurren stammte, aber auf jeden Fall war es unheimlich. Vorsichtig gingen wir auf das Gewächshaus zu. Die Tür war offen und wie gingen hinein. "Weißt du was seltsam ist?", raunte ich meiner Freundin zu, "Normalerweise reden Tiere, wenn sie knurren, doch dieses Knurren ist einfach nur ein Knurren. Wenn es von einem Tier stammt, dann verstehe ich es nicht, was eigentlich nicht sein kann, denn ich verstehe alle Tiere." Lucy zuckte mit den Schultern. Schritt für Schritt schlichen wir weiter in das Haus hinein. Am Ende wurde die Wand von lauter Ranken bedeckt und zwischen ihnen bewegte sich etwas. Leise hob ich ein Stück Holz vom Boden auf und schob die Pflanzen zur Seite. Dort lag ein kleines schwarzes etwas, welches uns anfauchte. Beim genaueren hinsehen, erkannte ich, dass es eine Katze war. Lu und ich knieten uns hin und ich streckte vorsichtig die Finger nach dem Wesen. Dieses schaute uns ängstlich an, doch als ich es im Nacken kraulte, fing es an zu schnurren. Langsam hob ich das Tier hoch und setzte es auf Lu-chans Schoß. Jetzt fielen einzelne Sonnenstrahlen auf sein Fell, welches dann an diesen Stellen silber glänzte. "Das ist unmöglich.", hauchte ich. Meine Freundin sah mich fragend an. "Das ist nicht einfach nur eine Katze, dass ist ein Schattenpanther. Eine Pantherrasse, die lange wegen ihrem Fell gejagt wurde. Ich dachte, sie wären ausgestorben.Dieser Panther ist noch sehr jung, es kann nichtmal seine Sprache. Ich frage mich, was es hier macht." Das Pantherbaby fing an, an Lu's Finger zu nuckeln. "Und hungrig ist es auch noch. Das ist ungewöhnlich, wäre seine Mutter hier irgendwo." Ich kraulte es wieder. "Was ist dir nur passiert und wo ist deine Mutter?" Wir gingen aus dem Gewächshaus heraus, Lucy hatte das Baby auf dem Arm, und ich rief nach der Mutter des kleinen, jedoch erhielt ich keine Antwort. Deshalb pfiff ich kurz und schaute in den Wald. Da kam plötzlich ein weißes etwas aus diesem herausgeschossen und kletterte auf meine Schulter. "Luna, schön dich zu sehen. Sag mal, hast du hier in der Nähe eine Raubkatze, einen Schattenpanther bemerkt?" Luna schüttelte den Kopf und ich seufzte. "Ich weiß nicht warum, aber das Pantherbaby ist allein. Am besten kümmern wir uns um es, denn alleine wird es sterben." Betroffen kraulte Lu das Baby und sagte: "Wenn wir das Gewächshaus renovieren, könnte es dich hier leben, wenn es größer ist." Ich nickte begeistert: "Das ist eine gute Idee. Und bis dahin, müssen wir es bei uns verstecken. Vielleicht sollten wir ihm auch einen Namen geben, schließlich können wir es nicht mit "Panther" ansprechen." Ich stellte kurz das Geschlecht fest. "Es ist ein Mädchen." Wir überlegten, da sagte Lu: "Wir wär's mit Koriya. Es bedeutet Eisnacht." Ich lächelte: "Wir kümmern uns um dich, Koriya." Auch wenn die kleine Katze noch nicht sprechen konnte, schien sie mich trotzdem zu verstehen, jedenfalls fing sie an zu schnurren. Fröhlich kehrten wir zur Schule zurück. Als wir dort ankamen, rannte Takashi auf uns zu. Schnell bedeutete ich Lucy Koriya im Gebüsch zu verstecken, doch so aufgelöst wie der Windmagier war, hätte er wahrscheinlich die Katzen nicht mal bemerkt, wenn sie direkt vor ihm säße. Er rief: "Ruko-chan...Arena...Dämonen...entführt!" Ich legte meine Hand auf seine Schulter: "Ganz ruhig. Hol einmal tief Luft und erzähl uns dann langsam, was passiert ist." Takashi holte tief Luft und fing von vorne an: "Ich bin mit Ruko-chan zur Arena gegangen, weil ich mit ihr trainieren wollte. Jedoch waren dort schon andere und so lief sie zurück zum Hauptgebäude. Doch dann sind plötzlich dämonenartige Wesen hinter einer Hecke hervorsgesprungen und haben sie entführt!" Lucy wurde kreidebleich und auch mir wurde ein bisschen mulmig. "Ok, Takashi-kun. Du gehst jetzt mit Luna ein paar Runden um den Platz und schüttest ihr dein Herz aus, keine Sorgen, sie wird es mir nicht erzählen. Versuch einfach dich zu beruhigen. Ich werde die anderen holen und Lu-chan holt Reiseproviant, wir werden Ruko-chan suchen und finden. Wir treffen uns hier in einer halben Stunde." In Gedankensprachen sagte ich noch zu Lu: "Gib Koriya etwas Milch, diese sollte Zimmertemperatur haben, und suchen einen sicheren Platz für sie. Aber vergiss den Proviant nicht." Damit ließ ich die anderen stehen und eilte zu Kuros und Elderors Zimmer.
Während ich dorthin lief, wurde ich immer schneller. Als ich schließlich am Zimmer ankam, stürzte ich in den Raum und rief: "Ruko-chan ist entfüh!...rt worden. Was ist denn hier los?" Das Szenario, das sich vor mir abspielte, brachte mich völlig aus dem Konzept. Elderor und Ren prügelten sich wie die Weltmeister und Kuro war auch gerade dabei auszurasten, außerdem war das ganze Zimmer verwüstet. Schnell rannte ich zu Kuro und ließ meine kalte Magie in ihn hineinfließen, um ihn zu beruhigen. Zum Glück funktionierte es und er senkte seine Hände, die er vorher zum Angriff fertig hochgenommen hatte. Dann ging ich zu den anderen beiden und zog sie auseinander.Erst schienen sie mich nicht zu bemerken und wollten wieder aufeinander losgehen, doch als ich mich zwischen ihnen stellte, hielten sie inne. Zuerst starrten sie mich an, dann senkten sie peinlich berührt ihre Blicke. "Hinsetzten, sofort!" Beide gehorchten auf der Stelle. Erst überprüfte ich Elderors linken Arm, der schlaff herunter hing. Dann nahm ich den Arm und renkte die Schulter wieder ein. Elderor schrie kurz vor Schmerz auf und bewegte dann erleichtert seinen Arm. Ich ging kurz in mein Zimmer und holte einen Verbandskasten. Als ich wiederkam, wollte Ren seine Hand gerade selber provisorisch verbinden, ich jedoch schlug seine gesunde Hand von der verletzten weg. Dann verband ich Elderors Arm und hängte ihn in eine Schlaufe, die über die gesunde Schulter verlief. Dann gab ich ihm noch einen Eisbeutel für sein blaues Auge. Zwar wollte ich es eigentlich nicht wissen, fragte aber trotzdem: "Warum um alles in der Welt habt ihr euch geprügelt?" Ren antwortete: "Elderor ist auf los gegangen. Dann hat er euch erwähnt..." Ich seufzte und sah fragend Elderor an: "Ich will wissen, was du mit ihm zu schaffen hast. Ich hab ihn im Eispalast gesehen, er ist ein Wächter. Also was macht er hier." Ich seufzte nochmal: "Weil er versucht, mich vor allem und jedem zu beschützen." "Und warum?", bohrte Elderor weiter. Ich wechselte mit Ren den Blick. Er nickte: "Kuro-kun hat auch schon nach meiner Vorgeschichte gefragt und das ist ein wichtiger Teil davon." Ich überlegte kurz und nickte dann: "Na gut...aber du erzählst." Während ich also Rens verstauchte Hand verband, er zählte er unsere gemeinsame Vorgeschichte. Elderor beobachtete uns währenddessen mit einem leicht eifersüchtigen Blick. Zuerst konnte ich meine Gefühle noch unterdrücken und die Erinnerungen verdrängen, als Ren jedoch von seiner Strafe erzählte, kam alles hoch. Ich war damals dort gewesen, ohne, dass mein Vater davon wusste. Schlimmer als die Bilder waren die Schreie. Es waren Schreie eines kleinen Jungen, die durch die Gänge hallten. Auch in meinen Ohren hallten sie immer und immer wieder, wenn ich daran dachte. Damals hatte ich tagelang Albträume davon und bin jedesmal zitternd aufgewacht. Auch jetzt fing ich wieder an zu zitterten, was leider für alle sichtbar war. Ich versuchte mich zu beruhigen, doch es funktionierte nicht, es war so, als würde ich das ganze nochmal erleben. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meinem Kopf. Ich schaute auf, es war Rens Hand. Dieses Gefühl beruhigte mich ein bisschen. Als ich Ren damals von seinen Strafen erlöst hatte, habe ich genau dasselbe getan, um ihn zu beruhigen und seitdem haben wir es immer so gemacht. Als er aber zum Wächter wurde, war er sehr distanziert und so habe ich lange diese Geste nicht mehr gespürt. Ich lächelte leicht, was Elderor vor Eifersucht beinahe zum platzen brachte, jedoch traute er sich nicht irgendwas zu sagen. Ich überprüfte noch schnell Rens Wange, denn die hatte eine heftige Ohrfeige abbekommen, gab dem Wächter noch einen Eisbeutel dafür und lehnte mich dann an die Wand, bis er fertig erzählt hatte. Leise fügte ich noch hinzu: "Kuro-kun, in den Sommerferien hast du gefragt, woher deine Familie im Eiskönigreich bekannt ist. Ich habe geantwortet, dass mir nur ein Prozess vorstellen könnte. Wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst, es war Ren's Prozess." Kuro nickte langsam. Dann herrschte betroffene Stille. Ich brach diese und sagte: "Das ist zwar schrecklich, wir haben aber jetzt wichtigere Dinge zu tun. Der Geund, warum ich eigentlich hierher gekommen bin ist, dass Ruko-chan von irgendwelchen dämonenartigen Wesen entführt wurde. Aber das kann auch jetzt egal sein, da sowohl du, Elderor-kun, als auch du, Ren-kun, nicht auf die Suche mitkommen dürft. Kuro darf zwar...., aber er muss aufpassen, dass ihr zwei euch nicht wieder gegenseitig an die Gurgel springt." Ich zwinkerte dem Dämon zu und verließ das Zimmer. Dann ging ich zum Treffpunkt. Sowohl Takashi als auch Lucy waren schon da. "Ren und Elderor haben sich geprügelt und dabei verletzt, also kommen sie nicht mit und Kuro muss auf die beiden aufpassen. Das heißt, wenn wir Saima nicht erreichen, sind es nur wir drei."


