Kapitel 3
Ruko
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Lichtmagier


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Begleiter: Gondram
Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Mi Apr 20, 2016 9:54 pm ©Ruko verfasst.
Als ich die Augen öffnete erwartete ich über mir den Himmel und Bäume zu sehen, doch stattdessen sah ich die Decke von meinem und Lu-chans Zimmer. Ich lag aus mir unbekannten Gründen auf meinem Bett, aber glücklicherweise sahen alle zu meiner Schwester. Alle, bis auf einen. Takashi lehnte neben der Tür und blickte mir direkt in die Augen, als ich mich lautlos aufrappelte. Um seinen Kopf schwirrte irgendetwas kleines, vogelähnliches. Erst bei näherem Hinsehen konnte ich das Etwas als kleinen Kolibri identifizieren. Ich schon meine Hand in meine Hosentasche und zog einen kleinen Stein hervor, warf ihn in die Luft und kurz darauf saß Gondram auf meinem Arm. Ich streichelte den Adler, während er interessiert Takashis Kolibri beobachtete. Diesem schien das allerdings nicht wirklich geheuer zu sein, weswegen er sich schnell hinter Takashis Kopf versteckte. Die Anderen bemerkten mich, als Gondram sich ausnamsweise mal laut von mir verabschiedete und aus dem Fenster flog.


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Yuki
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Eismagier


Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Di Mai 03, 2016 6:23 pm ©Yuki verfasst.
Ich schlug die Augen auf und richtete mich auf. Sowohl Lu, als auch Ru waren schon wach und ich sah noch, wie sich der Adler mit einem Schrei verabschiedete. Ren und Elderor merkten als erstes, dass ich wach war und während mir Ren nur zu nickt, lächelt der Prinz mich einem unglaublich Lächeln...nein, nur Lächeln an. Ich blickte im Zimmer umher und bemerkte, dass das Zimmer mit fünf Jungs vollgestopft war. Außerdem standen in diesem Raum, der eindeutig Lus und Rus war, drei  Betten, in denen wir Mädchen lagen. Seit wann stehen in diesem Zimmer drei Betten? Die einzige, die von uns neun nicht da war, war Saima. Ich schenkte den beiden Jungs ein Lächeln und betrachtete dann die Tiere, die sich noch immer Raum aufhielten, genauer. Auf Akios Schulter saß eine Panda, was ich erst nach einiger Zeit herausfand, um Takashi flog ein kleiner Kolibri und Luna lag eingerollt auf meinen Beinen. Elderor stand auf und sagte zu mir: "Du solltest dich vielleicht auch wieder in die Menschenform zurück verwandeln." Ich nickte und verwandelte mich: Jetzt war Luna wieder so groß wie ein normales Eichhörnchen, meine Kampfkleidung war verschwunden, stattdessen trug ich wieder mein Top und den Rock. Auch meine Haare waren wieder kürzer und mein Soul-chem hing als Kette an meinem Hals. "Wo ist eigentlich Saima-chan?", fragte ich in die Runde. Doch bevor irgendjemand etwas sagen konnte, platzte diese herein. "Wenn man vom Teufel spricht...", murmelte ich leise, doch das war das letzte was ich sagen konnten, denn ich konnte nichts anderes tun als anzustarren: Sie sah aus, als hätte sie gerade in einem Dornengestrüpp ein blutiges Schlammbad genommen. Die Feuermagier war von oben bis unten mit Dreck und Blut besudelt, ihre Haare waren dermaßen zerzaust, dass ich mich fragte, ob sie sie je wieder kämmen könnte und an ihrer rechten Wange hat sie einen tiefen Kratzer. Da alle sie entweder mit offenen Mund oder einfach nur fassungslos anstarrten, blickte sie langsam an sich herunter. Dann sagte sie: "Ich gehe mal duschen.", und verschwand. Immer noch erschrocken über das Erscheinungsbild meiner Freundin flüsterte ich: "Ok, ich ziehe die Frage zurück, ich will es gar nicht mehr wissen." Aber eins war mir noch aufgefallen: Eine starke Magiepräsenz war von ihr ausgegangen, außerdem hatte sie Flügel. Hat sie etwa die fünfte Stufe erreicht?! Die anderen konnten mir auch nicht mehr sagen, aber wir vermuteten alles dasselbe. Den restlichen Tag verbrachte ich alleine in meinem Zimmer und spielte mit Luna. Am nächsten Morgen verkündete Iona, dass wir eine neue Mitschülerin haben und zwar Achara Iona, ihre Tochter, die bei Ruko und Lucy im Zimmer schlafen wird. Aha, deshalb drei Betten. Jeder reagierte anders darauf, dass sie die Tochter der Direktorin und unserer Lehrerin war: Die einen behandelten sie fast ehrfürchtig, die andere, darunter wir, beachteten sie gar nicht. Das war wiederum weder für mich noch für Elderor leicht, da die Erdmagierin sich anscheinend Hals über Kopf in den Prinzen verliebt war und nun kaum (eigentlich fast nie, außer bei Schlafenszeit) von seiner Seite wich. Das andere was Ms. IOna uns an dem Tag verkündete war, dass die Eliteklasse als einzige in ihrer Magieform durch die Schule laufen darf. Erst war erfreut darüber, doch das änderte sich bald. Denn wenn Elderor und ich jetzt nebeneinander her liefen, verstopften wir den ganzen Flur, da uns einen Menschenmasse aus nach dem Prinzen verrückte Mädchenmassen und eine nach mir verrückte Jungsmasse folgte. Leider konnte ich die Krone, die mich als Prinzessin auszeichnete, nicht abnehmen, weil diese ja mein Soul-chem bildete. Doch das war nicht das einzige was geschah, schließlich war es der Eliteklasse nicht umsonst erlaubt worden. Eines Tages, ich war gerade dabei meine Haare zu kämmen, sprang plötzlich ein in schwarze Kleidung ghüllter Mann durch das Fenster und wollte mich angreifen. Erschrocken bildete ich eine schützende Eiswand vor mir, gegen die der Angreifer prompt knallte. Langsam rutschte sein Gesicht an der Wand herunter. Das sah nicht wirklich schön aus, deshalb katapultierte ich ihn mithilfe eines Minischneeflockensturm wieder aus dem Fenster raus. Dort löste er sich dann auf. Verwirrt starrte ich auf die Stelle, auf der gerade noch gelegen hatte. Plötzlich hörte ich einen Schrei und sah eine lebendige Fackel über den Schulhof laufen. Dahinter stand eine fast explodierende Saima. Hoffentlich sieht das keiner von den Menschen. Auch die anderen Schüler waren immer mal wieder von diesen Überraschungsangriffen betroffen. Irgendwann teilte uns dann Ms. Iona mit, dass diese Angriffe dazu da waren, um unsere Reaktion zu verbessern.


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Zuletzt von Yuki am Mi Mai 04, 2016 5:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lichtmagier


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Begleiter: Gondram
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Dieser Beitrag wurde am Di Mai 03, 2016 7:09 pm ©Ruko verfasst.
Nach Saimas verstörendem Auftauchen und der Zuteilung Acharas war ich in einer sehr schlechten Stimmung. Kaum waren wir auf unserem, jetzt Dreierzimmer, angelangt, so kramten Achara und Lu-chan gleichzeitig eine Tafel Schokolade aus der Tasche, was anscheinend bei beiden hieß, dass es der Beginn einer Freundschaft war. Ich wollte meine Wut in der Arena loswerden, als mich Mrs Iona abfing. "Ruko, ich wollte dich, deine Schwester Lucy und Prinzessin Yuki bitten, zu einer speziellen Unterrichtsstunde heute Nachmittag zu kommen, könntest du den beiden bitte noch Bescheid geben? Danke" Sie wartete nicht einmal auf eine Antwort und verschwand. Etwas verwirrt machte ich mich auf den Weg zu Yukis Zimmer und klopfte an.


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Lucy
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Dämonenmagier


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Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am Di Mai 03, 2016 8:38 pm ©Lucy verfasst.
"Wo ist eigentlich Saima-chan?", fragte Yuki. Doch bevor irgendwer auch nur eine Bewegung machen konnte, platzte sie herein. Ich starrte sie fassungslos an. Sie sah schlimm aus. Ihre feuerroten Haare waren zerzaust, ihre Kleidung etwas zerfetzt und überall hing Dreck an ihr, so als ob sie sich in Schlamm gewälzt hätte. An ihrer Wange blutete ein Kratzer. Sie blickte an sich herunter, als wir anderen nichts weiteres zustande brachten, als sie anzustarren. "Ich gehe mal duschen." Dann verschwand sie. "Ok, ich ziehe die Frage zurück, ich will es gar nicht mehr wissen.", flüsterte die Prinzessin. Ihre Präsenz jedoch hatte sich verändert, sie war stärker, mächtiger. War das... Saimas fünfte Stufe?!

Akio trat zu mir heran, jetzt erkannte ich, was auf seiner Schulter hockte. Es war eine Art Miniaturpanda. "Geht es dir wieder besser?" In seiner Stimme lag eine Mischung aus Besorgnis und Fröhlichkeit. Nichts und niemand scheint ihm die Fröhlichkeit rauben zu können... Ich nickte und leckte mir über die Lippen, um die letzten Schokoladenreste loszuwerden. Akio qietschte auf vor Schmerz, als der Panda ihn ins Ohr kniff. "Ach ja, ich hätte das fast vergessen. Lucy, darf ich vorstellen? Das ist Shuu. Shuu, das ist Lucy. Sei nett zu ihr, ja?" Akio rieb sich sein Ohr, während Shuu von ihm herunterkrabbelte und auf mein Bett hopste.
"Freut mich, dich kennen zu lernen, Shuu." Ich streckte dem kleinen Wesen meine Hand hin. Er schüttelte sie wie ein Mensch.
"Die Freude ist ganz meinerseits." "Du... du kannst reden?" Ich war erstaunt. Nicht viele Tiere konnten die Menschensprache sprechen.
"Ja... Shuu kann wirklich reden.", erklärte der Wassermagier. Dann brummte er etwas unverständliches vor sich hin. "Na ja, egal, kann ich mit dir reden, Akio?" Der Panda fing an zu kichern. "Hör auf, Shuu!" Der Junge errötete leicht. "N-natürlich kannst du mit mir reden..."
Ich schaffte es irgendwie, die anderen zu überzeugen, dass es mir gut ginge und nach einer langen Diskussion entließen sie mich endlich. Wir gingen auf den Schulhof, der so verlassen unglaublich groß wirkte. Der Mond und die Laternen erhellten ihn spärlich.
"Was wolltest du mir sagen, Lucy?" - "Nenn mich doch einfach Lu-chan." - "Okay, Lu-chan." - "Ich... Ich wollte mich nur entschuldigen. Dafür, dass ich dich in den Kampf mit hinein gezogen habe. Schließlich hast du mit der ganzen Sache nicht das geringste zu tun." - "Ich habe mich da selber reingezogen, also hör' auf dir darüber Sorgen zu machen." - "N-na schön..." - "Aber darf ich dir vielleicht etwas zeigen?"

Akio führte mich herunter vom Schulgelände und durch den Wald, der mich irgendwie an Koriya erinnerte. Koriya! Ich habe sie komplett vergessen. Ich werde morgen direkt nach der Schule zu ihr gehen. Während ich über den jungen Schattenpanther so nachdachte, merkte ich nicht wie ich schnurstracks in Akio hinein lief, der mich nun eine ganze Weile durch den Wald führte. "Sorry", murmelte ich, doch der Wassermagier schien wie erstarrt und blickte auf einen Punkt vor sich. Einen Moment später zuckte er zusammen und antwortete leise. "Haha, das macht doch nichts. Aber sieh doch, wir sind da." Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, um über seine Schultern blicken zu können. Vor uns erstreckte sich ein Fluss, der in Ruhe vor sich hin floss. In ihm spiegelten sich zahllose Sterne und erhellten ihn wie einen Lichtstrahl. Mitten unter ihnen thronte der Mond wie der König der Sterne. "Schön, nicht wahr?", fragte Shuu. "Wunderschön", hauchte ich.
"Komm schon!" Akio rannte die Böschung hinab zu einem kleinen Steg, den ich zuvor übersehen hatte. An einem moosbedeckten Pfahl war ein Seil befestigt, das ein kleines Boot daran hinderte, weggeschwemmt zu werden. Akio half mir auf das Boot, stieg dann selber ein und löste das Seil. Gleich darauf fing das Boot an, wegzutreiben, den Fluss entlang.
"Es ist echt wunderschön hier. Wie ein Schatz.", sagte ich, um die Stille zu brechen. "Das hier ist mein Lieblingsort. Ich war hier das erste Mal als ich etwa sieben Jahre alt war. Damals habe ich Shuu hier das erste Mal getroffen." "Wohnst du etwa hier in der Nähe, Akio?" "Nun ja, das Waisenhaus liegt hinter dem Waldstück dort drüben..." Er deutete auf die andere Seite des Flusses. "Oh, du warst auch ein Waise...? Das tut mir leid für dich. Niemand sollte ohne Eltern aufwachsen.", murmelte ich, während ich versuchte meine Erinnerungen an jenen Tag als Ru und ich Waisen geworden sind zu unterdrücken. "Es ist nicht so schlimm gewesen. Ich kannte meine Eltern nie also... Warte mal, sagtest du 'auch'? Heißt das, du und Ruko seid auch..?" Er hörte mitten im Satz auf. Einen Moment lang, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, herrschte eine gespenstische Stille zwischen uns. Ich räusperte mich und begann zu erzählen:
"Wir lebten glücklich mit unseren Eltern zusammen, jedoch merkten meine Schwester und ich eines Tages, dass Vater sich mit dem General der Engelsarmee - der Mann, den wir heute bekämpft haben, Yentok - gestritten hatte. Es ging um den Angriff auf ein Dämonendorf, mit dem Vater nichts zu tun haben wollte. Na ja und dann hat Yentok unser Zuhause..." Ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Warm, Trost spendend, rannen sie über meine Wangen. Akio berührte meine Hand mit seiner und lächelte still. Dampf schwebte um uns herum in den nächtlichen Himmel. "Sieh mal her...", hauchte Akio. und da ließ er den Dampf erstarren, der in kleinen, zarten Flocken hinuntersegelte, die im Licht der Sterne wie Diamanten funkelten. Und zwischen ihnen glitzerten zwei smaragdgrüne Augen. Mein Herz raste wie wild. "Sieh nur, all das ist jetzt vorbei. Er wird euch nie wieder weh tun. Das verspreche ich.", flüsterte er.