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Zuletzt von Yuki am So Apr 10, 2016 7:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dieser Beitrag wurde am Fr Apr 08, 2016 5:57 pm ©Lucy verfasst.
Ich überlegte. Wo konnte ich Koriya nur verstecken? Fragend blickte sie mich mit ihren großen, blauen Augen an. In mein Zimmer konnte ich sie nicht bringen, nein... Aber vielleicht... Ich erinnerte mich an Yuudais Worte, die Yuki mir übersetzt hatte. Yuudai sagt, dass diese Höhle dir gehört und dass niemand außer uns überhaupt weiß, dass sie existiert. Außerdem können nur du und er den Weg zur Höhle wieder finden. Das wäre ein guter Platz für den Panther, zumindest fürs erste. Davor jedoch würde ich mich noch um den Proviant kümmern.

Als ich mich - voll bepackt mit Milch und Reiseproviant - auf den Weg begab, dachte ich fest an den Weg, den ich gehen musste. Es dauerte nicht lange, die Höhle wieder zu finden, doch Koriya, die die ganze Zeit in meinen Armen zappelte, erschwerte den Weg etwas. "Gleich sind wir da, Kleines." Das schwarze Loch, das den Eingang bildete, verschluckte uns, doch ich fand mich immer noch bestens zurecht - wie alle Dämonen. Weiter hinten in der Höhle breitete ich eine dicke Decke aus, um es ihr bequem zu machen. Daneben stellte ich ihr einen Napf mit Milch hin, genau wie Yuki gesagt hatte. Die Kleine fing gierig an zu trinken. Ich streichelte ihr noch ein paarmal über das jetzt nachtschwarze Fell, bevor ich ihr bedeutete da zu bleiben und auf meine Rückkehr zu warten. "Wir sind bald wieder da, Koriya."

Als ich gerade auf dem Weg zurück war, zog sich urplötzlich ein Krampf durch meinen Bauch. Ich musste keuchend auf die Knie gehen. Ruko, halte durch... Als er halbwegs verschwunden war, legte ich einen Zahn zu, um möglichst schnell beim Treffpunkt zu sein. Ich komme, Schwesterlein...

Takashi und Luna warteten bereits dort, als ich ankam. Der Windmagier schien sich etwas beruhigt zu haben, dennoch schien er nervös zu sein und trat ungeduldig von einem Bein auf das andere. Das kann ich ihm nicht verübeln. Ich erzitterte, als ein frischer Wind durch den Schulhof fegte. Wer würde es wagen, meine Schwester entführen?!
Nicht lange, nachdem ich angekommen war, kam auch Yuki, die uns die Situation im Jungenzimmer knapp schilderte. "Ren und Elderor haben sich geprügelt und dabei verletzt, also kommen sie nicht mit und Kuro muss auf die beiden aufpassen. Das heißt, wenn wir Saima nicht erreichen, sind es nur wir drei." Nur zu dritt? Das würde schwer werden.

Wir konnten Saima tatsächlich nicht erreichen - vermutlich war sie beschäftigt mit Hüterinnenpflichten, also Leute verprügeln und ähnliches. Und genau deshalb begaben wir uns nur zu dritt auf die gefährliche Mission. "Du sagtest doch, dass Dämonen Ruko entführt haben, nicht wahr, Takashi-kun?" Der Windmagier nickte stumm. "Ich frage mich woher die kamen.", murmelte ich mit düsterer Miene. Kaum hatte ich den Satz beendet, setzte der Krampf wieder ein und ich musste mir Mühe geben nicht aufzuschreien. Wir sind unterwegs, Ruko. Halte bitte nur noch ein bisschen durch...



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Dieser Beitrag wurde am Fr Apr 08, 2016 6:41 pm ©Ruko verfasst.
Schreie zerrissen die idylische Stille des Abends. Schwarze Flammen schlugen aus dem Dach und den Fenstern eines kleinen Holzhauses. Neben mir kauerte ein kleines, fünfjähriges Mädchen, meine Zwillinhsschwester Lucy. Gemeinsam saßen wir unter einer schwarz-weißen Kuppel, welche die Zeichen Yin und Yang beinhaltete. Es mochten vielleicht fünf Minuten vergangen sein, seit die kleine schwarze Flamme durch eines der Fenster hereingeworfen worden war und seit kich meine Eltern das letzte Mal gesehen hatte. Nun hörte ich ihre Schreie nicht mehr. Es war still geworden, nur das dämonische Knistern des Feuers war noch zu hören. Meine Augen füllten sich mkt Tränen und meine etwas ältere Schwester nahm mich in den Arm. Auch ihr liefen die Tränen über das Gesicht, denn wir wussten beide, was das zu bedeuten hatte. Über uns brach das Dach zusammen, doch die Kuppel, der letzte magische Schild meiner Eltern, schützte uns vor den Trümmern. Nun verstand ich die Worte meines Vaters, dass eine Flucht aus dem Haus sinnlos wäre, denn nun konnte ich deinen lila-schwarzen Schild sehen, der genau die Form unseres Hauses hatte. Schwarze geistähnliche Dämonen flogen um diesen Schild herum und hoben ihn jetzt auf. Nun sah ich den General der Engelsarmee, Yentok. Es war der Mann, der sich am Tag zuvor mit Mom und Dad gestritten hatte, weil Vater nicht bei einem Angriff auf ein Dorf mitmache wollte. Mir war klar, dass dieser Mann für all das verantwortlich war.
Ich öffnete die Augen. Ich fa d mich in enier schummrogen Höhle wieder. Es war ebendiese Höhle, die ich bereits einmal in einer Traumvision gesehen hatte. Weiter hinten konnte ich schemenhaft die drei körperlosen Dämonen erkennen, die sich irgendwo ein paar neue Körper ausgeborgt hatten. Eine weitere Person kam hinzu. Meine Augen mussten auf einen Schlag blutrot geworden sein, denn ich wünschte mir niemandes Tod so sehr, wie den dieser Person. General Yentok. Er war ein grausamer und kaltblütiger Massenmörder, auch wenn er immer andere für sich morden lässt. Alle, die ihm widersprochen haben, waren schon bald darauf auf ungeklärte Art und Weise verstorben und alle Dörfer von 'Nicht-Engeln', also Magiern die weder Wind noch Licht beherrschen, in der näheren Umgebung seines Königreiches sind zerstört worden. Nun drehte er sich zu mir um. "Na, wie geht es unserer Verräterin?", fragte er höhnisch. Wie ich mir nun wünschte, mit Blicken töten zu können. Ich wollte meine Hand zu einer Faust ballen, doch als ich meine Finger nur minimal bewegte durchfuhr mich ein stechender Schmerz. Erst jetzt bemerkte ich den dämonisch schimmernden Schild um mich herrum, der wie ein Ganzkörperanzug eng anlag. Ich hielt es also für eine bessere Idee, ihn erst mal nur weiterhin mit hoffentlich tötenden Blicken zu durchbohren. Dummerwiese war die Höhle ziemlich trocken und es rieselte etwas Stab von der Decke, welchen ich zu allem Überfluss auch noch einatmete. Vergeblich versuchte ich den Nieser zu ünterdrückten, doch ein Unglück kommt selten allein. Mit einem lauten "Hatschi" bahnte sich der Staub seinen Weg in die Freiheit und der Schmerz, den die Berührungen mit dem Schild auslösten war beinahe unerträglich. Ich durfte mir aber nichts anmerken lassen und so biss ich die Zähne zusammen und entschuldigte mich in Gedanken bei Lu-chan. Sie musste all das auch mitmachen und das nur, weil ich den Königreich der Engel entsagt habe und somit diesem Schuft einen Geund gegeben habe, uns zu beseitigen.
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Dieser Beitrag wurde am So Apr 10, 2016 2:33 pm ©Yuki verfasst.
Als Lucy sich vor Schmerzen krümmt, schaute ich sie besorgt an. Was passiert mit Ruko-chan? "Geht's wieder?", fragte ich meine Freundin. Diese nickte tapfer. Ich blickte in die Ferne. Hoffentlich finden wir sie bald. "Lucy-chan? Kannst du uns zu Ruko-chan führen?" Wieder nickte sie und wir liefen los. Unterwegs verzog Lu immer mal wieder das Gesicht vor Schmerzen und deshalb liefen wir immer schneller. Ich wusste nicht, wie lange wir schon unterwegs waren, als plötzlich Lu stehen bleibt: "Wir sind jetzt ganz in der Nähe von Ru-chan." Ich nickte erleichtert, doch plötzlich hörte ich ein Rascheln. Ich griff nach meinem Schwert. Die anderen beiden schienen nichts mitbekommen zu haben. Plötzlich hörte ich Luna's Stimme in meinem Kopf: "Rate mal wer hinter dir an einem gelehnt steht." Ich wusste sofort wen sie meinte. Wütend drehte ich mich um und warf mein Schwert. Zitternd blieb es zwischen Ren und Elderor in einem Baum nur wenige Zentimeter von deren Gesicht entfernt stecken. Erschrocken schauten sie das Schwert an. Jetzt drehten sich auch Lu und Takashi um. Wütend fragte ich die Neuankömmlinge: "Was macht ihr denn hier, wenn ich fragen darf?" Bevor sie antworten konnten, sprang plötzlich Kuro aus dem Gebüsch. "Hab ich euch! Kommt zurück zur Schule, bevor Yuki-chan euch noch bemerkt." Ren und Elderor sahen ihn betreten an und ich räusperte mich laut. Langsam drehte sich Kuro um: "Ähm, Yuki-chan. Ich hab dich gar nicht gesehen." Ich seufzte: "Das habe ich gemerkt. Hab ich dir nicht aufgetragen auf die beiden aufzupassen?" Er zuckte mit den Schultern: "Ich konnte relativ wenig machen. Elderor ist aus dem Fenster gesprungen, was hätte ich da bitte tun sollen?" Ich schüttelte den Kopf und sagte dann: "Na schön, da ihr jetzt eh schon da seid, könnt ihr bleiben..." Elderor und sogar Ren grinsen sich an: "...unter einer Bedingung: Ihr kämpft nicht. Das beinhaltet auch sich nicht in ein Schwert oder Magie angriff zu werfen, um mich zu beschützen. Wenn ein Kampf ausbricht, versteckt ihr euch und wenn dann die Luft rein ist, rennt ihr so schnell ihr könnt zur Schule zurück. Ist das klar?" Beide nickten. "Gut", mein Blick fiel auf Kuro, "du kämpfst natürlich mit." Auch er nickte. Ich versuchte nochmal Saima zu erreichen, was aber nicht funktionierte, also gab ich Lucy das Zeichen zum Aufbruch. Doch kaum sind wir weitergelaufen fing es an zu regnen. Missmutig stampften wir durch diesen, als wir plötzlich ein lautes "Au!" hörten. Überrascht schauten wir uns um, sahen aber niemanden. Ich suchte den Boden ab und sah, dass sich die Pfütze, in der Lucy stand, leicht bewegte. Lu und ich sahen uns und wir beide wussten, was das bedeutete. Nur schwer konnte ich mein Lachen verkneifen, schaffte es aber ernst auszusehen.