Am nächsten Tag stellte Ms. Iona uns eine weitere Mitschülerin vor. Ihr Name war Achara und sie war ihre Tochter. Ein ehrfürchtiges Murmeln fuhr durch unsere Klasse. Ich jedoch war unbeeindruckt. Sie ist doch bloß ein Mädchen wie jedes andere auch... Ms. Iona erzählte außerdem, dass sie bei Ru-chan und mir wohnen würde. Das weckte ein wenig Interesse in mir. Eine neue Zimmerkameradin? Ich frage mich wie sie so ist... Es stellte sich heraus, dass Achara in Elderor verknallt war und ihn nicht einen Moment aus den Augen ließ. Na ja so ganz die Wahrheit ist das nicht. Der einzige Grund, warum sie sich von dem Prinzen trennte, war die Schlafenszeit. Das war jedoch so ziemlich die einzige Ausnahme. Ich freundete mich ziemlich schnell mit Achara an, indem ich ihr Schokolade anbot.
Wie auch immer, Ms.Iona teilte uns außerdem noch mit, dass wir, die Eliteklasse, als einzige im Schulhaus in unserer jeweiligen verwandelten Form herumlaufen durften. Aber das hatte auch einen Grund. Immer wieder - wenn wir es am wenigsten erwarteten - griffen uns verhüllte Männer an. Das erste Mal war ein ziemlicher Schock für Ru und mich (Achara klebte zu der Zeit sozusagen an dem armen Elderor). Schnell landeten die Klingen unserer Waffen an dem Hals des Mannes. Wir gaben ihm trotzdem die Gelegenheit zu fliehen. Das Ganze soll unsere Reaktionsfähigkeiten verbessern, erklärte unsere Lehrerin daraufhin. Für mich war das Ganze nicht sonderlich ... toll - schließlich kroch mit jeder neuen Kampfsituation die Stimme in meinem Kopf hervor und trieb mich in den Wahnsinn. Das wird den Bruch meines Siegels beschleunigen... Das kann ich nicht zulassen.



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Eismagier


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Dieser Beitrag wurde am Mi Mai 04, 2016 6:33 pm ©Yuki verfasst.
Noch am selben Tag, klopfte Ruko an meine Zimmertür. Ich öffnete diese und bat meine Freundin hinein, die jedoch abwinkte. "Ich wollte die nur sagen, dass wir uns am Nachmittag bei Ms. Iona für eine spezielle Unterrichtsstunde treffen." Ich nickte und Ru verschwand wieder. Und was mache ich jetzt noch die restliche Zeit? Ich beschloss nach Lu und Koriya zu sehen. Auf dem Weg zu ihrem Zimmer traf ich Elderor. Er schenkte mir eines seiner umwerfenden Lächeln und sah damit mal wieder unglaublich gut aus. Ich lächelte zurück. "Wo gehst du hin?", fragte er mich. "Ich gehe Lu besuchen und du?" Er zuckte mit den Schultern und meinte er hat nichts zu tun, deshalb begleitete er mich. An dem Zimmer angekommen, klopfte ich an der Tür, welche Lu öffnete. Ich spähte an ihr vorbei und sah Achara hinter ihr stehen. In ihrer Gegenwart sollte ich Koriya nicht erwähnen. Deswegen änderte ich kurzerhand meine Pläne. "Und habt ihr euch schon angefreundet?" Lucy nickte und blickte hinter sich, jedoch bemerkte Achara sie nicht, denn ihr Blick war auf Elderor gerichtet und ihre Augen wurden immer größer. Dieser wusste sofort, was das zu bedeuten hatte und zog mich aus dem Zimmer. So schnell, wie es ging und es dabei noch elegant aussah, lief er durch die Gänge, mich hinter sich her schleifend. Ich hörte noch Acharas aufgeregte Stimme: "Warte, Prinz Elderor!" Die Stimme kam immer näher und ich hörte schnelle Schritte hinter uns. Draußen angekommen pfiff Elderor kurz und gleich darauf landete ein weißer Pegasus mit einem Horn. Der Prinz schwang sich auf diesen und zog mich hoch (ich saß im Damensitz). Sofort schoss das Tier in die Luft, gerade noch rechtzeitig, bevor Achara uns erreichte. Überrascht klammerte ich mich an Elderor, welcher mich daraufhin schelmisch angrinste. "Nein!", rief ich noch, doch es war zu spät. Der Pegasus beschleunigte, flog Loopings, machte Sturzflüge und schoss dann wieder senkrecht in die Höhe. Dann flog er ruhig über den Wolken. "Wer ist er?", fragte ich Elderor, nach Luftschnappend, da ich während der riskanten Flugmanöver die Luft angehalten hatte. Dieser tätschelte den Hals des magischen Pferdes und antwortete: "Das ist mein Gefährte und bester Freund. Sein Name ist Taiki." Taiki wieherte begrüßend. Ich lächelte: "Hallo, ich bin Yuki." Er schnaubte erfreut und flog dann eine scharfe Kurve. Nachdenklich fragte ich Elderor: "Ich wusste gar nicht, dass du einen Gefährten hast. Du warst noch nie beim Begleitertraining." Der Prinz sah traurig geradeaus. "Ich brauche es nicht. Ich wurde schon längst darauf trainiert auf ihm zu kämpfen und um das tun zu können, müssen wir beide uns blind vertrauen. Das tue ich auch, obwohl ich das nicht wirklich für das Kämpfen nutze, sondern einfach für meinen normale Zeit mit ihm." Ich sah ihn fragend an, was er aber nicht sehen kann, also fragte ich ihn laut: "Hast du schon einmal mit ihm an einem Kampf teilgenommen?" Jetzt versteifte er sich. "Wir sollten umkehren." Ich schaute ihn überrascht an.
Bald kamen wir an der Schule an. Taiki landete und ich rutschte von seinem Rücken. Ich spürte einen Windhauch und drehte mich um: Elderor war wieder losgeflogen. Ich glaube, dass ich hab ein Thema angesprochen, was ihm unangenehm ist. Nachdenklich schaute ich ihm hinterher. Da hörte ich die Uhr der Schule schlagen. Verdammt, schon drei Uhr! Schnell eilte ich ins Klassenzimmer. Unterwegs traf ich Achara, die mir entgegenlief. Doch als sie sah, dass Elderor nicht bei mir war, blieb sie enttäuscht stehen. Gerade noch rechtzeitig erreichte ich den Raum, in dem wir uns mit Ms.Iona trafen.


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Lucy
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Dämonenmagier


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Dieser Beitrag wurde am Do Mai 05, 2016 7:55 pm ©Lucy verfasst.
Nachdem Ruko mir Bescheid gesagt hatte, dass wir am Nachmittag eine spezielle Unterrichtseinheit hätten, also nur Yuki, Ru und ich, und meine Freundin mich kurz mit Elderor besucht hatte, dachte ich darüber nach, was uns Ms.Iona wohl beibringen würde. Worum es wohl geht? Ich hoffte darauf, dass sie uns etwas Spannendes lehren würde. Bis es jedoch zum Unterricht ging, saß ich bloß auf meinem Zimmer und dachte wegen des Stigmaproblems nach. Vielleicht sollte ich mit Kuro reden. Schließlich hat er so ziemlich das gleiche Problem.
Piep, piep! Mein Wecker klingelte um fünf vor drei Uhr. Ich muss eingeschlafen sein. Ich gähnte, streckte mich und machte mich auf dem Weg zum Klassenzimmer.
Ms.Iona erwartete uns schon. "Da ihr nun die vierte Stufe erreicht habt, möchte ich euch heute in der Kunst der Absorption unterrichten." Woher weiß sie, dass wir bereits die vierte Stufe erreicht haben? Das war erst gestern. "Zunächst sollte ich euch erklären, was euch die Absorption für Vorteile bringt. Ihr absorbiert euer Element aus der Umgebung und nutzt es für euch selbst. In etwa so." Sie schloss die Augen und unsere Umgebung wurde dunkler. Die Luft knisterte vor Spannung. Kleine Blitze strömten über den Körper der Lehrerin. Ist das Blitzmagie? Dann wurde es wieder hell. "Es kann etwas dauern bis es klappt, aber danach ist die Absorption eine äußerst nützliche Technik. Probiert es doch gleich einmal. Lucy? Willst du anfangen?" Ich nickte und schloss die Augen. "Konzentriere dich auf dein Element und wie viel Macht es besitzt.", erklärte Ms.Iona. Dämonenmagie, mächtig, dunkel, stark... "Gut so, nimm sie auf, diese Macht!" Ich öffnete die Augen. Es war hell geworden, blendend hell. Ich musste stark blinzeln, um die Augen überhaupt offen halten zu können. Als ich an mir herunter sah, bemerkte ich, dass ich für einem Moment in einem dunkelblauen Licht glühte. Die Dämonenmagie pulsierte in meinem Körper, brachte mein Herz dazu, schneller zu schlagen. Dann war der Moment vorbei und die Helligkeit nahm ab, mein Herz schlug langsamer. Fühlte sich so wahre Macht an? - "Ja, das tut sie. Und du kannst noch viel, VIEL mächtiger werden, wenn du mich...." Ms.Iona übertönte die Stimme in meinem Kopf. "Das hast du schon sehr gut gemacht. Wenn du weiter übst, dann wirst du noch sehr viel mehr Dämonenenergie aufnehmen können. Wer will als nächstes?"

Nach dem Unterricht hatten auch Ruko und Yuki die Absorption so gut wie gemeistert. Wir müssen nur noch üben, um besser zu werden. Ich verabschiedete mich von meiner Schwester und von meiner Freundin, um Kuro besuchen zu gehen. Auch wenn ich sehr müde war, wollte ich das lieber jetzt erledigen. Ich klopfte an der Tür zum Jungszimmer. "Kuro? Bist du da?"



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Ruko
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Begleiter: Gondram
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Dieser Beitrag wurde am Fr Mai 06, 2016 9:16 pm ©Ruko verfasst.
Nachdem ich bei Yuki war kontaktierte ich Lu-chan per Telepathie und setzte sie so von Ionas Aufforderung in Kenntnis, da ich sowas von keine Lust hatte, Achara zu sehen. Noch eine Stunde... Ich hatte nichts besseres zu tun, also lief ich ziellos durch die Gänge und rannte prompt in Takashi rein, welcher das Gleichgewicht verlor und hinfiel. "Entschuldige, ich.... Ach du bists bloß." Der Windmagier war etwas verdutzt, als ich mich zum Gehen wenden wollte, da ich Gondram kommen sah. Der Alder landete auf meiner Schulter und beschwerte sich wie immer über den verdreckten Wald in der Dimension der Menschen. Takashi war inzwischen aufgestanden. "Ich nehme deine angesetzte Entschuldigung einfach mal an." Ich drehte mich um und meine Augen färbten sich rot. Nicht wegen Takashi, sondern weil ich hinter ihm Achara auf mich zukommen sah. Lu-chan war nicht bei ihr und ich erwartete, dass sie einfach an mir vorüber gehen würde, doch stattdessen packte sie mich am Arm und zog mich in Richtung Arena. "Was soll das?", schnauzte ich sie an, doch sie erwiederte kalt: "Ich kann doch nicht zulassen, dass meine Zimmerpartnerin und noch dazu die Zwillingsschwester einer Freundin noch einmal bei einem Schultturnier verliert oder? Jetzt wird bis zur Sonderklasse trainiert." Verdutzt sah ich sie an: "Woher weißt du von der Sonderklasse?" "Erstens bin ich die Tochter der Direktorin uns zweitens werde auch ihc daran teilnehmen." Oh nein!!!!!!!!!!!

Nicht ganz eine Stunde später kam ich mit ziemlich mieser Laune im Klassenzimmer an, in welchen bereits alle außer Achara und mir waren. Ich war sehr beeindruckt von Lu-chans Absorbtion. Jetzt war ich dran. "Konzentrier dich auf das Licht im Raum und nutze es.", sagte Mrs Iona. Ich schloss die Augen und stellte mir vor, wie das Licht sich zwischen meinen Händen zu einer Kugel formt. Als die die Augen wieder öffnete, war es im Raum stockdunkel, nur die Lichtkugel in meinen Händen strahlte. Ich ließ das Licht wieder in den raum und es war, als wäre es nie Dunkel gewesen.


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Kuro
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Begleiter: Tsuiho
Sonstiges: Träger des Stigma Oriax

Dieser Beitrag wurde am Sa Mai 07, 2016 8:13 am ©Kuro verfasst.
Hmm.... unschlüssig sah ich das Lehrbuch an. Eigentlich sollten wir auf heute die ersten Runen die geschrieben wurden lernen. Doch die unentschlossenheit hielt nicht lange, denn zwei Sekunden später landeze das Buch irgendwo in der Ecke. Ich hatte wirklich keine Lust zu lernen. Was ich sowieso nie habe. Ich wollte nur das lernen, was ich auch brauche, aber dazu würden wir erst zum Ende des Jahres hin kommen. Dann wenn es um Flüche und Beschwörungen und all dem geht, was ein Magier wie ich wissen muss.
Nach einer Weile in der ich mich beruhigte hörte ich plötzlich eine kreischende Mädchenmenge vor der Tür. Genervt seufzte ich, denn das bedeutete, dass unser Prinzchen herkommt. Und wie gesagt, Elderor stolzierte fast wie ein Model ins Zimmer und schloss die Tür. Doch die Mädchen hörten nicht auf zu kreischen, weswegen ich Elderor fragend ansah. Dieser grinste nur und sagte "Ich habe einem von den Mädchen einen Kuss auf die Stirn gegeben." Sowas macht diese nervige Situation nicht besser...
Als mir dann das gekreische zu viel wurde stand ich auf, stapfte zur Tür, riss sie auf und knurrte "Schnauze jetzt, ihr könnt euer Prinzchen morgen bewundern."
Sofort starrten mich gefühlt zehntausend Augenpaare ängstlich und teilweise auch angewidert an. Als sich niemand regte brummte ich lauter "Setzt euch in Bewegung, Nervensägen."
Seufzend Schloss ich die Tür und warf mich direkt in mein Bett, den wütenden Blick von Elderor ignorierend.


Am nächsten Morgen trottete ich neben Ren in unser Klassenzimmer. Glücklicherweise wichen wegen mir die ganzen Elderor und Ren - Fangirls zurück, was uns den Weg enorm erleichterte. Im Unterricht angekommen stellte uns die Direktorin ein Mädchen vor, welches, wie sich herausstellte, die Tochter von Iona war. Doch mein Interesse war so weit im Keller, dass ich nicht einmal ihren Namen wusste. Viel interessanter war Ren, der mit mir eine rege Diskussion über Katzen hielt. Ich war der felsenfesten Überzeugung das getigerte Katzen putzigen als zweifarbige sind. Doch er meinte, dass die zweifarbigen süßer sind. "Herr Xantos und Ajio, könntet ihr euer Gespräch freundlicherweise einstellen?" knurrte uns die Bestie von Lehrerin vorne an. Ich hob eine Augenbraue und sah sie mit einem frechen grinsen an. Da sich diese, wie gewollt, dadurch provoziert fühlte fragte sie mich "Kuro, kannst du mir zwei beispiele für antike Runen nennen?"
Ein kurzes kichern entfloh mir als ich meine Arme verschränkte, mich zurucklehnte und dann konterte "Sie kennen die Antwort doch bereits."
Miss Iona verdrehte die Augen und drehte sich zur Tafel während sie murmelte "Wie kann so ein fauler Schüler so talentiert sein..."
Die meisten Mädchen drehten sich zu mir um und sahen mich mit einem "Wie unnötig war das denn" Blick an, während mich die Jungs ermutigend angrinsten. Na dann.
Die Stunde war zu ende und wir liefen in unserer verwandelten Form heraus, denn uns war es als einzigen erlaubt, das zu tun. Doch wie sich schnell herausstellte, war das auch ein Nachteil. Denn plötzlich griffen uns immer wieder vermummte gestalten an. Das erste mal war ich schockiert, und brachte eine fast um. Jedes mal, wenn mich jemand von diesen angriff , kroch diese wahnsinnige Stimme in mir hoch.
Das war gefährlich, weswegen ich mir überlegen musste, wie ich das unterdrücken könnte. Als ich gerade gedankenverloren auf den Boden starrte, klopfte jemand an der Zimmertür. "Kuro, bist du da?" Da Ren und Elderor weg waren, musste ich die Tür aufmachen. Vor dieser stand Lucy, die ihren Kopf in den Nacken legte und mich anguckte. "Hast du Zeit? Ich möchte mit dir etwas besprechen" sagte sie, mit ihrem typischen, kühlen Unterton. Ich nickte nur und deutete mit meiner Hand ins Zimmer, welches ich glücklicherweise gestern aufgeräumt hatte. Lucy nickte dankend und ging herein. Wir beide setzten uns auf die Kissen auf dem Boden, und Lucy fing an zu erzählen.
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Dämonenmagier


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Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am Sa Mai 07, 2016 7:31 pm ©Lucy verfasst.
Als Kuro mir die Tür aufmachte, sah ich dass Elderor und Ren gerade nicht da waren. Zum Glück. Nicht, dass ich sie nicht mag, nein, jedoch sollte nicht unbedingt jeder von dieser Sache Wind bekommen. Wir setzten uns auf den Boden und ich fing an zu reden.
"Wie du vermutlich weißt, greifen uns diese vermummten Gestalten an, um unsere Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Aber mir ist aufgefallen, dass nicht nur wir besser werden, sondern auch der Wahnsinn greift immer stärker an. Na ja, zumindest bei mir."
"Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Was meinst du, sollten wir dagegen tun?" Es wurde still. Wir beide erinnerten uns anscheinend noch an Kuros Vision von damals, in der er die gesamte Welt zerstört hat. Ich suchte nach irgendwelchen aufmunternden Worten, doch alles was mir in den Sinn kam, war irgendwie - wie soll ich sagen? - einfach nur das normale "Es wird schon wieder." Also legte ich ihm einfach nur die Hand auf seine Schulter. "Wir müssen einen Weg finden, die Siegel halten nicht mehr lange. Und dieses Reaktionstraining verkürzt die Zeit die uns bleibt, drastisch." Erneut herrschte für etwa fünf Minuten Stille. "Vielleicht...", murmelte ich leise, dann wurde meine Stimme lauter und auch ein wenig hoffnungsvoller, "Vielleicht bekommst du ja noch eine Vision."
"Allerdings ist die alte bereits mehr als ein Jahr her."
"Ja...", die Hoffnung schwand wieder. "Aber vielleicht", setzte Kuro wieder an, "Vielleicht weiß Opa ja Bescheid, über die Visionen." Stimmt, Kuros Opa ist ziemlich weise, vermutlich weiß er was darüber. "Und wenn wir etwas über die Visionen wissen, dann wird sich auch eventuell eine Lösung ergeben.", folgerte ich.
Meine Armbanduhr piepte. Es war Zeit zum Abendessen. "Dann fragen wir also deinen Großvater, okay? Aber fürs erste sollten wir etwas essen. Ich sterbe vor Hunger!"



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Yuki
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Eismagier


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Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Mo Mai 09, 2016 3:24 pm ©Yuki verfasst.
Gespannt beobachtete ich Lu und Ru, beide machten es sehr gut. Dann war ich an der Reihe. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich auf die Kälte, die von minimal Eiskristallen in der Luft ausgestrahlt wurde. Ich versuchte diese zu spüren, was mir auch gelang. Ich merkte wie diese sich in und um meinen Körper sammelte. Ich öffnete meine Augen wieder und erkannte die Schweißperlen auf Acharas Stirn. Draußen hörte ich Mädchen kreischen und die Stimme von Elderor: "Wenn ihr mich jetzt bitte kurz alleine lassen könntet." Natürlich wirkte das nicht, jedoch hörte ich eine Tür zugehen und wusste, dass er in seinem Zimmer verschwunden war. Wenigsten da ist er sicher. Mein Blick fiel wieder auf Achara und mir fiel ein, was am frühen Nachmittag passiert ist. Meine Augen verengten sich und plötzlich hatte ich eine Idee, wie ich mich rächen konnte. Ich stellte mich zwischen Ru und Lu, sodass ich beide berührte und nahm noch mehr Kälte aus der Umgebung auf, gab aber gleichzeitig auch welche an meine Freundinnen ab, sodass sie den Temperaturunterschied nicht merkten. Achara war dagegen ungeschütz gegen die Wärme  und fächelte mit ihrer Hand vor ihrem Gesicht herum. Doch plötzlich unterbrach mich Ms. Iona: "Yuki, das reicht fürs erste." Die Direktorin ließ sich zwar nichts anmerken, ihr war aber offensichtlich auch heiß. Ich spürte ein Wiederstreben in mir, was mich wunderte, schließlich ließ ich dann doch die Kälte wieder frei. Unsere Lehrerin beendete die Stunde und Lu ging zusammen mit ihrer Schwester raus. Als ich ihnen folgen wollte, spürte ich plötzlich eine Hand auf meine Schulter. "Warte", befahl Iona. Ich drehte mich nicht um und meine Haare verdeckten mein Gesicht, sodass niemand sehen konnte, wie aus meinen Augen jede Freundlichkeit wich und diese stattdessen kalt wurden. "Was?", fragte ich schneidend. Ich hörte wie die Direktorin scharf die Luft einzog. "Ich weiß nicht, was das gerade eben sollte, doch halte dich zurück." Ich schnaubte: "Dann halten sie gefälligst ihre Tochter zurück. Dank ihr hat Prinz Elderor keine freie Zeit mehr, welche eh schon durch die anderen Mädchen begrenzt wird." Achara stichelte: "Eifersüchtig?" Ich wirbelte herum und starrte sie kalt und durchdringend an. "Nein," sagte ich langsam," genervt!" Die Pflanzenmagierin erstarrte, während ihre Mutter nur eine Augenbraue hochzog. Ich wandte mich zu dieser und  sah ihr in die Augen, dasselbe tat auch sie. Nur dank des Trainings meines Vaters konnte ich ihrem Blick standhalten, was trotzdem sehr schwer war. Plötzlich klopfte es an der Tür. Da weder die Lehrerin noch ich die Anstalt machen und von dem jeweils anderen wegzudrehen, machte Achara die Tür auf. Aus dem Augenwinkel könnte ich eine in einem weißen Kapuzenumhang verhüllte Person erkennen. "Darf ich eintreten", fragte diese. "Äh..", war das einzige was Achara erwidern konnte, da die Person, ohne ihre Antwort abzuwarten, in das Zimmer gekommen war und die Tür hinter sich geschlossen hatte. Dann stellte sie sich zwischen mich und Ms.Iona und da sie größer war als ich, unterbrach sie meinen Augenkontakt mit der Lehrerin. Unter der Kapuze erkannte ich Elderor. Er sah mich fragend an und ich sah fragend zurück. Schließlich sprach er aus, was er dachte: "Was ist denn hier los? Ich habe deine Augen bis jetzt noch nie so kalt gesehen." Ich blinzelte, blieb aber still. Als er merkte, dass ich keine Lust hatte auf seine Frage zu antworten, seufzte er, stellte sich neben mich und schaute jetzt Ms.Iona an. Diese fragte ihn: "Wieso lauft Ihr mitten am Tag in einem Kapuzenumhang gehüllt durch die Schule. Man könnte meinen Ihr seid irgendein Eindringling." "Wäre es in der Nacht besser?", fragte der Prinz grinsend. Als die Direktorin nicht auf sein Grinsen reagierte, seufzte Elderor. "Das ist der einzige Weg durch die Schule zu laufen, ohne von lauter Mädchen umringt zu sein." Er nahm die Kapuze ab und fragte dann: "Besser?" Doch bevor Iona etwas darauf antworten konnten, hörten wir ein schrilles Quietschen. Erschrocken zuckte Elderor zusammen und breitete zur Flucht bereit seine Flügel aus, die er vorher unter dem Umhang angelegt hatte, und hätte mit diesen beinahe Achara erschlagen. Wie passen so große Flügel unter einen Umhang? Anscheinend hatte diese vorher nicht gemerkt, dass die Person Elderor war und der Prinz hat anscheinend Pflanzenmagierin entweder vergessen oder sie gar nicht bemerkt. Überrascht legte Elderor seine Flügel wieder an und murmelte eine Entschuldigung. "Sehe sie, was ich meine?", wandte ich mich an die Direktorin. Diese seufzte und blickte zu dem Jungen: "Ist meine Tochter wirklich so aufdringlich." Der Prinz zuckte mit den Schultern: "Meine Erziehung erlaubt es nicht mich zu beschweren, doch wenn er es schon fragt... Ein bisschen vielleicht. Ich wäre dankbar für ein bisschen mehr Zeit, die ich ohne sie dabei zu haben verbringen könnte."  Ich schüttelte kaum merklich den Kopf. Wie gewählt er sich immer ausdrücken muss. Ms. Iona nickt langsam. "Na schön." Sie wandte sich an mich: "Dieses mal werde ich es dabei beruhen lassen, doch sollte sowas besser nicht nochmal vorkommen." Gerade wollte ich den Mund öffnen, um eine patzige Antwort zu geben, doch da legte Elderor beschwichtigend seine Hand auf meine Schulter und raunte mir zu: "Lass es gut sein." Ich seufzte und verkniff mir meine Antwort. Der Prinz zog seine Kapuze wieder auf und ging mit mir aus dem Zimmer. Schweigend liefen mir Richtung Essenssaal, da es schon fast Abendessenszeit war. Schließlich brach er die Stille: "Es kann sein, dass ich mir jetzt gerade alles falsch zusammengereimt habe, aber hast du dich wegen mir mit der Direktorin angelegt?" Ich wiegte meinen Kopf hin und her, bevor ich antwortete: "Wahrscheinlich. Den genauen Grund weiß ich gar nicht. Aber der Vorfall am frühen Nachmittag hat sicher eine Rolle gespielt." Er nickte und dann herrschte wieder Stille. Als wir im Saal angekommen sind, setze ich mich zu meinen Freunden. Lustlos stocherte ich in meinem Essen herum, mir war irgendwie der Appetit vergangen, im Gegensatz zu Lucy, die sich so über ihr Essen hermachte, als hätte sie zwei Wochen lang nichts gegessen. Irgendwann sah ich ein, dass ich heute wohl nichts mehr essen werde und brachte deshalb dieses weg. Dann wünschte ich meinen Freunden eine gute Nacht und zog ich mich auf mein Zimmer zurück. Schnell fielen mir die Augen zu und ich hatte einen erhohlenden, traumlosen Schlaf.
In der nächsten Zeit, beobachtete mich Ms. Iona immer wieder, jedoch verhielt ich mich vorbildlich und so blieb es beim Beobachten. Achara hängt jetzt nicht mehr ständig bei Elderor, doch oft genug, um mich zu nerven. Dieser sagte jedoch, ich solle mich darüber nicht aufregen und so ignorierte ich sie einfach. Einmal jedoch konnte ich es nicht, was aber keinen negativen Grund hatte. Es war mal wieder einer dieser Tage, an denen ich zeigen konnte, was ich von Saima gelernt hane: Elderor war mal wieder von Mädchen umringt, wollte aber möglichst schnell zum Unterricht. Deshalb sagte er zu diesen: "Ich würde ja gerne noch mit euch zusammen sein, jedoch muss ich zum Unterricht." Dazu schenkte er ihnen noch ein schamantes Lächeln. Die Wirkung war natürlich genau das Gegenteil, von dem, was er eigentlich erreichen wollte. Ich bekam das mit und kämpfte mich zu ihm durch. Dann knurrte ich laut: "Hab ihr denn selber keinen Unterricht? Verzieht euch gefälligst, am Nachmittag wird er auch noch da sein!" Meine Worte erzielten die gewünschte Wirkung und die Menge löste sich murrend auf. Der Prinz sah mich erstaunt an: "So unhöfliche Worte aus dem Mund einer Prinzessin." Ich zuckte grinsend mit den Schultern: "Wenn man Saima-chan als Zimmergenossin hat oder allgemein mit ihr befreundet ist, lernt man das eine oder andere." Jetzt grinste auch er. Plötzlich hörten wir eine uns nur all zu gut bekannte Stimme: "Elderor-kun!" Achara rannte auf diesen zu und knallte dann mit voller Wucht gegen eine unsichtbare Wand. Sie taumelte zurück und plumpste dann zu Boden. Überrascht drehte sich Elderor um und ich konnte mir nur schwer mein Lachen verkneifen. "Wieso ist da eine unsichtbare Wand?" Er antwortete: "Irgendwie muss ich mich doch vor zu aufdringlichen Fans schützen, oder?" Lachend liefen wir zum Klassenzimmer, während Achara immer noch verwirrt auf dem Boden saß.