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Dieser Beitrag wurde am So Apr 10, 2016 5:19 pm ©Lucy verfasst.
Nachdem Elderor, Ren und Kuro zu uns gestoßen sind, fing es bald an wie aus Eimern zu schütten. Genervt stapfte ich durch die Pfützen, bis ein lautes "Au!" ertönte. Niemand war in der Nähe und doch hatten wir alle diesen Schrei gehört. Mein Blick fiel auf den Boden, wo ich direkt in einer sich bewegenden Pfüte stand. Yuki und ich wechselten Blicke und wir beide wussten genau, was das hieß. Ein leises Kichern versuchte aus meinem Mund zu entkommen, doch ich ließ es verschwinden. "Hey Pfütze, was machst du denn hier?", sprach ich neckend. "Hör auf mich Pfütze zu nennen!" Die Pfütze fing an zu leuchten, bis kurz darauf Akio vor uns stand, der sich den Kopf rieb. "Ihr habt mich einfach allein gelassen! Darum bin ich schon vor gegangen, aber dann...", sein Gesicht fing an rot zu werden. "Du hast dich verlaufen, stimmt's?" "Äh, ... nein. Wie auch immer. Ich denke wir sollten weiter gehen. Ich versuche auch, euch keine ganz so große Last zu sein." "Von mir aus.", murmelte ich und machte mich bereit zum Weitergehen.

Etwas später kamen wir an den Eingang einer riesigen Höhle. "Dort drin", sprach ich zu den anderen Leuten. Ich konnte neben Rukos Präsenz die eines mächtigen Engels und die zahlreicher Dämonen wahrnehmen. Dämonen? Das ist gar nicht gut... Wir machten uns bereit für einen Kampf und Yuki machte Ren und Elderor noch einmal deutlich, dass sie nicht kämpfen durften. Als alle fertig waren, gab ich das Zeichen zum Reinschleichen und bedeutete allen, möglichst leise zu sein. Das Innere der Höhle war ziemlich trocken dafür, dass es geregnet hatte. Zahlreiche Stalaktiten ragten wie scharfe Haizähne von der Decke der Höhle herab. Staub rieselte ab und an herunter und wir mussten uns sehr beherrschen, nicht alle paar Sekunden zu niesen. Weiter hinten in der Höhle erblickten wir die ersten Dämonen, die Yentok für sich kämpfen ließ. Ihre Blicke waren wachsam und kampflustig, wahrscheinlich würden sie mit jeder Fledermaus, die hier auffiepte, ohne mit der Wimper zu zucken kämpfen. Meine Miene verfinsterte sich schlagartig und ich spürte ein Knurren meine Kehle emporkriechen, doch ich schluckte es wieder herunter.
Ohne Zweifel - hier würde garantiert ein Kampf ausbrechen.

Wir versuchten möglichst unauffällig an den Dämonen vorbeizukrabbeln, was gar nicht so leicht war. Sie waren nämlich aufmerksam wie Wachhunde. Als wir fast außerhalb ihres Sichtfeldes waren, schlug einer von ihnen Alarm. Mist. Ren und Elderor verkrochen sich hinter dem nächstgelegenen Felsen, während wir uns aufrichteten und kampfbereit machten. Blitzschnell wechselte ich in meine dritte Stufe und ließ eine dunkelblau schimmernde Blase erscheinen, die eine klingenartige Form annahm, bevor sie sich endgültig manifestierte. Und genau in diesem Moment hörte ich eine Stimme in meinem Kopf, die ich bereits beinahe vergessen hatte. Mwahahaha!



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Dieser Beitrag wurde am Di Apr 12, 2016 7:14 pm ©Ruko verfasst.
Yentok lachte, als er sah, wie ich mich nach meinem Nieser nur mühsam aufrecht halten konnte. Was für ein Mistkerl! Zwei riesige, körperlose Dämonen traten aus den Schatten. Anscheinend 5. Stufe gewesen, bevor sie gestorben sind... vielleicht Rang A... Ich konnte mich nur wage an die Unterrichzsstunde über die Körperlosen erinnern. Soweit ich wusste waren sie gestorben, ohne ihre Lebensaufgabe erfüllt zu haben und sind dazu verdammt, dem zu dienen, der sie heraufbeschwört. Sie sterben erst, wenn sie entweder in ihrer Dienstzeit getötet werden oder wenn ihr Meister stirbt. Aber wie soll Yentok Dämonen beschworen haben, soweit ich weiß können das nur Dämonenmagier. Die Dämonen sagten etwas zu Yentok, ich verstand jedoch kein Wort, denn sie sprachen in ihrer Sprache. Der General nickte und schickte die Körperlosen wieder weg. "Du fragst dich sicher, wie ich es geschafft habe, Dämonen zu beschwören, oder?", fragte mich Yentok selbstgefällig, doch ich ignorierte ihn vollkommen und versuchte mich zu konzentrieren. Vielleicht konnte ich meine Schwester von hieraus erreichen, doch wegen des Schildes konnte ich nicht einmal Yentoks Präsenz spüren. Als ich es weiter versuchte hörte in meinem Kopf ein lauter Piepton, wie ein Telefon klingt, wenn es keine Verbindung herstellen kann. Ich brach meinen Versuch dann ab, als sich das piepen in Kopfschmerzen verwandelte. Mein Erzfeind hatte mich inzwischen weiter damit zugelabert, dass das Königreich der Ewngel, wie es nach der Vereinigung von Licht und Wind genannt wurde, ein Dämonendorf eingenommen hatten und sie als Steuern Körperlose verlangten, die ihre Meister wechseln mussten. Dann schob sich langsam eine Pfütze in den Raum, doch Yentok bemerkte sie nicht also beobachtete ich sie gespannt aus dem Augenwinkel. Jedoch nicht sehr lange, denn kurz darauf war sie wieder dahin verschwunden, wo sie hergekommen war.