Wochen zogen sich dahin und abgesehen davon, passierte nicht wirklich was. Lucy und ich pflegten Koriya und ich brachte ihr ihre Sprache bei. Der Schattenpanther wuchs schnell heran und hatte schon bald die Größe eines normalen Panthers erreicht, war aber dabei noch gar nicht ausgewachsen. Luna und sie verstanden sich blendent und tollten immer miteinander herum. Etwas, was in dieser Zeit nicht passierte, war, dass ich jeden Vollmond, die ganze Nacht über diesen anstarrte ohne, dass ich mich losreisen konnte (ich merke übrigens gar nicht, dass die ganze Nacht vergeht, denn für mich fühlt es sich immer nur so an, als würden nur einige Minuten vergehen). Dann Mitte des ersten Halbjahres wurde es ganz besonders schlimm, denn da starrte ich nicht nur in der Vollmondnacht den Mond an, sondern auch schon zwei Nächte zuvor und zwei Nächte danach. Die ersten zwei Tage gingen von der Müdigkeit her, doch am dritten Tag merkte ich den Schlafmangel bereits, doch konnte ich es noch gut verbergen, am vierten jedoch, schlief ich fast im Gehen ein und auch im Unterricht schlief ich ab und zu mal ein, obwohl ich mir alle Mühe gab wach zu bleiben. Ich bekam es kaum mit, wenn meine Freunde mit mir redeten. An diesem Abend wollte ich nur noch schlafen, doch wieder blieben meine Augen am Mond hängen. Wie die Nächte zuvor, ging ich wie in Trance zum Fenster und starrte ihn an. Doch war ich so müde, dass ich mich hinknieten und so einschlief, mein Kopf auf dem Fensterbrett liegend, währen der Mond auf mich schien. Am nächsten Tag war ich zwar ein bisschen ausgeschlafen, doch total verspannt und immer noch sehr müde. So kam es, dass ich in der Arena sowohl beim Waffenkampf, als auch beim Magiekampf ziemlich schnell von Saito besiegt wurde. Da ich mich jedoch am nächsten Tag so richtig ausschlafen konnte und Saito am nächsten Freitag auch beides mal besiegte, war das kein Problem mehr für mich. Außerdem war die Zeit des Anstarren des Mondes seit dem Zeitpunkt an auch vorbei. Mittlerweile ist das erste Halbjahr um und die Duelle standen vor der Tür. Ich freute mich schon total darauf, zusammen mit Lucy zu kämpfen. Weniger erfreut war ich über unsere Gegner, denn die Lage zwischen Ren und Elderor hatte sich im laufe des Halbjahres immer weiter zugespitzt. Ich hoffe, alles geht gut


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Saima
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Sonstiges: Oberste Hüterin

Dieser Beitrag wurde am Mi Mai 18, 2016 11:30 am ©Saima verfasst.
Mehr als diese paar Sätze konnte ich nicht sagen. Schon sprang der erste Dämon auf mich zu. Ich schoss eine Feuersalve auf mehrere von ihnen ab und schickte sie in die Finsternis zurück aus der sie gekommen waren. Es ist interessant, dass Yentok als Engel in der Lage ist körperlose Dämonen heraufzubeschwören. Ich werde sobald ich kann in der Bibliothek nachsehen. Der Kampf dauerte nicht allzu lange an, da verließ Lu-chan mit den anderen die Höhle um ihre Schwester zu retten. Nur Kuro und ich blieben um die restlichen Dämonen zu erledigen. In dem Moment spürte ich einen Stich in meine Seite. Ein unterdrückter Schmerzenslaut entfuhr mir. Aber als ich einen Blick auf die Stelle warf, konnte ich keine Verletzung erkennen. Was im Namen aller heiligen Feuer war das?! Der Schmerz war ein anderer als alle die ich jemals gehabt hatte. Und das will mal was heißen. Schließlich bin ich ein paar tausend Jahre alt. So langsam dämmert es mir. Die Magieströme.... Meine Höhle…….die Soul-chems. Panik stieg in mir hoch. Ich hatte nicht die Zeit irgendjemandem etwas zu sagen. So schnell ich konnte versank ich im Boden und tauchte in meiner Höhle wieder auf. Die Eingangshalle war vollkommen leer. Langsam und mit gezogenem Schwert lief ich auf den großen Durchgang in die Soul- chem-Höhle zu. Ich hörte noch wie etwas Großes durch die Luft schwang und mit einem Krachen auf Stein traf. Wieder spürte ich diesen Schmerz. Mir wurde schwindelig und ich lehnte mich kurz an die Wand. Nach einem tiefen Atemzug betrat ich die Halle und arbeitete mich im Schatten der Säulen zu der Stelle hin von der das Krachen gekommen war. Inmitten der hell leuchtenden Sol-chems stand ein rießiges…… Was ist das überhaupt? Das große Etwas hatte Ähnlichkeit mit einem Dämon und einem Schattenmonster. Ich war mir aber sicher, dass dieses Ding keines von beiden war. Erst dann sah ich an die Wand. Ein riesiges Loch klaffte in dem uralten Gestein und die Magieströme schimmerten hervor. Das erklärt natürlich diesen komischen Schmerz. Mit einem wütenden Schrei stürzte ich mich auf das Viech, bevor es nochmal ausholen und noch mehr von meiner Höhle zerstören konnte. Mit einem gezielten Schlag schlitzte ich dem……Ich weiß immer noch nicht was das ist. den Arm auf. Das Ding brüllte und versuchte mich mit einer Keule, die fast zweimal so groß ist wie ich selbst, zu erschlagen. Mein Sammlerherz schlug kurz höher beim Anblick des Meisterstücks aus hartem Zedernholz mit metallenen Dornen besetzt. Dann musste ich allerdings zum Ernst des Lebens zurückkehren. Ich sprang zwischen den Säulen hin und her um den Schlägen auszuweichen. Mit einem Krachen fiel ein großer Felsen von der Decke und verfehlte mich nur knapp. Ich lies mich von der Decke auf das Monster fallen und stieß ihm mein Schwert mehrmals in den Rücken. Jetzt stirb doch endlich. Mit einem Brüllen wurde ich gepackt und mit Wucht an die nächste Säule geschleudert. Na dann machen wir das halt auf die harte Tour. Ich stand wieder auf um mich auf den nächsten Angriff vorzubereiten, da spürte ich das etwas heißes und dickflüssiges meine Wange hinunterlief. Mit meiner freien Hand fasste ich an die Stelle und zog sie wieder zurück. Das ist Blut….!!!!!!!Ich blute!!!! Ein wütender Aufschrei entfuhr mir und ich stürzte mich auf das Ding, dass mich das erste Mal in meinem Leben zum bluten gebracht hatte. Die nächste ziemlich brutale Szene möchte ich nicht beschreiben. Am Ende war das Viech ziemlich tot, ich hatte die fünfte Stufe erreicht und eine bewundernswerte Waffe zu meiner Sammlung hinzugefügt.


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Yuki
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Eismagier


Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Mo Mai 30, 2016 10:35 pm ©Yuki verfasst.
Ich wachte früh am Morgen auf. Munter sprang ich auf und zog mir einen kurzen Rock und dazu das passende Top an. Darüber zog ich einen Blazer mit einer Schneeflocke hinten drauf. Alles war in einem weiß-beigen Ton gehalten, genauso wie meine Ballerinas. Ich machte mir einen Pferdeschwanz, damit meine Haare mich während des Kampfes nicht stören. Ich sah auf die Uhr. "Der erste Kampf beginnt in einer Stunde. Mein Kampf dagegen findet erst gegen Mittag statt." Die Duokämpfe waren über den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag verteilt. Ein Blick in Saimas Bett verriet mir, dass sie mal wieder in ihrer Höhle geschlafen hatte. Ich schnallte mir mein Schwert an die linke Seite und mein Bogen schob ich darunter. Da ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte, ging ich in die Arena, welche im Hinterhof stand, der wie die Schule auch nur durch ein Portal zu erreichen ist, um ein bisschen zu trainieren. Als ich dort ankam, bauten schon Schüler der 'normalen' Klasse Bänke und Essensstände auf. Ich wusste gar nicht, dass die Kämpfe so ein großes Ereignis sind. Mein Blick fiel auf ein blondes Mädchen, welches letztes Jahr in meiner Klasse war. Ich trat zu ihr und sprach sie an: "Hi, Julia-chan. Hast du heute gar kein Unterricht?" Sie schüttelte den Kopf und grinste mich an: "Nein. Alle haben heute Schulfrei, um sich die Zweierduelle anschauen zu können." Sie beugte sich näher zu mir und flüsterte: "Die Lehrer wollen eigentlich, dass wir etwas von der Elite-Klasse lernen, wenn wir ihnen zuschauen, aber ich vermute, dass keiner es überhaupt versuchen wird." Ich grinste: "Wahrscheinlich. Ich wüsste gar nicht was ihr von uns lernen könntet." Sie zog die Augenbraunen hoch: "Oh, ich glaube da gäbe es so einiges. Ihr seid nicht umsonst die Elite. Übrigens: Bist du mittlerweile Stufe 4? Es ist schon ewig her, seit ich dich in deiner magischen Form gesehen habe." Ich sah Julia verwundert an: "Wir laufen doch so die ganze Zeit durch die Schule." Sie nickte: Stimmt schon, jedoch liegt mein Klassenzimmer in der entgegengesetzten Richtung und außerdem..." Sie stockte und blickte erschrocken hinter mich. Ich wirbelte herum und sah Elderor, der gerade aus dem Gebäude und genau auf uns zu kam. Er lächelte uns an und Julia lief rot an. Ich dagegen verdrehte nur die Augen und begrüßte ihn: "Wo hast du denn deine Mädchenscharr gelassen?" Das war nicht gerade die Begrüßung mit der gerechnet hatte. Deshalb blinzelte er erstmal, bevor er sich räusperte und antwortete: "So früh ist noch keiner wach." Ich nickte langsam, dann wandte ich mich an meine Freundin: "Ich geh mal los ind trainiere noch ein bisschen." An Elderor: "Kommst du mit?" Dieser nickte und wir verabschiedeten uns von Julia. Diese stammelte dann noch: "Ja, äh... viel Glück...Yuki-chan und äh... Prinz Elderor." Während der Prinz und ich auf den Übungsplatz liefen fragte ich ihn: "Warum sagen eigentlich zu dir alle 'Prinz' und zu mir nicht 'Prinzessin' ?" Er zuckte nur mit den Schultern: "Vielleicht weil du es allen verboten hast und ich nicht?" Jetzt wurde ich leicht rot: "Oh, stimmt." Ich drehte meinen Kopf weg, damit Elderor mein Gesicht nicht sehen konnte. Wir trainierten indem wir einen Schwertkampf führten. Er war sehr gut mit seinem Degen, aber ich war auch nicht schlecht mit meinem Schwert. Bei seinem letzten Angriff wich ich aus und er verlor das Gleichgewicht nach vorne. Er fing sich zwar schnell wieder, jedoch war es schon zu spät: Meine Klinge berührte schon seinen Hals. Ich war mir schon siegessicher, da bemerkte ich seinen Degen in meiner Seite. Schnaufend grinsten wir uns an. "Wow, das schafft selten einer." Elderor sah mich beeindruckt an. Ich lachte: "Mich zu besiegen schafft auch nur selten einer." Wir packten unsere Waffen weg und schlenderten über den Platz. Die Aufbauarbeiten waren mittlerweile vollendet worden und es tummelten sich schon viele Schüler auf dem Hof. Die Liste wer wann seinen Kampf hatte hing nun auch für die Zuschauer aus. Ich warf einen Blick darauf und erkannte, dass unser Kampf der 4. letzte war. Das bedeutet nach uns kamen noch 3 weitere Kämpfe, bei welchen aber keiner meiner Freunde dabei ist. Die ersten sind Saima und Takashi gegen Saito und Akio. "Das wird eine tolle Eröffnung. Dann ging es los: Wie ich erwartet hatte, wurde es ein spannender Kampf. Ich hatte schon mal gegen Saito gekämpft, jedoch schien er hier geradezu aufzublühen. Bei Akio war ich mir da nicht sicher. Saima jedoch hatte den Vorteil schon die 5. Stufe erreicht zu haben. Das und vielleicht noch ihre unglaubliche Schwertführung sorgte dafür, dass sie mit Takashi ein gutes Team bildete und somit ihre Gegner besiegte. Als sie vom Platz traten, beglückwünschte ich die Sieger und legte den Verlierern tröstend die Hand auf die Schulter. Ich begab mich in den VIP-Bereich, welcher nur für die Elite-Klasse offen ist. Ich wünschte Ruko und Kuro, die als nächsten dran waren, viel Glück. "Versucht bitte die Arena ganz zu lassen, schließlich muss ich auch noch kämpfen." Grinsend winkte ich ihnen zum Abschied. Zusammen mit den Anderen beobachtete ich ihren Kampf. Bei diesem entstand jedoch eher der Eindruck als würden Ru und Kuro gegeneinander kämpfen und ihre eigentlichen Gegner hatten das Pech zwischen ihnen zu stehen. Dank Ms. Iona, die ein Schild um den Kampfbereich errichtet hatte, um eigentlich nur die restlichen Schülerin vor unkontrollierten Magieangriffe zu schützen, überlebte auch die Arena. Die restlichen Kämpfe waren für mich eher uninteressant, jedoch schaute ich sie mir trotzdem an. Dann waren Elderor, Ren, Lu und ich an der Reihe. Bevor wir auf den Platz traten, flüsterte ich den Jungs zu: "Wir lassen keine Gnade walten." Ich lächelte sie böse an und trat dann zusammen mit Lucy in die Arena, gefolgt von unseren Gegnern. Lu und ich waren sehr beliebt, vorallem bei den Jungs, weshalb man diese beim Jubeln ziemlich raushörte. Das selbe geschah bei Ren und Elderor, bloß dass es bei ihnen die Mädchen waren. Dann standen wir uns gegenüber. Mein Ausdruck wurde ernst und mein Körper angespannt. Dann kam das Startzeichen. Erst herrschte Stille, dann griffen die Jungs an. Anstatt sich jedoch erst auf einen zu konzentrieren und gleichzeitig anzugreifen, griffen sie immer zeitversetzt an und jeder einen einen: Elderor schoss auf Lucy und Ren auf mich. Ren schoss einen Eisblitz auf mich und rief dabei: "Tut mir leid, Prinzessin." Ich lachte kalt: "Das muss es nicht. Mit tut es ja auch nicht leid." Damit fing ich das Eisgeschoss mit einer Hand und zerbrach es. Um mich herum flogen die Splitter, die nun zu neuen Eisgeschossen heranwuchsen. Diese ließ ich dann auf Ren los. Dieser konnte sich gerade mit einem Eisschild retten. So ging es eine Weile. Ein paar benutze ich den Bogen, dessen Pfeile aber nie ganz durch die Eisschilde durchdringen konnten. So wie ich wurde auch Ren immer aggressiver, ich hatte Probleme seinen Angriffen auszuweichen. Einmal konnte ich mich nur gerade so mit einem Rückwärtssalto retten, jedoch erwischte mich ein Eissplitter am Arm. Ich errichtete um mich eine Eiswand, um genügend Zeit zu haben mich zu heilen. Während ich dies tat, hatte ich Zeit zum Nachdenken. Das was wir hier veranstalten ist kein Doppelkampf, sondern zwei Einzelkämpfe die gleichzeitig statt finden... Da hatte ich plötzlich eine Idee. "Sorry, Lucy, aber lenke die beiden bitte kurz ab.", murmelte ich, als ich die Eiswand zerstörte. Erst musste ich wieder Rens Angriffen ausweichen, dann war ich wieder mit Angreifen dran. Ich erschuf lauter Eisschwerter um mich herum und ließ sie auf den Wächter zufliegen. Dieser wehrte sie mit einer Mauer ab. Das war aber genau das, was ich geplant hatte. Die Überreste der Schwerter bildete langsam eine Wolke aus Eissplittern, durch welche man nicht hindurchsehen konnte. Doch hörte ich nicht auf immer wieder neue Schwerter zu bilden. So hatte Ren keine Chance mich aufzuhalten, da er ersten hinter der Mauer bleiben musste, um nicht getroffen zu werden und zweitens wusste er gar nicht, wo er hinschießen sollte, weil er schließlich nichts sehen konnte. Er hatte nichtmal die Möglichkeit zu erahnen, wo ich stehen könnte, da meine Schwerter gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen kamen. Kurz: Er konnte nichts tun. Ich kontaktierte Lu mithilfe von Telepathie: "Versuche Rens Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, dass sowohl er als auch Elderor gegen dich kämpfen. Du musst dann die beiden ein bisschen beschäftigen. Schafft du das?" "Natürlich!", antwortete Lucy entschlossen. Ich grinste. Das ist meine Dämonin! Ich hatte noch ein Ass im Ärmel, von dem niemand etwas wusste und auch niemand etwas erfahren würde. "Luna? Ist Ren schon bei Lucy?" Ich hörte ich die Stimme von meinem Eichhörnchen im Kopf: "Noch nicht...aber jetzt. Du hast freie Bahn. Mach sie platt!" Ich lachte. Auf einmal hörte ich die Stimme meines Eichhörnchen wieder: "Uh, ein toller Konnhaken von Ren! Autsch, die Faust aufs Augen von Elderor! Ein heftiger Rippenstoß von Ren!" Erschrocken unterbrach ich sie: "Verprügeln die beiden etwa Lucy?" Sie antwortete: "Nein, eher sich gegenseitig... Wow, fangen sie jetzt ernsthaft an während des Kampfes miteinander zu streiten? Ah, Lucy ist mit ihrer Sense dazwischen gegangen." i Ich erschuf schnell ein Vorrat an neuen Schwertern und ließ sie weiter auf die Eiswand prallen. Langsam schlich ich mich an die anderen heran. Unsere Gegner standen mit dem Rücken zu mir und bemerkten mich deshalb nicht. Lu dagegen schon, ließ sich jedoch nichts anmerken. Mittlerweile wurde sie aber von den Jungs bedrängt und ich musste mich beeilen. Allein ihrer furchtbaren Teamarbeit ist es zu verdanken, dass mein Plan klappt. Sie stehen sich bloß gegenseitig im Weg. Meine Hand leuchtete in einem hellblauen Licht und kurze Zeit später hatte ich eine Eispeitsche in der Hand. Ich schwang sie und warf sie dann auf Elderor zu. Sie wickelte sich um diesen und zog ihn zu mir. Ich schlug mit meinen Schwertknauf auf dessen Kopf und er wurde bewusstlos. Ren bemerkte das Fehlen des Prinzes gar nicht oder es war im einfach egal. "Idiot", murmelte ich. Ich zielte diesmal auf ihn und überrascht wurde er zu mir gezogen. Da bei ihm der Schwertknauf wahrscheinlich nicht gerreicht hätte, schlug ich ihm mit einem Baseballschläger aus auf den Kopf. Ren wurde bewusstlos, jedoch zerbrach der Schläger. "Oha, das war eigentlich härteres Eis..." Lu kam auf mich zugerannt. Sie war etwas außer Atem, aber strahlte übers ganze Gesicht: "Wir haben gewonnen!" Erst jetzt realisierte ich es. "Ja! Du warst klasse! Ohne dich wäre mein Plan gescheitert. Gute Arbeit." Ich umarmte sie. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Ren und Elderor auf Tragen abtransportiert wurden. "Upps, ich hab wohl ein bisschen zu fest draufgeschlagen." Meine Freundin und ich sahen uns an und mussten beide gleichzeitig anfangen zu lachen.