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Sonstiges: Oberste Hüterin

Dieser Beitrag wurde am Do Apr 14, 2016 8:56 pm ©Saima verfasst.
„Wieso sind wir überhaupt hier?“ fragt mich Naomy genervt. „Ich habe keine Ahnung.“
Ich sitze mit einer meiner Hüterin in einem riesigen, runden Saal. Rundherum sind Ränge für die verschiedenen Politiker und in der Mitte ein Podest, auf dem alle halbe Stunde eine anderer uns mit unnützem Zeug zuschwafelt. „…..Wir freuen uns besonders heute ihnen zwei wichtige Persönlichkeiten vorzustellen“ Derjenige, der gerade in der Mitte steht winkt uns zu. „Wir hoffen sie können uns ihre Meinungen über unsere momentanen Probleme mitteilen, um uns so weiterzuhelfen.“ Im ganzen Saal ertönt schallender Beifall und überall beginnen die Leute zu diskutieren. „RUHE!!!!“ donnert der Vorsitzende der Versammlung, als wir an das Rednerpult getreten sind. Das Gemurmel wird leiser und verstummt dann völlig. Alle starren uns gespannt an. „Ich erinnere mich noch an die Zeit, als das Wasserreich noch ein Königreich war. Doch vor 17 Jahren dankte der König plötzlich ab und die ganze königliche Familie wurde nie wieder gesehen. Wir fragen uns schon lange was denn mit ihnen passiert sein könnte.“ Ungefähr hundert Menschen starren mich geisteskrank an. „Ääh.“ stammelt der Vorsitzende verwirrt: „Kommen wir zum Thema zurück. Die Probleme häufe…..“ „Eure Probleme interessieren mich nicht.“ Ein Raunen geht durch die Halle. In der zweiten Reihe ruft ein alter Mann: „ Eine Frechheit ist das!“ In dem Augenblick spüre ich wie jemand versucht mich zu kontaktieren. „Tatsächlich?!“sagt Naomy an meiner Stelle: „Ihr hättet euch die Probleme überlegen sollen, bevor ihr die gesamte königliche Familie umgebracht habt.“ Im Saal ist es jetzt totenstill. „Es gibt keine Beweise dafür!“ ruft nach einiger Zeit jemand anderes heraus. „Die brauchen wir nicht.“ entgegne ich: „Wir können auch so …“ Schon wieder  versucht jemand mit mir in Kontakt zu treten. Yuki! Sie ist die Einzige, die das über so weite Strecken kann. „Ich muss los.“ sage ich zu Naomy : „Du kriegst das auch ohne mich hin.“
In meiner Höhle versuche ich erst mal das Signal zu orten. Anscheinend sind sie in einer Höhle weit westlich der Schule. Besser ich nehme Flame mit. Die Sache ist mir nicht ganz geheuer. Mit dieser Vermutung habe ich Recht behalten. Als ich in der Höhle ankomme, ist das erste was ich sehe, ein Schwert das kurz vor meinem Gesicht stehen bleibt. „Yuki! Was soll denn das bitte? Was ist hier überhaupt los?“ frage ich anhand dem Kampfgemenge in der Höhle. „Kann man euch eigentlich nie alleine lassen?“


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Yuki
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Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Fr Apr 15, 2016 8:35 pm ©Yuki verfasst.
Ich mochte die Höhle nicht, sie war stickig und dunkel. Außerdem waren hier nach meinen Geschmack viel zu viele Dämonen. Vorsichtig versuchten wir an ihnen vorbei zu schleichen, doch einer bemerkte uns und schlug Alarm. So blieb uns keine Wahl als zu kämpfen. Lucy schwor ihre Sense herauf, genau wie Kuro seinen Stab. Takashi holte seine Peitsche hervor und ließ sie laut knallen. Ich zückte meinen Bogen und spannte einen Pfeil, dann ging die Schlacht los. Mein Bogen war unglaublich stark: Er konnte ca. 50 Meter weit schießen und der Pfeil hatte durch ihn eine unfassbare Kraft, die ich jedoch nicht benötigte, da Pfeile durch körperlose Dämonen einfach hindurch flog. Jedoch fror jeder ein, der ihn berührte und zersplitterte dann in der Luft. Nach und nach kämpfte wir uns durch den Gang, Elderor und Ren versteckten sich immer hinter Steinen, halfen aber so gut wie es ging: Elderor blendete den einen oder anderen Dämon und Ren schoss Eisblitze ab. Schließlich kamen wir eine große Höhle und siehe da, sie war gefüllt mit noch mehr Dämonen. Ich schnaufte leicht, der Kampf war ziemlich anstrengen, aber wir mussten alles tun, um Ruko zu retten. Ich schaute zu meiner Freundin: Sie sah sehr entschlossen aus und auch sehr wütend, doch dahinter erkannte ich ihre Sorgen, die sie sich um ihre Schwester machte. Ich drehte meinen Kopf wieder Richtung Gegner und mein Blick verfinsterte sich noch mehr, als er vorher schon war. Na, die werden etwas erleben! Wir stürmten auf sie zu und ich schoss ein Pfeil nach dem anderen ab. Plötzlich hörte ich Akios Stimme in meinen Kopf: "Ruko ist in der Nachbarhöhle mit einem Engel und noch mehr Dämonen." Ich sah zu meinen Freunden und wir nickten uns entschlossen zu. Wir hatten fast alle Dämonen besiegt, als Elderor rief: "Hey, da laufen drei Dämonen weg!" Ich blickte in die Richtung, in die der Prinz zeigte. "Verdammt! Die laufen nicht weg...", rief Kuro, "...sie warnen Yentok!", vollendete Lucy. Wir rannten ihnen hinterher und erledigten ein paar Gegner nebenbei. Doch als wir in der anderen Höhle ankamen, sahen wir nur noch ein Paar Engelsflügel um die Ecke verschwinden und dann waren wir schon wieder umringt von angriffslustigen Dämonen. Ich wusste nicht woher ich die Kraft nehmen sollte, diese auch noch zu besiegen, doch ich hatte gar nicht die Zeit mich darum zu kümmern, denn wir wurden gleich wieder von Angriffen überrollt. Ich wich gerade einen Schwertangriff aus (ja, körperlose Dämonen könne Schwerter halte, aber dass spezielle Schwerter), als Saima plötzlich aus dem Boden auftauchte und beinahe in zwei Hälften geteilt worden wäre, wenn ich nicht mein Schwert vor ihr Gesicht gehalten hätte und somit den Angriff geblockt hätte. „Yuki! Was soll denn das bitte? Was ist hier überhaupt los?“ fragte sie. „Kann man euch eigentlich nie alleine lassen?“ Ich grinste sie erschöpft an: "Nicht meine schuld, schließlich bin nicht ich, sondern Ruko entführt worden." Überrascht sagte sie: "Das hättest du mir doch mal früher sagen können."  Ich sah sie böse an, wurde dann aber wieder von einem Schwerthieb, den ich parieren musste, abgelenkt. Plötzlich rief Kuro: "Lu-chan und Co. geht und rettet Ru-chan. Saima und ich werden euch den Rücken freihalten, oder?" Fragend schaute er die oberste Hüterin an. Diese nickte: "Sicher." Ich nickte den beiden dankend zu und rannte mit dem Rest nach draußen. Takashi rannte vorweg und blieb plötzlich stehen, sodass wir beinahe in ihn hineinrannten. Uns erwartete schon ein unfreundlicher Empfang. Der Windmagier drehte sich zu uns um: "Rettet Ruko, ich halte hier die Stellung." Ich nickte ihm zu und sagte dann zu Ren und Elderor: "Haltet euch im Hintergrund, aber helft Takashi-kun so gut wie es geht." Den beiden schien es zu widerstreben, nicht mit mir zu gehen, blieben aber bei Takashi, während Lu und ich weiter rannten. Je näher wir Ruko kamen, desto aufgeregter und besorgter wurde meine Freundin. Leider kamen wir nicht weit, denn drei Rang A Dämonen stellten sich uns in den Weg. Wie können so viele an einem Ort versammelt sein und dann noch unter einem Enge?!l Ich versuchte mich zu beruhigen und sammelte meine letzten Kraftreserven zusammen, Lu schien es nicht besser zu gehen. Wir kämpften gemeinsam gegen die drei, doch sie waren stärker als jeder andere Dämon, gegen den wir bis jetzt gekämpft haben und wir waren geschwächt. Plötzlich verzog meine Freundin ihr Gesicht vor Schmerzen und schaute in die Richtung, in welcher Ru sich befinden musste. Ich überlegte kurz und sagte dann: "Geh, Lu-chan, und rette deine Schwester." "Aber...", versuchte sie zu widersprechen, doch ich schrie sie an: "Geh!" Damit drehte ich mich um und schaute die Dämonen an, während ich mein Schwert in meiner Hand drehte. Dann vereiste ich den Boden und rannte auf sie zu.
Flink wich ich ihren Angriffen auf und schlug immer wieder mit dem Schwert zu. Einen Dämon besiegte ich, indem ich zehn Pfeile in seinen Kopf, durch den ganzen Körper schoss. Erleichtert blickte ich auf. Da waren es nur noch zwei. Den zweiten besiegte ich, indem ich eine Eissturm heraufbeschwor, den ich mit einem Beschwörungstanz verstärkte. Der Sturm legte sich wie eine zweite Haut um den Dämon. Dieser schlug um sich und versuchte so, dass Eis, das sich bildete wieder weg zu bekommen. Doch das Eis war schneller: Es schloss sich um dessen ganze Körper und fraß sich dann nach innen. Mein Gegner brüllte vor Schmerz. Es war grausam, doch er hatte es nicht anders verdient. Dennoch war ich froh, als die Schreie verstummte. Schließlich wendete ich mich dem letzten zu. Mittlerweile war ich ziemlich ausgelaugt, denn der Zauber hatte mir sehr viel Kraft gekostet. Ich musste meine Beine zwingen weiter zu laufen und nicht ein zu knicken. Leider schien dieser Dämon der stärksten von den dreien gewesen zu sein. "WAs mache ich nur mit die?", fragte ich ihn. Er schaute mich böse grinsend an. Nur um das zu sehen, musste ich meinen Kopf schon in den Nacken legen, so groß war er. Ich griff in mit Pfeilen und meinen Schwert an, doch meine Angriffe wurden immer schwächer und meine Hände konnte kaum noch meine Waffen halten. Mein Gegner lachte, es war ein dunkles unglaublich böses und auch wahnsinniges Lachen: "DU KANNST MICH NICHT BESIEGEN!!!" Ich holte tief Luft: "Das wollen wir mal sehen." Es hatte die gante Zeit geregnet, doch jetzt fing es an zu schneien. Mir fiel jetzt auch erst auf, dass es mittlerweile dunkel geworden ist. Zwischen den Wolken, erblickte ich kurz den Mond. Als wenn er über mich wachen würde... Überall, wo die Flocken auf meine Haut trafen, spürte ich ein bisschen Kraft zurückkommen. Ich schloss und kurz meine Augen und grinste böse. Als ich sie wieder öffnete blitzten sie kurz silbern auf und wurden dann wieder normal. Ich bildete eine Schneewolke unter mir und flog so durch die Luft. Ich wich immer und immer wieder den Angriffen meines Gegners aus und schlug selber zu. Dann flog ich über seinen Kopf, schlug mit meinen Schwert auf seinen Kopf (das Eis verschwand aber sofort wieder), warf es hoch, schoss einen Pfeil in den Dämon, steckten den Bogen wieder weg, fing mein Schwert wieder auf und sprang dann mit der Klinge voraus in den Dämon. Als in den Dämon flog, fühlte ich die Bosheit und den Wahnsinn, die mich zu überwältigen drohten. Doch bevor das passierte, rollte ich mich zusammen und ließ meine letzte übriggebliebene Kraft in Form von Eis aus mir heraus strömen. Ich fühlte die Schmerzen des Dämons und trotzdem machte mir diese nichts aus, ich fühlte wie seine Seele einfror und wie mein Gegner versuchte, dass Eis aus seinem Körper heraus zu bekommen, doch all das machte mir nichts aus. Das letzte das fühlte und hörte, war das Zersplittern der Eishülle, die sich um mich gebildet hatte. Dann wurde alles schwarz.