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Zuletzt von Yuki am Fr Jun 03, 2016 2:05 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Mi Jun 01, 2016 5:36 pm ©Ruko verfasst.
Zu den Turnieren war es nun nicht mehr lange hin und Achara schleifte mich jeden Tag in die Arena. Wenigstens war ich nicht ihr einziges Opfer, hin und wieder hatte sie Takashi im Schlepptau und einmal wäre es ihr beinahe gelungen, Elderor zu entführen, wenn Yuki nicht hinter ihm aufgetaucht wäre. Die restliche Zeit verbrachte ich im Absorbtionstraining, im Unterricht und mit Lesen, wenn man mal von den Lebensnotwendigen Tätigkeiten absieht.
Dann war der Tag der ersten Duokämpfe auch schon gekommen. Die Listen hingen schon einige Tage lang aus und so war jedem der Ablauf klar. Bei den ersten zwei oder drei Kämpfen schlief ich halb ein, doch dann war Saima im Team mit Takashi gegen Akio und Saito dran und es versprach, spannend zu werden. Wie zu erwarten war gewann Saima und ich war relativ überrascht, dass Takashi am Ende noch auf den Beinen war.
Daraufhin war ich schon an der Reihe. Mrs Iona will diesen Kampf also wirklich mit mir in einem Team mit Kuro durchziehen… Als wir die Arena betraten war es beinahe totenstill. Niemamd schien zu glauben, es zu überleben, wenn er uns angeuerte, also blieben sie lieber still. Ich ließ meinen Blick durch das Publikum schweifen und fand Lucy mit den Anderen im VIP-Bereich nur für Eliteklässler, als sie gerade an einer Tafel Schokolade knabberte. Meine Aufmerksamkeit wurde wieder auf den bevorstehenden Kampf gelenkt, als die Jahrgansstufe unserer Gegner anfing zu jubeln. Zwei Jungen betraten die Arena, offensichtlich waren sie recht beliebt. Der Kampf begann Kuro sprang hoch und wich einem Blitz aus, welcher mich nur knapp verfehlte. Meine Flügel entfalteten sich und ich schoss in die Luft, bis ich auf einer Höhe mit Kuro war. „Was sollte das?“,schnautzte ich ihn an, „ ich wäre von dem Blitz beinahe getroffen worden!“ „Ist das jetzt etwa meine Schuld?“, gab er verärgert zurück, während er eine Kugel aus Dämonenmagie abfeuerte, welche knapp hinter dem Erdmagier in Mrs Ionas Schild zum Schutz der Zuschauer knallte. „Zielen kannste wohl auch nicht.“, rief ich Kuro zu und flog direkt auf die Gegner zu. Noch im Flug beschwor ich meine Schwerter und griff den Blitzmagier an. Als er versuchte, meinem Schwerthieb auszuweichen stieß ich ihn mit einem Schlag zwischen die Rippen zu Boden. Eine von Kuros Magiekugeln schoss nur wenige Zentimeter an meinem Kopf vorbei und traf den zweiten, welcher gegen das Schild geschleudert wurde. Ich wirbelte herum und fuhr meinen Teampartner an: „Willst du mich umbringen?“ In dem Moment, als ich einen auf Kuro gezielten Lichtangriff losließ sprang der Blitzmagier auf und wollte selbst angreifen, wurde stattdessen jedoch von meinem wieder zu Boden geworfen. Der Dämonenmagier wusste allerdings, dass er das eigentliche Ziel gewesen war und wollte die Attacke erwidern, doch er traf den dazwischen springenden Erdmagier. Mrs Iona beendete den Kampf, noch bevor wir weiter auf uns losgehen konnten. Wir hatten gewonnen.
Der nächste Kampf war zwischen Team Lucy und Yuki und Team Ren und Prinzchen. Natürlich gewann das Team meiner Schwester.


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Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am Mi Jun 01, 2016 9:48 pm ©Lucy verfasst.
Eines Tages, ein paar Wochen vor dem Doppelkampfturnier, klopfte es an mein Zimmer. Ru-chan war gerade abwesend, also musste ich widerwillig mein Buch liegen lassen und öffnete die Tür. Davor stand Akio, auf seiner Schulter hockte Shuu, der gerade den Mund zum Reden aufgemacht hatte, aber ihn sogleich wieder schloss. "Hi, Lu-chan." Er strahlte wie immer übers ganze Gesicht. "Hallo, ihr beiden. Was führt euch zu mir?" "Na ja, weißt du, ich möchte dich um einen Gefallen bitten, wenn es dir nichts ausmacht." Er erzählte mir, wie schlecht er im Kämpfen sei, dass er -seiner Meinung nach- nur wegen seiner speziellen Fähigkeit, Wasser in Eis oder Dampf zu verwandeln in die Elite-Klasse aufgenommen wurde und dass er deswegen Hilfe bräuchte, um bei den Schulturnieren nicht ganz so schlecht zu sein. Ich willigte ein und sofort begannen wir mit dem Training.
Ich ließ ihn erst ein paar Mal gegen mich kämpfen, um mir ein Bild von seinen Fähigkeiten zu machen. Und was soll ich sagen... Er schien wirklich nicht sehr gut zu sein. Meist fügte er mir nur kleinere Kratzer zu. Wenn es nicht dieser Junge gewesen wäre, hätte ich es gleich sein gelassen, ihn zu trainieren. Aber da funkelte wilde Entschlossenheit in seinen Augen, wenn er angriff und eine unstillbare Lernbegierigkeit, wenn ich ihm etwas erklärte. Also versucht ich, ihm so gut wie möglich zu helfen. Nachts setzte ich mich die halbe Nacht an meinen Schreibtisch, um mir Strategien für ihn auszudenken, tagsüber übten wir diese dann. Zwei Wochen später, einen Tag vor dem Turnier, ließ ich ihn erneut gegen mich kämpfen.
Wir standen uns gegenüber auf dem Platz, niemand machte eine Regung, wartete auf den jeweils anderen. Der Wind wehte durch unsere Haare, sonst war es still. Shuu saß erwartungsvoll auf einer Bank am Rand des Platzes. Dann stürmte der Wassermagier auf mich zu und versuchte seinen Speer gegen mich zu stoßen. Mit einem lauten, hohen Klirren, traf er auf die Klinge meiner Sense. Wir drückten sie gegeneinander, niemand ließ nach. Bis er zurücksprang und ich nach vorne taumelte. Während ich mein Gleichgewicht wieder fand, stieß er mir den Speer in den Rücken. Ich rappelte mich auf und sah mich um, doch er verschwand hinter einer Wand aus dichtem Dampf. Netter Trick. Jetzt wird's Zeit die Samthandschuhe auszuziehen! Ich versuchte, meine Ketten um die Wolke zu schlingen, dann zog ich sie wieder zu mir. Akio zappelte, er war an den Händen gefesselt. Ich trat einen Schritt näher. "Jetzt bring ich es zu Ende!" Ich streckte die Hand hervor, ein magischer Kreis berührte meine Finger und erschien dann auch unter Akio. Erschrocken starrte er das Siegel an. "Kage o Shiru.", murmelte ich. Der Dampf, der bis vor einem kurzen Moment noch über dem Boden schwebte, verflog. Hinter dem nun wehrlosen Akio lag sein Speer. Nun verschwanden auch meine Ketten und gaben den blonden Jungen frei. Ich streckte die Hand aus. "Gut gekämpft." "Das sagst du doch bloß als Trost." "Nein. Du bist wirklich besser geworden Akio." Ich setzte ein Lächeln auf, das seinem nahezu glich. "Idiot, du bist nicht schwach. Du denkst nur, dass du schwächer bist als du eigentlich bist. Weißt du, was der erste Schritt zu wahrer Stärke ist? Seine eigenen Schwächen zu erkennen. Doch was noch viel wichtiger ist als der erste Schritt, ist der zweite. Der zweite Schritt ist, ein Ziel zu haben, zu wissen für wen man stark werden will. Und dieser Wille, dein Ziel zu erreichen, dieser Wille wird dich die restlichen Schritte tragen bis an dein Ziel." "Lucy?" "Ja?" "Wofür möchtest du stark werden?" "Ich möchte jemanden ganz Bestimmtes besiegen." Der Blondhaarige nickte, doch ich wusste, dass er an Yentok dachte. Es ist nicht Yentok. Der, für den ich stark werden will, der, den ich besiegen will, bin ich selbst.

Akio uns Saito waren beim Turnier die ersten Kämpfer zusammen mit Saima und Takashi. Die letzteren zwei waren ein unglaubliches Team, sie besiegten die beiden. Akio war wohl der Schwächste unter den Vieren, schlug sich aber dennoch ziemlich gut, viel besser als vor dem Training. Glücklich keuchend kam er nach dem Kampf zu mir. "Danke, Lucy. Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich stark werden kann."
Bevor ich und Yuki dran waren, blickte ich auf die Steckbriefe der Kämpfer. Ich kannte zwar unsere Gegner - Ren und Elderor - aber ich wollte nochmal auf Nummer sicher gehen. Ich vergewisserte mich, dass nichts allzu Überraschendes auf mich zukommen konnte.Daraufhin wünschten wir beide Ru-chan und Kuro-kun viel Glück beim Kampf. "Versucht bitte die Arena ganz zu lassen, schließlich muss ich auch noch kämpfen.", scherzte Yuki. Der Kampf war ... voller Streit. Trotzdem schafften Kuro und Ruko es, ihn zu gewinnen, indem sie sich gegenseitig angriffen und ihre eigentlichen Gegner damit verletzten. Ms.Iona musste schlussendlich den Kampf beenden.

Dann waren wir an der Reihe. Frisch gestärkt von einer Tafel Schokolade trat ich auf das Kampffeld, mir gegenüber Ren und Elderor. Heftiger Applaus war von den anderen Schülern zu hören, bevor es still wurde. Einige Momente lang passierte rein gar nichts, bevor die beiden auf uns schossen. Ich hatte damit gerechnet, beide abwehren zu müssen, stattdessen griff nur Elderor mich an. Er brachte es einfach nicht über sich, Yuki zu verletzen. Elderor war für mich ein ziemlich gefährlicher Gegner, da er ein Lichtmagier war. Aber so gefährlich er für mich war, so bedrohlich war auch meine Dämonenmagie für ihn. Ich grinste. Das dürfte interessant werden. Ich wich seinen Lichtblitzen immer wieder zur Seite aus. Plötzlich schoss er jedoch von oben, links und rechts und ich musste mich ducken, um ausweichen zu können. Die Geschosse sausten nur sehr knapp an meinen Ohren vorbei. Puh... Ich rollte nach vorne und stieß meine Sense nach oben. Der Prinz hielt jedoch bereits seinen Degen dagegen. Ich erinnerte mich an das Training mit Akio. Plötzlich ausweichen! Also eilte ich blitzschnell zur Seite, ließ ihn nach vorne taumeln und griff wieder von hinten an. Er rappelte sich jedoch schnell wieder auf und griff erneut an, stärker sogar als zuvor. Die Klinge seines Degens knallte immer wieder klirrend gegen meine Sense, Schlag um Schlag, niemand macht Anstalten aufzugeben. Dann urplötzlich wirbelte er um mich herum und griff mich von hinten an. Ich musste mich rasch herumdrehen, um nicht ein weiteres Mal getroffen zu werden. Erneut prallten die Waffen auf einander, sodass dieses Mal sogar Funken glühten. "Nicht schlecht, Kleine", äußerte Elderor. "Ich bin NICHT klein!", zischte ich verärgert. Ich grinste kämpferisch, entschlossen. Meine Kraft hingegen ließ langsam nach. Ich wich nach hinten aus, um mich kurz zu erhohlen. Doch auf meine Aktion reagierte er mit grellen Lichtblitzen. Die meisten streiften mich zwar nur, einer traf mich jedoch direkt. Ich fiel keuchend auf die Knie. "Hah, hah... Mal sehen wie gut du ohne Magie kämpfen kannst, Prinzchen." Um mich herum erschien ein Siegelkreis. "Kage o Shiru." Man konnte ihm die Verwirrung deutlich ansehen. "Siegelmagie.", antwortete ich knapp, bevor ich zwei Ketten auf ihn losschickte, um ihn zu fesseln. Er flog nach oben, knapp bevor ich ihn fangen konnte. Mist. Aber wenn ich ihn nicht fesseln kann... Die Ketten kamen zu mir zurück, umwickelten meine Hüfte und ließen mich so nach oben schweben. Ich kann auch in der Luft kämpfen! Ich ging wieder mit meiner Sense auf ihn los, er parierte den Angriff erneut mit seinem Degen. Schlag um Schlag folgte, bis sich die Ketten wieder in Luft auflösten. Der Kampf ging im Fall weiter und auch auf dem Boden.
Plötzlich ertönte Yukis Stimme in meinem Kopf. "Versuche Rens Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, dass sowohl er als auch Elderor gegen dich kämpfen. Du musst dann die beiden ein bisschen beschäftigen. Schafft du das?" "Natürlich!", entgegnete ich kämpferisch. Ich wartete einen Moment ab, in dem Elderor nichts anderes als einen Sensenangriff erwartete und sprintete zur Seite, um auf Ren zuzustürmen und ihn an der Seite anzugreifen Damit zog ich seine Aufmerksamkeit auf mich und versuchte abwechselnd die Schläge der Jungs abzuwehren. Komm schon, Yuki! Mir ging langsam, aber sicher wirklich die Puste aus. Immer schwerer konnte ich die Angriffe abwehren, immer schwerfälliger wurden meine eigenen. Rens Attacken wurden ebenfalls minimal schwächer, da er gleichzeitig auch noch die Eiswand halten musste, um nicht von Yukis Schwertern getroffen zu werden. Dann tauchte die Prinzessin hinter den beiden auf. Hinter mir spürte ich bereits die Wand der Arena. Ich musste ein unwillkürliches Grinsen unterdrücken, damit wir nicht aufflogen. Langsam, noch ein kleines Stückchen... Noch ein bisschen.... Jetzt!! Urplötzlich wurde Elderor von etwas gepackt und nach hinten gezogen. Er wusste gar nicht wie ihm geschah, als Yuki ihm auf den Kopf schlug. Ren hingegen schien die Abwesenheit von Elderor gar nicht zu merken - oder es war ihm schlichtweg egal. Er griff mich weiterhin an und schien viel zu vertieft in den Kampf zu sein. Dann wurde auch er nach hinten über das Kampffeld gezogen und hinterließ eine Wolke aus Staub und Sand, bevor er ebenfalls von Yuki auf den Kopf geschlagen wurde. Diesmal jedoch mit einem Baseballschläger, der jedoch gleich zerbrach. Ich kicherte. "Oha, das war eigentlich härteres Eis...", murmelte Yuki. Ich stürmte über das Feld auf Yuki zu, müde, keuchend, aber überglücklich. "Wir haben gewonnen!" "Ja! Du warst klasse! Ohne dich wäre mein Plan gescheitert. Gute Arbeit." "Aber du hast dir das Ganze überhaupt ausgedacht! Das war eine Spitzenleistung!"  Wir umarmten uns, freudestrahlend über den Sieg. Hinter mir wurden gerade Ren und Elderor von ein paar Sanitätern ins Krankenzimmer gebracht. Unter normalen Umständen hätte ich mir wohl Sorgen gemacht, jedoch wusste ich, dass es - dank Ms.Ionas Magiebarriere - nichts Ernstes war. "Upps, ich hab wohl ein bisschen zu fest draufgeschlagen." Wir beide lachten und waren stolz über unseren Sieg.

Als wir gerade in den VIP-Bereich für die Eliteschüler zurückkehrten, kam Akio direkt auf mich zu. Seine waldgrünen Augen funkelten vor Freude wie bei einem kleinen Kind, das gerade ein neues Spielzeug bekommen hatte. "WOW! Du warst echt klasse! Ich bin so froh, eine so supergute Lehrerin gehabt zu haben!" Er überhäufte mich mit Lob und ich wurde leicht rot. Shuu jedoch, der auf seiner Schulter hockte, unterbach ihn abrupt. "Du überschüttest sie so sehr mit Lob, dass sie kaum mehr atmen kann!" Akio blickte leicht gekränkt zu Boden. Ich legte ihm die Hand auf die andere Schulter. "Ein guter Lehrer wäre nichts ohne einen guten Schüler." Ich reichte ihm eine Tafel Schokolade. "Das hast du dir verdient."



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Dieser Beitrag wurde am Mi Jun 01, 2016 11:29 pm ©Kuro verfasst.
Der Tag vor dem Turnier. Ich ging im Kopf jede einzelne Möglichkeit durch, es irgendwie mit Ruko zu versuchen. Doch jede einzelne Faser in meinem Körper schien mir sagen zu wollen, lieber sie anzugreifen, anstatt meine Gegner. Mit denen würde ich alleine fertig werden, Erfahrung hatte ich mehr als genug.
Doch nein, mein dämliches Gewissen gegenüber Lucy verhinderte das jedes mal - schließlich würde ich ihr ja auch Schaden.
Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen. Nach den Turnieren muss ich noch mal mit ihr sprechen... Wegen dem Wahnsinn und unserer allgemeinen Situation
Ein leises grummeln ging von meinem Magen aus, also machte ich mich auf den Weg zum Süßigkeitenschrank unseres Zimmers. Gesund... Wie immer. Elderor und Ren schienen sich absichtlich nicht anzusehen, was in gewisser Weise Rukos und meine Lage widerspiegelte. Erneut seufzend Griff ich in den Schrank und holte mir das erstbeste heraus : Schokolade mit Schwarzrosen und einem Hauch Minze. Klingt abartig, aber schmeckt verdammt gut. Zumindest mir, und mein Geschmack für Schokolade ist sehr merkwürdig.
Plötzlich stand Ren auf und murmelte "Ich geh raus und mach mein Training." "Hmm? Mensch, du nervst damit." schallte es aus der anderen Ecke, und Elderor fing sich damit einen Todesblick von Ren. "Ich seh auch warum" sagte er während er belächelnd Elderor von oben bis unten musterte.
Klar, Elderor war gut gebaut, aber Ren übertraf das ganze noch mal um einiges. Und genau das schien Elderor tierisch zu nerven.
"Was soll das denn heißen? HEY! Bleib stehen!" brüllte das Prinzchen als der Eismagier den Raum verließ. Die kreischen der Mädchen zeigten auch, dass er es nicht unauffällig genug getan hat, und einige Zeit später sah man auf dem Trainingsplatz eine riesige Masse an Fangirls am Zaun stehen und Ren beim Training beobachten.
Wie gerne würde ich auch da stehen, und ihn anfeuern. Ich bin ein normaler Dämon mit halbwegs normalen Gefühlen, und kaum ein Mädchen, oder Männer die mein Los gezogen haben, könnten diesem Anblick wiederstehen.
Ein knurren riss meine Augen vom Fenster weg, und ich sah Elderor wie ein Kleinkind mit den Armen verschränkt auf dem Bett sitzen und schmollen.
Ich konnte es mir nicht verkneifen und sagte "Wenn es dich so stört, dann mach doch was." Zu meiner Überraschung und gleichzeitig auch Enttäuschung reagierte der Engel nicht, sondern stand auf und ging aus dem Zimmer.


"Wehe du schaffst das heute nicht!" dieser Satz weckte mich aus meinem Schlaf. Natürlich, wieso sollte man mich auch schlafen lassen. Ich werde ja nicht zu einem absoluten unertäglichem Hund wenn ich nicht schlafen konnte oder so.
Genervt blinzelte ich, und als meine Augenlider die Sicht auf die Szene freigaben, konnte ich erkennen wie Elderor gerade gegenüber von Ren steht. Beide waren bereits in ihrer Kampfmontur und schienen sich wieder fast die Köpfe einzuschlagen. "Die Prinzessin und Lucy sind wohl OFFENSICHTLICH ein besseres Team, als das ich jemals mit einem aufgeblasen Prinzen wie dir sein könnte. Schlag dir den Sieg aus dem Kopf." entgegnete der Wächter, und diese Worte ließen Elderor kurz verstummen. Der hat gesessen... Ich erzähle Yuki mal lieber nicht, was die zwei sich dauernd an den Kopf werfen...
"Jungs, beruhigt euch, ich bekomme Kopfschmerzen von eurem Gezeter..." murmelte ich, mir die Müdigkeit aus den Augen reibend, und stand auf. Ein paar Sekunden später stand ich in verwandelter Form da und sah zu den beiden "Können wir dann los?"
Beide nickten, warfen sich noch einmal einen gehässigen Blick zu und liefen mir hinterher, damit die Fangirls die zwei in Ruhe lassen.

In der Arena angekommen begab ich mich zur VIP Lounge, und freute mich auf ein paar Stunden Ruhe vor dem Gegenseitigen gestichel von Elderor und Ren. Denn seltsamerweise benehmen sie sich komplett anders in der Gegenwart von Yuki. Saima war nicht da, genauso wie Takashi, Saito und Akio. Denn sie waren die ersten. Beide Teams betraten das Feld, und sofort wusste ich wer gewinnen würde. Saima könnte beide auch alleine besiegen, deswegen machte ich mir keine Gedanken um die beiden. Viel eher machte ich mir Sorgen, wie das mit Ruko und mir funktionieren sollte. Ein paar langweilige Matches später waren wir beide dann auch dran.
Da Ruko anfing, das Licht ihrer Umgebung zu absorbieren, nutzte ich das breite Angebot an Dunkelheit um es für mich zu verwenden. Als wir das Feld betraten verstummen die Beifälle. Doch das hielt nicht lange an, denn die zwei Jungs, von denen ich mir nicht einmal die Namen gemerkt habe, betraten wild umherhüpfend den Ring. So wie es aussieht waren sie die coolen ihrer Klasse, und benamen sich auch dementsprechend besonders affig. Genervt verdrehte ich die Augen, denn sowas kann nicht einmal auf Ruko-niveau sein. Der Startknall ertönte und sofort zuckte mir ein Blitz entgegen. Als ich, Dank meiner Reaktion, nach oben sprang ertönte hinter mir plötzlich ein "Was sollte das? Ich wäre fast getroffen worden! " War diese Frage gerade wirklich ernst gemeint? Erwartet Sie ernsthaft, dass es mich kümmert, ob der Angriff sie trifft? Ich wollte nich verbrutzlet werden! "Was kann ich jetzt dafür?" schnauzte ich zurück als ich einen konzentrierten Wirbel aus Dämonenenerie beschwor, der laut krachend knapp neben meinem Ziel im Schild der Direktorin landete. Ein knisternder Nachhall war das letzte was von dem Angriff übrig war, und als ob das nicht schon dämlich genug war, nörgelte das Engelchen weiter. Ich ignorierte es so gut ich konnte, und nutzte die Chance dem zweiten Typen einen weiteren Wirbel in das Gesicht zu werfen. Zwar haarscharf an Ruko vorbei, aber immerhin ein schwerer Treffer. Ein paar Sekunden später knallte er so hart gegen das Schild, dass sich Lichtspuren zeigten und sich jenes leicht einwölbte. Der Magier keuchte und rappelte sich auf. Kurz humpelnd sprang er in meine Richtung, um mich anzugreifen, doch ein Lichtblitz traf ihn direkt im Rücken. Ausgenockt. Aber der Blitz ging an mich.... Diese Nervensäge. Da ich mir das nicht länger gefallen lassen wollte, erschaffte ich zwei schwarz brennende Totenschädel, die direkt zu Ruko flogen. Doch auch der andere Magier war dumm genug in diesen Angriff zu rennen, deswegen war auch er außer gefecht. Grinsend machte ich mich bereit einen Energiesturm direkt unter Ruko heraufzubeschwören, doch in diesem Moment unterbrach uns die Direktorin und schickte uns zurück. Wir haben zwar gesiegt, doch zufrieden war ich keinesfalls.
Grummelnd sah ich der atemberaubenden Sensenführung von Lucy zu, die schon fast wie ein Tanz aussah. Ich wusste nicht wieso, aber ich liebte es, und es erfüllte mich mit Stolz. Stolz ist zwar nicht gut, aber sie war wirklich die beste Wahl für eine Stigmaträgerin. Gleichzeitig konnte man sehen, das Yuki, elegant wie immer, eine sehr gute Taktik benutzte, um Ren aufzuhalten. Am Ende gewannen sie durch ihr perfektes Teamwork.
Und ich geriet in Panik weil Ren ohnmächtig wurde.
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Dieser Beitrag wurde am Fr Jun 03, 2016 7:23 am ©Yuki verfasst.
Die restlichen Kämpfe interessierten mich nicht, weshalb ich schon bald die Arena verließ. Ich machte mir Sorgen um die Jungs, deshalb machte ich mich auf den Weg ins Krankenzimmer. Dort lagen die beiden, friedlich als hätten sie keine Sorgen. Vorsichtig setzte ich mich auf Elderors Bett und boebachtete ihn. Wenn er schläft, sieht er sogar noch süßer aus... Aber an sowas darf ich gar nicht denken. Ich bin die Prinzessin des Eiskönigreich und ich darf mich nicht in jemanden x-beliebigen verlieben, sei es auch ein Prinz... Aber warum bin ich dann hier?... Wahrscheinlich fühle ich mich einfach schuldig, weil ich die beiden ko geschlagen habe...Ja... Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als Kuro das Zimmer betrat. Überrascht fragte ich ihn: "Was machst du denn hier?"