Ich fiel eine Ewigkeit durch ein unendliches Loch. Doch dann hörte ich eine Stimme, welche ich schon damals beim Vergessenszauber mit Saima und in meinem Traum gehört hatte: Die Stimme des Mondes. "Yuki, Yuki. Wach auf. Yuki." Dann veränderte sich die Stimme und ich erkannte abwechselnd Elderors und Rens Stimmen: "Yuki, wach auf." "Prinzessin, kommt zu uns zurück" "Was heißt 'komm zu uns zurück', Dummkopf?" Ein Licht entstand am Endes des dunklen Lochs, das bei jedem ihrer Worte heller wurde. Als ich ihren kleinen Streit hörte, musste ich leicht lächeln. "Da, sie lächelt. Yuki! Bist du wach?" Langsam öffnete ich die Augen. Erst sah ich nur verschwommen, doch dann erkannte ich Kuro, Takashi, Ren, Elderor und Akio. Langsam richtete ich mich auf, mein Kopf hatte auf Kuro's Schoß gelegen. Verwundert schaute ich ihn an: "Der Engel und Eismagier haben sich um deinen Kopf gestritten und das konnte ich beim besten Willen nicht zulassen." ER grinste und ich grinste zurück. Mein Blick fiel auf Akio: "Und woher kommst du?" Takashi antwortete an dessen Stelle: "Er ist plötzlich einfach neben mir aufgetaucht und hat beim Kämpfen geholfen." "Aha. Und wo ist Saima? Was ist hier eigentlich passiert und wo sind Ruko-chan und Lucy-chan? Geht es ihnen gut?" Mir wurde leicht schwindlig und so lehnte ich mich an Kuro an, mir den eifersüchtigen Blicken von den beiden anderen bewusst.


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Zuletzt von Yuki am Mi Apr 20, 2016 6:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dieser Beitrag wurde am Sa Apr 16, 2016 8:57 am ©Ruko verfasst.
Kurz nachdem die Pfütze verschwunden war, drangen die ersten Kampfgeräusche aus einer der Nebenhöhlen. Es dauerte dann auch nicht mehr lange bis die drei vermutlich stärksten Dämonen, alle Rang A, wieder kamen und Yentok zuriefen: "Sie werden bald hier sein, mein Herr, wir müssen hier weg und euch in Sicherheit bringen." Der General nickte und gab ein Zeichen. Die Körperlosen nahmen mein Gefängnis irgendsie hoch und schleppten mich durch einen anderen Gang am anderen Ende der Höhle. Yentok lkef hinterher, naja, er flog eher. Der Gang mündete sehr bald in einen Wald, welcher vermutlich das gesamte Höhensystem umringte und ich wurde einen kleinen Pfad entlang getragen, bis dieser Pfad auf eeiner Großen Lichtung endete. Die Körperlosen setzten mich unsanfz relativ in der Mitte ab, sodass ich gegen den Schild schlug. Scherz durchfuhr meinen ganze Körper. Mühsam richtete i h mich auf. Es vergingen Minuten, die mir erschienen wie Stunden. Die Dämonen waren inzwischen auf den Pfad getreten und hielten Wache, doch bald wurde es unruhig. Die Dämonen waren inzwische weiter den Pfad entlang gelaufen und waren nicht mehr zu sehen, kurz darauf htte der Kampf begonnen. Der Kampf hatte noch gar nicht so lange angehalten, als meine Schwster auf die Lichtung trat. Sie hatte offensichtlich schon sehr viel gekämpft und sie hielt ihre Sense mit beiden Händen vor sich. Yentok sah sie und beschwor seinen Speer herauf. Dieser war vermutlich länger als meine Schwerter zusamme und blitzte in einem bedrohlichen Licht, dass jeden Dämonenmagier töten konnte.


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Dieser Beitrag wurde am Sa Apr 16, 2016 1:54 pm ©Lucy verfasst.
Hau ab!, knurrte ich zu der Stimme in meinem Kopf. Doch diese wurde dröhnender, lauter und machtergreifender als alle Male zuvor. Vergiss es. Du und ich sind dieselbe Person, also... Den Rest der Erklärungen wollte ich nicht mit anhören und so stürzte ich mich ins Kampfgetümmel, um mich von ihr abzulenken. Zuerst besiegte ich ein paar der schwächeren Dämonen, bevor ich mich den Stärkeren zuwand. "ELENDE MENSCHLINGE... IHR WERDET MEISTER YENTOK NIE BESIEGEN!" "Was weißt du schon?" Ich richtete die Klinge meiner Sense auf einen Dämon, "Du wirst dafür bezahlen, diesem Feigling geholfen zu haben!", schrie ich voller Hass. Ich stürmte vorwärts, geradewegs auf ihn zu, jedoch weichte er flink aus und ich kam ein paar Meter weiter weg taumelnd zum stehen. Noch bevor ich mich umdrehen konnte, stieß er mich zu Boden und zerkratzte mir den Rücken mit seinen riesigen Monsterkrallen. Ich roch seinen stinkenden Dämonenatem direkt neben meinem Ohr, als er mir leise zuhauchte:"IHR MENSCHEN SEID NICHTS WEITER ALS ANGEBER... ABER WEIßt DU WAS? ICH MACHE DEINEN TOD SCHNELL UND SCHMERZLOS, MWAHAHAH!" Ich schleuderte den Dämonen von mir runter. Keuchend rappelte ich mich auf, der Kampf war schon ziemlich anstrengend. Kampflustig und auch ein wenig überrascht blitzten die roten Bestienaugen des Dämons auf, als er sich erhob und mich auf ihn zustürzen sah. Ich stieß meine Sense immer wieder vor, jedes Mal immer heftiger, wütender und aggressiver, doch er wich mit Leichtigkeit aus. Er dachte wohl, dass ich einfach nur ohne jeglichen Plan auf ihn einschlagen würde - doch dabei trieb ich geradewegs auf eine Wand zu. Als ihm die Wand in seinem Rücken auffiel, war es jedoch bereits zu spät für ihn, irgendwie zu entkommen. "Endstation für dich."