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Dieser Beitrag wurde am Mo Jun 06, 2016 7:27 am ©Kuro verfasst.
Die anderen Kämpfe interessierten mich nicht mehr, ich wollte nur noch raus und nach Ren sehen. Nur war da ein Problem, und zwar, auch Yuki machte sich sorgen um die beiden. Als wir den stillen Gang entlanggingen, überlegte ich mir, wie ich auf die Frage des "Warum" antworten könnte. Auch wenn Yuki eine sehr freundliche Person war, sie kam immernoch aus dem Eiskönigreich, welches diese Art der Lebensführung nicht akzeptieren wollte.
Zweifelnd verzog ich meinen Mundwinkel leicht und musterte Yuki. Trotz allem sind diese Leute auch dafür bekannt, Geheimnisse zu behalten, und ich wollte das sowieso schon die ganze Zeit jemandem erzählen, also lief ich einfach hinter Yuki her, die mich kurz perplex ansah, bis sie sich nach vorne drehte und weiterging.
Beim Krankenzimmer angekommen, klopfte Yuki an der Tür, welche kurz darauf vom einer freundlichen alten Dame geöffnet wurde. Sie sah uns beide kurz an, machte die Tür weiter auf und sagte lächelnd:"Die beiden sind versorgt. Kommt ruhig rein, ich bin auch fertig hier." Yuki nickte dankend während sie sagte:" Danke, sehr freundlich." "Ach, keine Ursache." kicherte sie und beugte sich dann etwas zu Yuki "Deine Angriffe hatten einen ordentlichen Wumms. Die zwei werden bis morgen brauchen um aufzuwachen." murmelte sie, in dem gescheiterten Versuch, nicht zu lachen. Yuki nickte nur leicht peinlich berührt, während sie der Frau hinterhersah, bis die Tür geschlossen wurde. Nun waren wir allein.
Sofort suchten meine Augen den kompletten Raum nach Ren ab, und wurden fündig. Sofort setzte ich mich auf die Bettkante des Bettes, auf dem er schlief. Besorgt sah ich ihn an, jedoch schien er friedlich zu schlafen. Sein Kopf war verbunden, trotzdem lag er meines Erachtens gemütlich. Immernoch herrschte Stille, und ich hörte nur Ren's leises atmen. Er atmete ziemlich flach, und das bereitete mir noch größere Sorgen. Trotzdem beruhigte mich das rhythmische auf und ab seiner Brust schon, es bewies mir nur, dass er noch lebte. Er war zwar nur ausgenockt, aber es war nicht irgendeine Person, sondern Ren. Irgendwann musste ich ihm ja auch sagen, was ich fühle.
Plötzlich bemerkte ich wie Hände vor meinen Augen rumfuchtelten "Kuro?! Bist du noch da?" verwirrt sah ich zur Seite, wo Yuki stand. Sie bemerkte meinen Blick sofort und sagte "Endlich. Sag mal. Warum bist du hier?" Es war so klar. Ich hatte mich zwar vorbereitet, aber trotzdem. Nervös sah ich sie an. Nach meiner geistigen Abwesenheit wegen Ren kann ich auch schlecht sagen, dass ich nur sehen will, wie es ihnen geht, weil sie zimmergenossen sind.
Also traute ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit und sagte "Ich mach mir Sorgen um Ren." "Und warum? Die anderen sind schließlich auch nicht gekommen." hakte die Prinzessin nach. Beschämt sah ich zur Seite. Das erste mal in meinem Leben wurde ich vor einer Person leicht rot, trotzdem murmelte ich "Ich liebe ihn..."
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Dieser Beitrag wurde am Mo Jun 06, 2016 4:07 pm ©Yuki verfasst.
Er reagierte nicht auf meine Frage, sondern starrte die ganze Zeit Ren an. Also stand ich auf und wischte mit meiner Hand direkt vor seinem Gesicht hin und ger "Kuro?! Bist du noch da?" Verwirrt sah er mich an. "Endlich. Sag mal. Warum bist du hier?" Es dauerte ein bisschen bevor er sagte "Ich mach mir Sorgen um Ren." "Und warum? Die anderen sind schließlich auch nicht gekommen." hakte ich nach. Der Dämonenmagier wurde leicht rot und sah zur Seite. Dann murmelte er:"Ich liebe ihn..." Ich verzog keine Miene. Klar war ich überrascht, aber weniger darüber, dass er Ren liebt, sondern eher, dass er es mir erzählt hat. Ich sah Kuro sanft an: "Das muss dir nicht peinlich sein... Hat dir Ren erzählt, warum er bestraft wurde?" Er schüttelte den Kopf. Ich lächelte: "Nein, natürlich nicht. Er schämt sich dafür, weil er im Eiskönigreich geboren und aufgezogen wurde, und dort ist es eben eine Schande. Deshalb lass es dir nicht anmerken, dass du es weißt. Er soll es dir irgendwann mal selber erzählen." Ich setzte mich auf Rens Bett und strich ihm liebevoll die Strähnen von seiner Stirn, während ich ihn mit Kummer in den Augen ansah. "Weißt du...er ist wie du. Auch er füllte sich eher zu Jungs hinhezogen, als zu Mädchen. Darum wurde er gefoltert, um ihm das auszutreiben." Wieder hörte ich Rens Schreie von damals und meine Hand fing an zu zittern. "Ich konnte es nicht ertragen, ich fühlte sich nicht richtig, ich konnte nicht einfach kalt daneben stehen..." Meine Hand zitterte mittlerweile so stark, dass ich diese wieder auf meinen Schoß legen musste. "Ich weiß nicht, warum ich dir das erzähle, aber ich kann mir einfach nicht erklären, warum ich so anderst empfinde, als der Rest meiner Familie. Selbst Chiea fand die Prozedur gerechtfertigt." Ich holte tief Luft, damit meine Stimme aufhörte zu zittern. "Auf jedenfall konnte ich Ren und seine Mutter retten, indem ich versprach ihn zu ändern. Mir war natürlich klar, dass das unmöglich war. Ich konnte ihm aber helfen sich zu erholen und ihm helfen seine Gefühle zu verbergen. Bis dahin war er wie mein kleiner Bruder, den ich nie hatte, obwohl er eigentlich älter ist. Wenn ich mit ihm herumlief ließen ihn alle Ruhe, wenn er jedoch allein war, hatte man ihn gehänselt. Aber er hat es geschafft sich durchsetzten, er trainierte viel und wurde somit immer stärker. Irgendwann war er dann nicht mehr mein kleiner, sonder großer Bruder. Zu dieser Zeit war ich wirklich glücklich..., doch von einem zu anderem Tag, benahm er sich so unterwürfig. Er fing an immer Prinzessin zu mir zu sagen und hatte diesen Blick in seinen Augen. Ich wusste erst nicht was passiert war, doch dann erfuhr ich, dass sie die Gesetzte des Königreichs durchgenommen hatten. Ren fand heraus, wie viel ich riskiert hatte, um sein Leben zu retten. Das schlimmste, was eine Prinzessin machen kann, ist die eigene Gesetzte anzuzweifeln bzw. zu brechen, und genau das habe ich mit meiner Aktion gemacht. Es war ein Wunder, dass ich nicht aus dem Königreich verbannt wurde. Er distanzierte sich immer mehr und irgendwann war unsere Beziehung nicht mehr als eine Prinzessin-Wächter-Beziehung. Na ja...." Ich sah auf. Kuro hatte die ganze Zeit still zugehört. Erschrocken merkte ich, was ich Kuro gerade alles erzählt habe. "Upps, tut mir leid. Jetzt habe ich es tatsächlich geschafft, dass sich wieder alles um mich dreht. Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass du bei ihm nicht aufgeben darfst und dich nicht beirren lassen sollst, wenn er versucht, seine Gefühle zu verbergen. Er musste es für so lange Zeit tun, da ist das nicht so einfach.", versuchte ich Kuro abzulenken. Ich stand ruckartig auf, verabschiedete mich knapp und floh fast aus dem Zimmer. Den restlichen Tag ging ich dem Dämonenmagier aus dem Weg und verbrachte die Zeit mit Lucy und Koriya. Am nächsten Morgen hörte ich plötzlich die Stimme der Katze in meinem Kopf: "Wir treffen uns im Gewächshaus. Bring Lu-chan mit." In dem letzten halben Jahr haben Lucy und ich das Gewächshaus renoviert und mithilfe eines Zauberspruchs haben wir den Ort für andere unfindbar gemacht. Ich suchte meine Freundin und fand sie in ihrem Zimmer. Es war Samstag, also hatten wir keinen Unterricht. Zusammen gingen wir zum Treffpunkt. In dem Haus saß bereits der schwarze Panther. Vor ihr lagen drei Blumen: eine Eis-, Schatten- und Dämonenblume. "Wo hast du die denn her?", fragte ich sie. "Aus eurem Alchemielabor." "Bist du irre? Du kannst doch nicht einfach in der Schule herumspazieren." Lu sah mich verwirrt an und ich erklärte ihr, woher Koriya die Blumen hatte. "Es hat mich ja keiner gesehen, also beruhig dich. Wir haben wichtigeres zu tun." Fragend sah ich sie an. Der Schattenpanther redete weiter: "Ich möchte, das Lu-chan mich auch verstehen kann, aber dafür müssen wir ein Ritual durchführen." Ich übersetzte schnell. "Was für ein Ritual?", fragte Lucy gespannt. Koriya schnurrte: "Das werdet ihr schon sehen. Alles was ihr machen müsst ist euch an den Händen zu halten und mit der anderen Hand mich zu berühren, sodass wir einen geschlossenen Kreis bilden. Dann müsst ihr eure Augen schließen und euch konzentrieren. Lasst die Magie durch euren Körper fließen und über die Händen zu den anderen." Ich erzählte alles Lucy und danach setzten wir uns in einen Kreis. In die eine Hand nahm ich Lucys Hand und mit der anderen berührte ich Koriyas Schulter. Dann schloss ich meine Augen und konzentrierte mich. Ich spürte, wie meine Magie durch mich und zu den anderen floss. Jedoch merkte ich auch die fremde Magie, welche zu mir kam. In meinem ganzen Körper kribbelte es und hätte ich die Augen aufgemacht, hätte ich den goldenen Schimmer um uns gesehen und wie sich der Himmel draußen zu zog. Dann, als das Kribbeln fast nicht mehr auszuhalten war, gab es einen Knall und in unserer Mitte entstand ein Lichtblitz, der selbst mit geschlossenen Augen grell war. Schließlich war alles wieder normal und das kribbeln hatte aufgehört. Ich öffnete die Augen und sah, dass sich jetzt die Blumen berühren. "Was ist passiert?", fragte ich. Koriya antwortete: "Das war das Ritual. Jetzt sollte Lu-chan in der Lage sein mich zu verstehen." Ich schaute meine Freundin an, die geschockt Koriya anstarrte. "Wie...?", war das einzige was sie sagen konnte. Auch ich sah den Panther überrascht an. Dieser antwortete: "Yukis Gabe mit Tieren zu reden machts möglich. Sie hat diese sozusagen mit dir geteilt." "Kann sie jetzt mit jedem Tier reden?" Die Katze schüttelte den Kopf: "Nein. Sie kann nur die Schattenpanthersprache verstehen. Dafür musste ich mit in den Kreis. Du kannst nicht deine ganze Gabe teilen, nur einzelne Sprachen und da du mich berührt hast, wurde meine geteilt." Jetzt strahlten wir über das ganze Gesicht und unterhielten uns noch lange. Dann wurde es Zeit sich zu verabschieden und Lu und ich gingen zurück zur Schule. Ich wollte nochmal nach den Jungs im Klassenzimmer sehen und verabschiedete mich deswegen von meiner Freundin. Als ich dort ankam, musste ich erstmal warten, da der Arzt gerade bei den beiden war. Im Wartezimmer saß aber schon Kuro. Schweigend setzte ich mich neben ihm. Lange sagte keiner von uns etwas.


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Dieser Beitrag wurde am Do Jun 09, 2016 4:29 pm ©Lucy verfasst.
Am nächsten Morgen - einem Samstagmorgen - erzählte Yuki mir, dass Koriya sich mit uns im Gewächshaus treffen wollte. Dieses hatten wir das letzte halbe Jahr über renoviert und somit zu einem Ort gemacht, an dem der Schattenpanther leben konnte. Durch einen Zauber von uns konnte niemand ihn außerdem mehr finden - außer uns natürlich.
So begaben wir beide uns zum Treffpunkt. Dort wartete Koriya bereits auf uns. Erst jetzt bemerkte ich, wie groß sie mittlerweile geworden ist. Vor ihr lagen drei Blumen. Eine Eisblume, eine Schattenblume sowie eine Dämonenblume. "Wo hast du die denn her?", fragte Yuki. Koriya miaute, was wohl soviel wie eine Antwort sein sollte. "Bist du irre? Du kannst doch nicht einfach in der Schule herumspazieren." Auf meinen verwirrten Blick hin, erklärte Yuki es mir schnell. Es gab einen weiteren Dialog zwischen dem Schattenpanther und der Prinzessin. Letztere übersetzte schnell. Es schien um ein Ritual zu gehen, damit ich genauso mit Koriya reden konnte wie sie. "Was für ein Ritual?", fragte ich aufgeregt. Es würde schließlich alles um einiges leichter machen. Yuki erzählte, was wir zu tun hatten und daraufhin setzten wir uns in einen Kreis. Ich hielt Yukis Hand und berührte gleichzeitig auch Koriyas schwarzes Fell. Ich schloss die Augen. Ich fühlte meine Magie, sowie die kalte Eismagie und die dunkle Schattenmagie durch mich fließen. Mein ganzer Körper war von einem Kribbeln und einer starken Energie erfüllt. Das Kribbeln wurde stärker und stärker. Ich biss die Zähne zusammen, so stark kribbelte es. Ein Lichtblitz war auch durch meine Augenlider zu sehen. Dann wurde es wieder dunkel und das Kribbel ließ nach. Blinzelnd öffnete ich die Augen. Die noch leicht schimmernden Blumen berührten sich jetzt. "Was ist passiert?", fragte meine Freundin.  "Das war das Ritual. Jetzt sollte Lu-chan in der Lage sein mich zu verstehen.", antwortete Koriya. H-hat sie gerade GEREDET? "Wie...?" "Yukis Gabe mit Tieren zu reden machts möglich. Sie hat diese sozusagen mit dir geteilt.", erklärte der Schattenüanther. "Kann sie jetzt mit jedem Tier reden?", wollte Yuki wissen. Die Katze schüttelte den Kopf. "Nein. Sie kann nur die Schattenpanthersprache verstehen. Dafür musste ich mit in den Kreis. Du kannst nicht deine ganze Gabe teilen, nur einzelne Sprachen und da du mich berührt hast, wurde meine geteilt." Glücklich redeten wir noch eine ganze Weile miteinander, bevor wir uns schlussendlich von Koriya verabschieden und zur Schule zurück mussten.