Auf einmal ertönte die Stimme der Pfütze in meinem Kopf. "Ruko ist in der Nachbarhöhle mit einem Engel und noch mehr Dämonen." Fast alle Dämonen waren besiegt, also machten wir mit dem Rest möglichst kurzen Prozess und machten uns auf den Weg zu Ruko. Da ich durch das Kampfgeschehen abgelenkt war, hatte ich nicht gemerkt, wie sich immer heftigere Krämpfe durch meinen Magen zogen. Uuuh... Ich biss mir auf die Lippe, bis der Krampf verschwunden war und erst da bemerkte ich, dass sie blutete. Na ja, egal."Hey, da laufen drei Dämonen weg!" Elderor deutete in die Richtung in der die Dämonen verschwunden waren. "Verdammt! Die laufen nicht weg...", rief Kuro, "...sie warnen Yentok!", vollendete ich seinen Satz. Auf dem Weg besiegten wir ein paar weitere Dämonen, doch als wir in dem Hohlraum, in dem Yentok gewesen war ankamen, sahen wir nur noch ein Paar Flügel um die Ecke verschwinden und wurden sofort wieder von Dämonen überrannt. Ich hatte kaum Kraft mehr, sie auch noch fertig zu machen, doch der Hass trieb mich weiter, immer weiter. Ich wirbelte einmal mit der Sense um mich und erledigte damit etwa drei Dämonen auf einmal. Auf einmal tauchte Saima aus dem Boden auf, wechselte ein paar Worte mit Yuki und machte sich ebenfalls ans kämpfen. Ich stieß einem weiteren Dämon meine Klinge in seinen schwarzen Körper, als Kuro uns zu rief: "Lu-chan und Co. geht und rettet Ru-chan. Saima und ich werden euch den Rücken freihalten, oder?" Fragend schaute er die oberste Hüterin an. Diese nickte: "Sicher."
Dankbar blinzelte ich die beiden an und eilte zusammen mit Elderor, Ren, Takashi und der Prinzessin nach draußen. Wir alle folgten Takashi und rannten beinahe in ihn hinein, als dieser urplötzlich stehen blieb. Eine dritte Welle von körperlosen Dämonen erwartete uns mit gezückten Schwertern und geschärften Klauen. Ihre Blicke waren alle kampflustig auf uns gerichtet, als warteten sie nur darauf, uns bei der kleinsten Bewegung zu töten. "Rettet Ruko, ich halte hier die Stellung.", rief der Windmagier und Yuki befahl Ren und Elderor: "Haltet euch im Hintergrund, aber helft Takashi-kun so gut wie es geht." Die beiden gehorchten der Prinzessin widerwillig.
Meine Besorgnis stieg. Würden wir wirklich dem Engelsgeneral die Stirn bieten können? Ich konnte mir nicht mehr lange sorgen machen, da stellten sich schon wieder drei Dämonen in den Weg. Ihre Aura war anders als die sämtlicher anderer Dämonen. Mächtiger. Gewaltiger. Bedrohlicher. Keuchend zog ich erneut in den Kampf. Klinge traf auf Klinge, niemand schien so wirklich die Oberhand zu haben. Urplötzlich jagte wieder ein höllischer Schmerz durch meinen Magen und ich versuchte nicht laut aufzuschreien. Ich spürte Rukos Präsenz weiter nördlich von uns zusammen mit der von Yentok. "Geh, Lu-chan, und rette deine Schwester.", sagte Yuki auf einmal. "Aber...", protestierte ich, doch sie unterbrach mich. "Geh!" Zähneknirschend sprintete ich an das Ende der Lichtung, wo ich noch einmal einen Blick über die Schulter warf. Meine Freundin vereiste gerade den Boden mit ihrer Magie und attackierte den ersten der drei. Mehr bekam ich von dem Kampf nicht mit. Schnell hastete ich durch den Wald und zerschnitt die Ranken und Büsche, die mir den Weg versperrten mit meiner Sense. Es dauerte nicht sehr lange bis ich Yentok gefunden hatte. "DU!", zischte ich vor Wut. Das Blut brodelte in meinen Adern und trieb mich zum Kämpfen an.
Für einen kurzen Moment lang sah ich ihn selbstgefällig grinsen, allerdings nicht hier im Wald, sondern vor einer brennenden Hütte. In den Trümmern, zwischen den Flammen kauerten zwei Kinder im Schutze eines magischen Schildes. Nebelähnliche Schatten schwirrten um den Haufen aus Holz und Stein herum, wo vor kurzem noch schmerzerfüllte Schreie empor drangen, die jedoch mittlerweile still geworden waren. Einige Zeit nachdem sie verschwunden waren, beklagte auch der Regen diesen Verlust und löschte die Flammen mit einem Zischen und spendete den zwei Kindern auch ein kleines bisschen Trost. Über ihnen schwebte Rauch zum Nachthimmel empor und verblasste langsam, wie auch ihr einst glückliches Leben.
Töte ihn! Töte ihn! Ich verdrängte die Stimme in meinem Kopf und hielt meine Waffe kampfbereit vor mir. Ich merkte deutlich wie ich zitterte vor Wut, Hass und Erschöpfung. Der Engelsgeneral beschwor einen langen Speer, der in einem grellen, bedrohlichen Licht leuchtete. Ich wusste, dass er mich damit in Windeseile töten könnte. Aber ich durfte nicht aufgeben. Nicht hier. Nicht im Kampf gegen denjenigen, der meine Familie zerstört hatte und uns töten wollte. Niemals.
Einige Momente lang, die mir wie eine halbe Ewigkeit vorkamen, starrten wir einander regungslos in die Augen. Eine bedrückende Stille breitete sich aus und ich glaubte das selbst die Tiere und Pflanzen ohne jede Bewegung verharrten, um uns bei unserem Kampf zuzusehen. Auf einmal stieß ich mit einem zornentbrannten Aufschrei vor. Der Engel weichte jedoch jedem Schlag mühelos aus. Ich wusste, dass ich gerade keine Chance hatte, ihn zu treffen. Also wirbelte ich mit der Klinge einmal im Kreis herum, sodass sandiger Staub durch die Luft segelte und ihm für ein paar Sekunden die Sicht raubte. Währenddessen zog ich mich keuchend zurück und versuchte ein paar Kraftreserven zurückzugewinnen. Mein Feind schnellte schlagartig in die Höhe, schleuderte mich zu Boden. Ich rang um Luft, versuchte ihn herunterzudrücken, doch vergebens. Er feuerte ein paar Lichtkugeln auf meinen Rücken ab, dort wo noch die Kratzer des Dämons bluteten. Ein höllischer Schmerz durchfuhr meinen ganzen Körper, aber er tötete mich nicht. Er spielt bloß mit mir. "Wie erbärmlich.", knurrte er. Der Engel ließ von mir ab und wandte sich meiner Schwester zu.
TÖTE IHN! Die wahnsinnige Stimme drang durch meinen Kopf wie das Surren eines Bienenschwarms, doch sollte ich tatsächlich dieses eine Mal darauf hören, wo ich doch Tag um Tag, Kampf um Kampf versucht habe dagegen anzukämpfen? Sollte ich tatsächlich meine Menschlichkeit riskieren? Sollte ich wirklich...? Dieses eine Mal?
Ja, ich werde es tun. Dieses einzige Mal.

Ich rappelte mich auf. Eine unglaublich mächtige Energie schoss durch meinen Körper. Der Wahnsinn übernahm die Überhand. Das Brennen meiner Wunden trieb mich an. "Hast du immer noch nicht genug?", fragte mich der Engel selbstgefällig. Als Antwort stürmte ich auf ihn zu, doch er hielt mit seinem Speer dagegen an. Er war sichtlich überrascht, doch das verflog schnell wieder. "Diesmal werde ich dem ein Ende bereiten!" Wie beim ersten Mal schnellte er empor. Ich war bereit für seinen tödlichen Angriff, sprang zurück. Er krachte auf den Boden ein, hinterließ einen riesigen Krater im Staub. "CATENE SCURE! Mwahaha!" Ketten schossen aus dem Boden um mich herum hervor, verhakten sich in den Bäumen und Büschen, bildeten ein Netz aus Stahl und Dunkelheit. Die Ketten würden nicht lange halten. Deshalb huschte ich schnell zwischen ihnen hindurch, griff meinen Gegner immer wieder schnell mit erbarmungslosen Hieben an und verschwand wieder zwischen den Ketten. Er hingegen hatte keine Orientierung mehr, denn meine Zweitwaffen verdeckten die Sonne. Engel konnten nämlich in der Dunkelheit nichts sehen. Als ich erneut zuschlagen wollte, traf mit einem lauten Knall sein Speer auf meine Sense. Ich konnte ihn den Speer trotzdem leicht aus der Hand schlagen. WIE HAT ER..?! Ein dunkles, blaues Licht, welches Yentok wohl gesehen hat, umhüllte mich, immer größere Stärke fuhr durch meinen gesamten Körper. ICH BIN AUFGESTIEGEN!
Die Ketten verschwanden und es wurde hell um uns herum. Ich sah meinem Gegner in seine schmerzerfüllten, trüben Augen. Er keuchte stark und hielt sich den rechten Arm. Seine Flügel waren zum Teil zerfetzt und seine Rüstung hatte überall Risse. Er konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und sackte zusammen.
Der Wahnsinn verschwand aus meinem Kopf, ersetzt wurde er von Erschöpfung und auch Erleichterung. Ich hatte ihn besiegt. Jetzt blieb nur noch eines zu tun, damit wir endlich in Frieden leben konnten. Zumindest fürs erste. Ich hob meine Sense ein letztes Mal über meinen Kopf und schlug zu. Sie bohrte sich aber in den staubigen Boden, denn Yentok war urplötzlich verschwunden. Dämonengestank hing in der Luft.
Der stechende Schmerz, den ich den ganzen Kampf über nicht bemerkt hatte, stach nun überall. Stöhnend sackte ich zusammen. Dunkelheit breitete sich wie ein Schleier aus. Stille.





Zuletzt von Lucy am Mi Apr 20, 2016 9:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dieser Beitrag wurde am Mo Apr 18, 2016 9:42 pm ©Ruko verfasst.
Der Kampf hatte begonnen. Lu-cahn griff immer wieder an, doch Yentok war einfach zu stark und meine Schweste vom vielen Kämpfen viel zu erschöpft. Ich konnte den Schmerz, den er ihr zufügte spüren. Mein Körper fühlte sich an als würde er in Flammen stehen. So müssen auch sie sich gefühlt haben... Inzwischen lag Lu-chan am Boden und der General kam hämisch grinsend auf mich zu. Doch auf einmal änderte sich alles. Meine Schwester hatte sich aufgerappelt und die eine Hälfte ihres Gesichts war mit den schwarzen Zeichen des Stigma Oriax bedeckt. Ketten schossen überall auis dem Boden und es war dunkel wie in einer mondlosen Nacht. Ich konnte nichts sehen, konnte aber hören, wie Lucy immer wieder durch die Ketten lief und Yentok angriff. Kurz darauf war alles in ein bläuliches Licht getaucht, welches von meiner Schwester ausging. Auch mich umhüllte ein solches Leuchten, welches allerdings weiß-gelblich war. Wir waren ein letztes Mal gemeinsam aufgestiegen. Ich sah mich durch den Dämonenschild um. Yentok war verschwunden, vermutlich hatten ihn ein paar Körperlose abgeholt. Das Bild verschwamm vor meinen Augen und die Dunkelheit breitete sich wieder aus. Dann war alles wieder schwarz.