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Dieser Beitrag wurde am Fr Jun 10, 2016 7:59 pm ©Kuro verfasst.
Meine Ohren brannten, und in meinem Kopf war die Hölle los, nachdem mir Yuki etwas über Ren erzählte, was mich sehr berührte.
Doch meine Reaktion war nicht toll. Sie war böse. Sehr böse. Nicht gegen Yuki, sondern gegen das Eiskönigreich. Nur weil sich Ren zu Jungen hingezogen fühlt, würde er gefoltert. Man folterte einen kleinen Jungen, der erst vor kurzen überhaupt herausfand was Liebe bedeutet, wegen so einem Grund. Als ob man sich das aussuchen könnte. Ich verzog meinen Mundwinkel während ich meine Zähne zusammenbiss. Wieso tut man so etwas? Wie kann man nur so....bösartig sein?
Ich hatte das Gefühl dass meine Ohren jederzeit Flammen schlagen könnten, so sehr brannte es in mir. Trotzdem schaffte ich es, das ganze immerhin nicht so krass nach außen zu tragen, trotzdem schien Yuki das zu bemerkten, denn plötzlich sagte sie schnell: "Upps, tut mir leid. Jetzt habe ich es tatsächlich geschafft, dass sich wieder alles um mich dreht. Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass du bei ihm nicht aufgeben darfst und dich nicht beirren lassen sollst, wenn er versucht, seine Gefühle zu verbergen. Er musste es für so lange Zeit tun, da ist das nicht so einfach." Sie stand ruckartig auf, verabschiedete sich knapp und floh fast aus dem Zimmer. Auch ich stand auf, um sie zu verabschieden. Etwas boshaft sah ich ihr hinterher. War sie auch so? Nein... Sie hat ihn gerettet.
Ihn...
Mein Blick drehte sich wieder zu ihm, und ich sah, wie sich seine Brust rhythmisch auf und ab bewegte, während er atmete. Das alles taten sie dir an...
Beschämt sah ich mich um, ging wieder an sein Bett und kniete mich davor. Dann stützte ich meine Ellenbogen auf dem sehr schmalen Streifen ab, den der riesige Körper von ihm noch freigab, verschränkte meine Hände und fing an zu beten. Ich betete zu Aetea, der Göttin der Liebe und Sanftmut. Auch wenn ich nicht religiös war, wollte ich das tun, einfach nur um ihm ihren Segen zu geben. Ich betete, dass er bemerken wird, dass er jemanden hat, dem er sich vollkommen anvertrauen kann, und dass er bemerkt, was ich ihm gegenüber an Gefühlen hegte.
Dass viele Stunden vorübergingen bemerkte ich nicht, auch nicht, dass ich mit meinem Kopf auf seiner Brust einschlief. Während ich betete.
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Dieser Beitrag wurde am Fr Jun 10, 2016 8:23 pm ©Kuro verfasst.
Als ich wieder aufwachte bemerkte ich das erst, und erschrocken stand ich auf. Hatte er etwas bemerkt? Tut er jetzt nur so, dass er schläft? Mein Gesicht lief rot an und ruckartig sprang ich auf. Ich legte meine Hände vor mein Gesicht und lief mit großem Tempo aus dem Zimmer heraus. Dabei hätte ich fast den Arzt umgekrempelt, der gerade zur Untersuchung reinkam. Glücklicherweise fing ich mir dadurch nur einen perplexen Blick ein. Es hätte ja passieren können, dass er mich sah.
Ich bemerkte die Stühle vor dem Zimmer und hielt inne. Eigentlich wollte ich gerade gehen, doch irgendwie wollte ich Ren auch nicht wirklich lange alleine lassen... Also beschloss ich mich kurzerhand, mich auf den Stuhl zu setzen und zu warten.
Auch Yuki erschien kurze Zeit später, was die Sache nicht weniger kompliziert machte. Es war lange still. Sehr lange. Ich hatte das Gefühl dass ich bald wieder einschlafen würde, doch dann fing sie an etwas unsicher zu reden.
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Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Fr Jun 10, 2016 9:12 pm ©Yuki verfasst.
Zögernd fing ich an zu Sprechen: "Ich hoffe...ich...du...verstehst, warum ich nicht mehr tun konnte. Ich kann leider das Gesetzt nicht ändern...und ich hoffe du denkst nicht, dass ich weil ich aus dem Eiskönigreich bin auch so bin... und bitte erwähne nichts davon gegenüber den anderen. Denn je mehr ich gegen die Regeln meines Vaters verstöße, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er mich verbannt. Und allein mit euch zusammen zu sein, ist ein Verstoß. Ich will nicht, dass die anderen sich Sorgen machen, verstehst du? EIgentlich hatte ich auch nicht vor es dir zu erzählen, aber es tat gut." Ich konnte ihn nicht ansehen. Ich erählen ihn so was dämliches und erwarte von ihm es zu verstehen.


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Sonstiges: Oberste Hüterin

Dieser Beitrag wurde am Di Jun 14, 2016 9:21 pm ©Saima verfasst.
Frustriert schleppte ich mich die letzten paar Meter zu Lu und Ru’s Zimmer. Dieser Kampf hat mein Selbstwertgefühl doch etwas angeknackst. Außerdem fühlte ich mich körperlich so mies wie schon lange nicht mehr. Mit einem verstimmten Schnaufen stieß ich die Tür auf. Yuki schien gerade aufgewacht zu sein und starrte mich entgeistert an. Da fiel mir auf, dass mich auch alle anderen etwas verwirrt musterten. Was ist denn los? Ich sah an mir herab und fragte mich in dem Moment, ob nicht doch jemand im Himmel etwas gegen mich hat. Denn mich als dreckig zu bezeichnen, war eine maßlose Untertreibung. „Ich geh dann mal duschen.“ sagte ich monoton und schlurfte davon. Nach einem entspannten Bad (das Badewasser hätte man danach mit einem blutigen Moor verwechseln können) fühlte ich mich bereits viel besser und beschloss ein wenig Ordnung in meine Höhle zu schaffen. Da sich das Monster aufgelöst hatte, musste ich mich nur um das riesige Loch in der Wand kümmern. Mithilfe einer Schweberune ließ ich die herausgebrochenen Steine wieder zurück an ihren Platz fliegen und verband diese dann mit Lava. Na bitte! Wie neu. Zufrieden betrachtete ich mein Werk und verkrümmelte ich mich dann in mein Federnest um noch eine erholsame Mütze Schlaf nachzuholen. Am nächsten Tag saß ich ausgeruht und gut gelaunt (da ich endlich meine 5. Stufe erreicht hatte) im Klassenzimmer, als Ms. Iona verkündete, dass wir in unserer Magieform in der Schule herumlaufen dürfen. Das ist ja fast so als solle ich jedem ins Gesicht schreien welche Stufe ich habe. Machen wir doch gleich weiter, dass alle Hüter sich eindeutig mit neonfarbenen Stickern kennzeichnen müssen, auf denen steht „Ich bin Hüter. Wenn ich will kann ich dich töten. Glotz mich ja blöd an, dass ich mir noch dümmer vorkomme als es schon ist. Dann musste ich aber grinsen. Der Gedanke an Leute mit neonpinken Herzchen auf der Stirn war doch zu komisch. Einige Tage später, ich hatte es mir gerade draußen im Gras mit einem Buch, das ich vor kurzem in meiner Bibliothek entdeckt hatte, gemütlich gemacht, als schreiend ein vermummter Mann in hohen Bogen aus Yuki’s Zimmerfenster flog. Wow!!! Das müssen mindestens 500 Meter gewesen sein! Ich hatte nicht viel Zeit der beachtlichen Leistung meiner Freundin Tribut zu zollen, als von hinten ein weiterer Mann auf mich zusprang. Das war mir aber dann doch zu viel. Während der Typ brennend und schreiend um sein Leben rannte, brüllte ich ihm hinterher: „Weißt du eigentlich wie tiefenentspannt ich gerade war!!?“ In der nächsten Zeit blieb ich meistens in der Schule, da es im Schattenreich anscheinend eine Unwetterkatastrophe gegeben hatte und ich somit nicht den ganzen Tag Saito ausweichen musste. Er versuchte immer noch mit mir über die ganze Sache mit seinem Vater und den Leuten auf dem Ball zu reden, aber bis jetzt konnte ich immer noch früh genug verschwinden, um mich nicht von seinen schönen (ja, mittlerweile gestehe ich mir ein, dass ich sie schön finde) Auge erweichen zu lassen. Dann standen die Magiekämpfe vor der Tür. Für die Eliteklasse (bin ich die einzige die den Namen übertrieben findet?) gab es eine Lounge um sich für den Kampf bereit zu machen. Ich überlegte mir gerade, ob ich nicht aus Langeweile das nächstgelegene Sofa anzünden sollte, als Takashi zu mir kam. „Also wenn du willst überlasse ich dir Saito.“ meinte er. „Er will sowieso mit dir kämpfen.“ Ich biss mir auf die Lippe. Mist. Er weiß, dass ich bei einem Kampf nicht davonlaufe. Dadurch kann er mich zwingen mit ihm zu reden. Und wenn ich einfach ignoriere was er sagt? Jetzt bräuchte ich einen Rat von Yuki. Sie sitzt aber draußen um sich den Kampf anzusehen……REIS DICH ZUSAMMEN!! „Okay“ sagte ich knapp. Aber als ich auf den Platz lief, hatte ich immer noch ein bisschen Panik. Ich vermied entschieden Saito anzusehen, also blickte ich zu Akio. Er schien auch nervös zu sein. Vermutlich aber aus einem anderen Grund. Mein Blick huschte zu Saito und er lächelte mir aufmunternd zu. Schnell sah ich wieder weg. Allein dieses kurze Lächeln hatte mich total aus dem Konzept gebracht. Deshalb konzentrierte ich mich auf Takashi. Ich wusste, dass ich in ihm einen guten Partner gefunden hatte. Wir nickten uns zu, was zu meiner Genugtuung den selbstgefälligen Gesichtsausdruck aus Saito’s Gesicht wischte. Wenn er mich zwingt mit ihm zu reden, machen wir das mit meinen Regeln. Ms. Iona gab das Zeichen für den Start und der Kampf begann.
Zufrieden mit mir und der Welt setzte ich mich nach unserem Sieg neben Lucy und Yuki und begann mit ihnen über ihren kommenden Kampf zu reden. Schließlich wollte ich ja, dass die beiden die Ehre der Mädchen verteidigen und Ren und Elderor platt machen,


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Ruko
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Begleiter: Gondram
Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Mi Jun 15, 2016 4:40 pm ©Ruko verfasst.
Nach den Duellen, ich war gerade auf dem Weg zu meinem Zimmer, rannte irgend so ein schwarz gekleideter Typ auf mich zu. Ich war allein, da Achara wieder mal mit Lu-chan vorrausgegangen war, und als mein Angreifer näher kam, sah ich einen kurzen Dolch in seiner Hand aufblitzen. Ist das sein Ernst? Kurzerhand beschwor ich eines meiner Schwerter und nach einem schnellen Schlag meinerseits steckte das Messer in der nächstbesten Wand. Mein Schwert löste sich wieder auf, doch der Idiot kam noch immer auf mich zu. "Du weißt schon, dass ich schwarz gekleidete Leute nicht ausstehen kann, und wenn nicht, dann weißt du es jetzt!", rief ich und verpasste ihm einen Schlag in den Bauch, woraufhin er mitsamt Scheibe aus dem Fenster flog.
Mitten in der Nacht dieses Tages wachte ich stinksauer auf. Ich hatte wieder mal einen Traum von dem brennenden Haus meiner Eltern und Yentoks Grinsen war noch immer vor meinen Augen. Ich beschloss, mich ein wenig in der Arena auszutoben und schlich leise das Zimmer. Vor der Tür verwandelte ich mich, stieg aus dem Fenster und flog leise zur Arena hinüber. Nachdem ich vor dem Eingang gelandet war und gerade das Tor zum Kampfbereich durchschritt traf mich... ein Schwall Wasser. Die Welt hasst mich heute irgendwie, was? Aus dem inneren der Arena konnte ich eine helle Stimme hören: "Yay, dein erster Voltreffer, Akio!" Bei näherem hinsehen erkannte ich den kleinen Panda, der neben dem Wassermagier hockte und auch die Zielscheibe, welche Akio weit verfehlt hatte. Meine Augen waren nicht mehr feuerrot, nein, sie brannten regelrecht. "Tut mir leid, Ruko...", stammelte mein neu gefundenes Opfer, während ich eine Lichtkugel in meinen Händen bildete. Sekunden später war der Raum noh hell erleuchtet und der Wassermagier zu meiner Überraschung noch an einem Stück. Wie... wie hat er das gemacht? Die Erklärung war eigentlich klar, denn die Reste des Schildes aus Wasser lösten sich noch auf. Verwirrt sah ich Akio an: "Du bist ein Verteidiger?" "Offensichtlich, wusste ich bisher auch nicht..", antwortete er verwundert. Eine Weile herrschte Stille. "Was machst du eigentlich hier?", fragten wir uns gleichzeitig. Shuu kam Akio zuvor: "Er ict der Ansicht, dass er besser trainieren kann, wenn er unbewegliche Ziele verfehlt, als wenn er Übungskämpfe austrägt und weil er nicht zeigen will, wie schlecht er dabei ist, trainiert es heimlich." Akio warf seinem Gefährten einen wütenden Blick zu, bevor er sich wieder an mich wandte: "Du bist doch auch Verteidiger, oder? Vielleicht könnten wir, ich meine, wenn es dir nichts ausmacht, etwas zusammen trainieren." "Ich dachte du trainierst mit Lu-chan." "Schon, aber ich glaube, es ist besser von einem Verteidiger zu lernen und außerdem weiß deine Schwester nichts von meinem Training und es wäre mir lieber, wenn das so bliebe." Ich verdrehte die Augen. "Na gut."
Wir trainierten die ganze Nacht und jetzt, da Akio wusste, dass er ein Veteidiger war, machte er erstaunlich schnell Fortschritte. Inzwischen war es Morgen geworden und wir saßen vollkommen erschöpft in der VIP-Lounge. "Welcher Tag ist heute eigentlich?", fragte ich den Wassermagier. "Samstag, wieso?", gab er zurück. "Ach, ich wollte nur wissen, ob ich mir eine Entschuldigung für den Unterricht ausdenken muss, oder ob ich mich gleich schlafen legen kann, gute Nacht." Mit diesen Worten stand ich auf und flog direkt ins Zimmer zurück. Auf dem Weg dorthin knallte ich zwar hin und wieder gegen die Hauswand, da ich kurz einnickte, aber gelangte relativ unbeschadet in mein Bett und schlief ein.




Zuletzt von Ruko am So Jun 19, 2016 12:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kuro
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Dämonenmagier


Charakter der Figur
Begleiter: Tsuiho
Sonstiges: Träger des Stigma Oriax

Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 18, 2016 4:48 pm ©Kuro verfasst.
"Ich hoffe...ich...du...verstehst, warum ich nicht mehr tun konnte. Ich kann leider das Gesetzt nicht ändern...und ich hoffe du denkst nicht, dass ich weil ich aus dem Eiskönigreich bin auch so bin... und bitte erwähne nichts davon gegenüber den anderen. Denn je mehr ich gegen die Regeln meines Vaters verstoße, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er mich verbannt. Und allein mit euch zusammen zu sein, ist ein Verstoß. Ich will nicht, dass die anderen sich Sorgen machen, verstehst du? Eigentlich hatte ich auch nicht vor es dir zu erzählen, aber es tat gut." murmelte Yuki.
Ich drehte meinen Kopf nach vorne und starrte an die Wand, während ich meinen Kopf auf meinen Händen abstütze. Mein Atem wurde langsamer als ich meine Gedanken sortierte, um nichts falsches zu sagen. Sie ließ es sich zwar nicht anmerken, doch ich bemerkte wie gedrückt ihre Gefühle gerade waren. Zwar nicht direkt traurige oder dergleichen, aber definitiv bedrückende.  In diesem Moment bemerkte ich, wie hart es im Adel des Eiskönigreichs vonstatten ging. Irgendwie passte sie da nicht rein.
Dann drehte ich mich wieder zu ihr, und Strich mir mit meiner Hand die Haare aus meinem Gesicht. Mein Blick traf ihren, und ich bemerkte erneut wie sie kurz durch den eindringlichen Blick verwirrt war, und diese Verwirrung wurde noch viel größer als ich sie fragte:"Wäre es denn schlimm, verbannt zu werden?"
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