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Dieser Beitrag wurde am Mo Apr 18, 2016 10:18 pm ©Kuro verfasst.
Neugierig sah ich Ren an, ich konnte mir nicht vorstellen, dass er irgendetwas schlimmes anstellen würde, um bestraft zu werden.Es musste also ein wirklich interessanter Grund sein. Gerade wollte er ansetzen um zu sprechen, als die Tür aufschwang. Elderor wollte gerade mit einem "Mann diese ganzen Mädchen h..." ansetzen, als sein Blick Ren's traf.Sofort lief er auf ihn zu und packte ihn. "Was hast du mit Yuki zu schaffen?" zischte er in einem extrem eifersüchtigen Unterton. Als das Wort Yuki fiel änderte sich auch Rens geschockter Blick schlagartig. Er stieß Elderor von sich weg, sodass er nach hinten taumelte. "Was willst du von der Prinzessin?" knurrte er und lief bedrohlich auf Elderor zu. Dann fing das Spektakel an, und sie verwüstenten in ihrer Prügelei das gesamte Zimmer. Ein Kinnhaken hier, eine ausgerenkte Schulter dort. Doch plötzlich schubste Elderor Ren auf eine Kristallkugel, die mir Yuki gegeben hat, um Tsuiho sehen zu können, um immer bei ihm sein zu können, auch wenn ich nicht in seiner nähe war. Diese Kristallkugel zerbrach dann und schlagartig wurde ich sauer. Erstens, weil Elderor Ren wehgetan hat, zweitens weil er ein Engel ist und drittens weil die Kugel extrem teuer war und Yuki nur mit viel Mühe eine kriegen konnte. Gerade wollte Elderor sich weiter auf ihn stürzen als ich aufstand und meine Hand nach vorne hielt. Um Elderor herum wurde es dunkler, und er konnte nicht mehr vom Fleck. Dieser Bastard!! Als er da oben in der Luft hing und ich ihm den Garaus machen wollte, schnellte die Tür wieder auf. Aus schreck löste ich den Zauber, Elderor knallte auf den Boden und wir drei sahen Yuki geschockt an. "Ruko-chan ist entfüh!...rt worden. Was ist denn hier los?" sie hatte einen Blick drauf, der mich an eine Mutter erinnert, die gerade das verwüstete Zimmer ihrer Kinder sieht. Ich wollte in meiner Wut den Moment ausnutzen, und Elderor fertig machen, als sie zu mir eilte und ihre kälte in mich strömen ließ. Langsam beruhigte ich mich wieder, woraufhin sie zu den anderen beiden ging und sie Auseinanderzog, wobei Ren zuerst noch versuchte Elderor einen Faustschlag zu geben. Doch beide bemerkten Yuki rechtzeitig und verstummten. Ihre Blicke senkten sich, als Yuki streng sagte "Hinsetzen, sofort!" Sofort setzten sich beide. Schon wieder konnte man erkennen, wie unterschiedlich die zwei sind. Elderor setzte sich lässig hin und stützte sich nach hinten mit seinem rechten Arm ab, wohingegen Ren stramm in einem engen Schneidersitz saß. Erst überprüfte sie Elderors linken Arm, der schlaff herunter hing. Dann nahm sie den Arm und renkte die Schulter wieder ein. Elderor schrie kurz vor Schmerz auf und bewegte dann erleichtert seinen Arm. Yuki ging kurz in ihr Zimmer und holte einen Verbandskasten. Als sie weg war schnappte er sich schnell Verbandszeug und fing an sie provisorisch zu verbinden, als Yuki dann reinkam und seine Hand wegschlug. "Lass mich das machen." sagte die Prinzessin. Elderors Blick war köstlich. "Warum um alles in der Welt habt ihr euch geprügelt?" fragte Yuki nachdem sie auch Elderor half. Ren antwortete: "Elderor ist auf mich los gegangen. Dann hat er euch erwähnt..." Yuki seufzte und sah fragend Elderor an: "Ich will wissen, was du mit ihm zu schaffen hast. Ich hab ihn im Eispalast gesehen, er ist ein Wächter. Also was macht er hier." Ein weiteres seufzen entfloh Yukis Lippen "Weil er versucht, mich vor allem und jedem zu beschützen." "Und warum?", bohrte Elderor weiter. Sie wechselte mit Ren den Blick. Er nickte: "Kuro-kun hat auch schon nach meiner Vorgeschichte gefragt und das ist ein wichtiger Teil davon."
Seine Erzählung ließ es mir kalt den Rücken herunterlaufen, und auch Yuki hat es sehr mitgenommen. Sie lehnte sich ängstlich an ihn, als er ihr die Hand auf den Kopf legte. Eine tiefe Stille durchfuhr den Raum, bis Yuki sie brach. "Das ist zwar schrecklich, wir haben aber jetzt wichtigere Dinge zu tun. Der Geund, warum ich eigentlich hierher gekommen bin ist, dass Ruko-chan von irgendwelchen dämonenartigen Wesen entführt wurde. Aber das kann auch jetzt egal sein, da sowohl du, Elderor-kun, als auch du, Ren-kun, nicht auf die Suche mitkommen dürft. Kuro darf zwar...., aber er muss aufpassen, dass ihr zwei euch nicht wieder gegenseitig an die Gurgel springt."

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Stille. Die zwei verletzten saßen angespannt an einem kleinen Tisch, und ich zwischen ihnen. "Hmpf. Ich mach erstmal Tee, sonst bleibt die Stille ja für immer." murmelte ich und lief nach hinten um die Kräuter aus meiner Teetasche zu holen. Die einzelnen Gewürze und Blätter knirschten zwischen meinen Händen als ich mit gesenkten Kopf an den Tisch herantrat, um zu meiner Überraschung Ren vom Fensterbrett springen zu sehen. Elderor war auch nicht mehr da, und als ich an das Fenster stürzte sah ich Elderor nach vorne in den Wald laufen. "WAS MACHT IHR KNALLTÜTEN DENN?!" brüllte ich und sprang hinterher. Das Problem war, dass beide in unterschiedliche Richtungen rannten, zum Glück jedoch wusste ich ihr Ziel. Yuki. Ein Kurzer blick durch das Schattenauge verriet mir welche Schatten hier entlanggelaufen sind, und ich konnte deutlich einen von einem Mädchen mit einem Langen Kleid und langen Haaren erkennen. Schnell folgte ich ihm, bis ich hinter einem großen Gebüsch landete. Wie ich es mir dachte waren beide vor mir und lauschten. Verärgert srang ich aus dem heraus und packte beide "Hab ich euch!" zischte ich "Kommt zurück zur Schule, bevor Yuki-chan euch noch bemerkt." doch dann sah ich Yuki vor mir stehen, und ihr Blick verlangte eine Rechtfertigung. "Ähm, Yuki-chan. Ich hab dich gar nicht gesehen." sagte ich um Zeit zu gewinnen. Sie entgegnete nur seufzend dass sie es bemerkt hat und fragte mich, warum ich nicht auf sie aufpassen konnte. "Ich konnte relativ wenig machen. Elderor ist aus dem Fenster gesprungen, was hätte ich da bitte tun sollen?" Sie schüttelte den Kopf und sagte dann: "Na schön, da ihr jetzt eh schon da seid, könnt ihr bleiben..." Elderor und sogar Ren grinsen sich an: "...unter einer Bedingung: Ihr kämpft nicht. Das beinhaltet auch sich nicht in ein Schwert oder Magie Angriff zu werfen, um mich zu beschützen. Wenn ein Kampf ausbricht, versteckt ihr euch und wenn dann die Luft rein ist, rennt ihr so schnell ihr könnt zur Schule zurück. Ist das klar?" Beide nickten. "Gut", ihr Blick fiel auf mich, "du kämpfst natürlich mit." Klar doch, war das außer Frage? Ich nickte.

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Sehr schön. Eine Höhle. Ich bin mit den Schatten verschmolzen und sah mich um. Überall hingen Stalagtiten, und eine Dämonische Präsenz durchfuhr diese Höhle. Leise versuchten wir uns an ihnen vorbeizuschleichen, doch einer Bemerkte uns. Sofort schlug dieser Dämon Alarm, und ich sprang aus den Schatten. Schwarze Fetzen flogen um meine Hand herum, und bildeten meinen Stab aus. Kalt sah ich ein paar herannahende Dämonen an. Körperlose Dämonen. Schwächlinge, die ihre Aufgabe vor dem Tod nicht erfüllen konnten, und eine Gestalt ohne festen Körper annahmen. Magie war das einzige was gegen sie effektiv war, also hatte ich einen deutlichen Vorteil. Ich hob meine  Stab in die Richtung dieser Menge und ein großer, verzierter, dunkellila schimmernder Magiekreis entstand. Kurz darauf zeichnete sich der gleiche auf dem Boden ab und vernichtete alles mit der Gedankenexplosion. Grinsend stürmte ich in das Getümmel. Leise und dennoch merklich kroch der Wahnsinn in mir hoch, der Drang zu Kämpfen, der Wunsch Leben zu vernichten... Verzweifelt versuchte ich es zu unterdrücken, und mein Stigma verkleinerte sich wieder. Plötzlich rannten alle in Richtung Ausgang, und zwar einer Engelspräsenz hinterher. Mein Herz zog sich zusammen und Blut schoss in meinen Kopf. Das Stigma breitete sich erneut aus, und zwar schnell. Yentok. Der General der für alles verantwortlich ist. Derjenige, der meine Heimat auf dem Gewissen hat, meine Familie...Doch dann erinnerte ich mich daran, dass ich zu leicht aus meinem Gleichgewicht geraten könnte. Meine Zähne knirschten und meine Fingerknochen knackten als sich alles in mir anspannte. Dann lockerte ich mich wieder und sagte den anderen bescheid. Saima tauchte aus dem Boden auf und sagte irgendwas was ich nicht hörte. Ich brauchte nur eine Partnerin, die stark war und vom Nahen angreifen konnte, und die hatte ich. Auch wenn es wider jeder einzelnen Faser in meinem Körper war rief ich "Lu-chan und Co. geht und rettet Ru-chan. Saima und ich werden euch den Rücken freihalten, oder?" Fragend schaute ich die oberste Hüterin an. Diese nickte angriffslustig: "Ja, lass uns Spaß haben!" Yuki nickte uns kurz zu, und dann verschwanden sie auch. "Bist genau richtig gekommen." sagte ich, und sie entgegnete grinsend "Wenn es was zum prügeln gibt bin ich immer zur Stelle!" "Gut." antwortete ich und drehte mich zu dem Haufen an Dämonen die hinter den anderen herwollten. "Ich kette sie fest und demobilisiere sie mit allem was ich habe, und du haust sie einfach Kaputt. Auf großer Fläche kann ich gut meine Ketten nutzen" sagte ich und Saima vollendete meinen Satz "Und ich kann sie großflächig abfackeln!" Immerhin eine die was draufhat. Wir grinsten uns an und setzten unseren Plan in die Tat um. Saimas Schwert stand bereits in Flammen als ich einen Riesigen Magiezirkel auf den Boden gravierte, der sich über die ganze Höhle erstreckt. Unter mir drehten sich verschiedene Zeichen und ich streckte meine Hand nach vorne. Kommt schon.... Als dann ganz viele Dämonen auf diesem Fleck waren schloss ich die Hand, die Zeichen blieben Stehen und überall schossen flüsternde Ketten aus den Wänden und dem Boden. "Jetzt komm ich!" rief Saima, die ihr Schwert inzwischen schon auf unnormale Hitze gebracht hatte. Einen Schwung später stand alles in Flammen und die Dämonen verbrannten kreischend in den Läuternden Flammen. Es dauerte eine Weile in der dich riesige Kräfte aufbringen musste um die Ketten zu halten, doch am Ende hat es sich gelohnt, die Höhle war komplett leergefegt. "Gute Arbeit!" sagte Saima triumphierend und bewunderte das Werk. "Halte hier die Stellung, ich gehe nach draußen und sehe nach den anderen." murmelte ich und lief an ihr vorbei nach draußen. Es war schön kalt, und der Mond beleuchtete alles schön. Vom Fernen jedoch hörte ich Kampfgeräusche. Und zwei streitende Personen. Schnell wurde  mir klar, dass es sich hierbei um Elderor und Ren handeln musste, und zu meiner Verwunderung sah ich Yuki bewusstlos liegen, und was mich aufregt ist, dass sich zwei Erwachsene Typen streiten, wer sie denn pflegen darf. Ich rannte verärgert auf beide zu und stellte sie zur Rede "Also, um zusammenzufassen. Zuerst springt ihr wie zwei Kleinkinder die ihren Hausarrest nicht ertragen können aus dem Fenster, dann rennt ihr ins nirgendwo,  geratet in einen gefährlichen Kampf und jetzt streitet ihr euch um eine BEWUSSTLOSE Prinzessin?! Was geht denn in euren Köpfen falsch dass ihr so eine Scheiße macht???". Mit diesen Worten ging ich zwischen den beiden entlang und nahm Yuki auf meinen Schoß. Langsam senkte ich meinen Kopf "Ihr tötet sie mir ja am Ende noch." murmelte ich nun und Strich ihr die Haare aus dem Gesicht.
Wach auf, ich will nicht wieder jemanden an diesen verdammten General verlieren...
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Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Di Apr 19, 2016 4:19 pm ©Yuki verfasst.
Doch lange konmte ich mich nicht ausruhen bzw. durfte nicht, denn ich machte mir Sorgen um meine Freundinnen. Ich stand auf und musste mich daraufhin gleich wieder an einem Baum anlehnen, um nicht wieder umzukippen. Sofort kamen die Jungen angelaufen und wollten mich stützen, doch ich lehnte ab: "Geht schon..." Ich richtete mich ganz auf und lief langsam in die Richtung, wo Lu vorhin verschwunden ist. Plötzlich bemerkte Ren: "Prinzessin, kann es sein, dass euer Haar länger geworden ist?" Ich blickte nach unten: Tatsächlich. Es ging jetzt schon bis zur Hälfte meiner Waden. "Ja. Ich glaube, ich bin aufgestiegen." Stufe 4! Als wir auf dem Schlachtfeld ankamen, sah ich Lu und Ru auf den Boden liegen. Sofort rannte ich zu der Dämonin. Jedoch war das in meinen Zustand nicht wirklich das beste und so wurde mir kurz schwarz vor den Augen und ich sackte zu Boden. Glücklicherweise war ich bei meiner Freundin angekommen, so konnte ich einfach sitzen bleiben und die letzten schwarzen Flecken weg blinzeln. Ich untersuchte Lu kurz mit meiner wiedergekommenen Magie und lächelte erleichtert. "Sie leben noch und Lu heilt sich schon selber, dass heißt Ruko-chan wird auch bald wieder aufwachen." Euch die anderen waren erleichtert, vor allem Kuro. "Kommt", ich stand auf," wir sollten die beiden zurück zur Schule bringen, damit sie sich ausruhen können." Die anderen nickten. Kuro hob Lu hoch und Ren, auf meinen Wunsch, Ruko. "Falls sie aufwachen sollte, wäre es besser, wenn sie nicht in den Armen des Engelsprinzen lägen. Aber selbst so, wäre es am besten, wenn sie überhaupt nicht aufwachen würde, bis sie wieder im Bett liegt." Ich wollte schon los gehen, als Elderor sich räusperte. Überrascht drehte ich mich um: "Ist irgendwas?" Der Engel und Ren wechselten Blicke: "Du solltest am besten auch nicht den ganzen Weg zurücklaufen." Ren nickte und bestätigte damit, was der Prinz gesagt hatte. "Was meinst du damit?", fragte ich misstrauisch. Elderor schien erst seinen ganzen Mut sammeln zu müssen, bevor er antwortete: "Ich sollte dich zurück tragen." Ich holte tief Luft und wollte gleich widersprechen, als Ren sich einschaltete: "Ich stimme ihm zu, Prinzessin. Ihr habt euch gerade eben erst völlig verausgabt. Ging es euch so gut wie Kuro-kun, würde ich nichts sagen, aber so..." Jetzt war ich wirklich überrascht. "Hast du ihm gerade zugestimmt? Seid ihr beide etwa derselben Meinung?" Die beiden schauten sich an und nickten. Ich schüttelte leicht den Kopf: "Ich werd aus euch einfach nicht schlau. Du, Kuro-kun?" Dieser grinste leicht: "Also ich schon." Jetzt war ich erst recht verwirrt. Um davon abzulenken fragte ich Elderor: "Aber was ist mit deiner Schulter? Sie müsste doch noch...." Elderor unterbrach mich: "Der geht es gut. Jetzt hör auf dich zu weigern, es hat keinen Sinn." Geschlagen senkte ich den Kopf. Er hat recht. Gegen einen könnte ich mich ja noch wehren, aber gegen beide...? Der Prinz hob mich hoch, sodass ich auf seinen Armen lag. Dann gingen die Jungs los. "Sagt mal, wo sind eigentlich Akio und Takashi?", fiel mir plötzlich ein. Die Jungs deuteten nach hinten und als ich an ihnen vorbei schaute, sah ich tatsächlich die beiden, die alles genau beobachteten. Doch mir fielen immer die Augen zu, also lehnte ich mich an Elderors Brust und schloss endgültig meine Augen. Dann schlief ich ein. Das ist schon das zweite mal. Warum fällt es mir so leicht bei ihm so schnell einzuschlafen?


You always shine bright, whatever image you have.


Zuletzt von Yuki am Mi Apr 20, 2016 6:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am Di Apr 19, 2016 8:38 pm ©Lucy verfasst.
Aus der Dunkelheit schritt eine düstere Silhouette heran, die selbst meine an die Finsternis gewöhnten Augen nur schemenhaft ausmachen konnten. Ich machte stumm einen Schritt auf sie zu. Doch sie schien sich mit jedem Schritt, den ich machte, immer weiter zu entfernen. "Hey..." Meine Stimme war ein heiseres Krächzen. "Hehehe...", ein Kichern drang hervor. Dann zog mich etwas mit eisernem Griff in die tiefe, tiefe Dunkelheit, in Wasser. Ich fühlte mich die ersten Sekunden lang im Wasser wohl, bevor meine Lunge nach Luft schrie. Wasser drang hinein und drohte mich zu ersticken. Kurz bevor ich das Bewusstsein verlor, vernahm ich eine Stimme nah an meinem Ohr. "Sag bloß, du hast es nicht genossen?"

Ein Lichtfleck erschien vor meinen Augen. Er weitete sich und wurde schärfer. Ich konnte Personen neben mir auf dem Boden erkennen. Ich erkannte Yukis langen Haare, neben ihr hockten auf jeweils einer Seite Elderor und Ren. Kuro, Takashi und die Pfütze waren ebenfalls da. Auf der Schulter von letzterem saß etwas, dass ich gerade nicht erkennen konnte, etwas schwarz-weißes. Wie auch immer. Ich versuchte mich auf dem weichen Bett aufzurappeln, doch dieses knarzte, woraufhin sich alle zu mir umdrehten. "Äh..", murmelte ich, kramte eine Tafel Schokolade unter meinem Kissen hervor und fing an darauf herumzukauen.



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