Kapitel 3
Yuki
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Eismagier


Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 18, 2016 6:29 pm ©Yuki verfasst.
"Wäre es denn schlimm verbannt zu werden?" Verwirrt schaute ich ihn an. "...Nachdem was ich dir erzählt habe, wahrscheinlich nicht, aber verbannt zu werden hieße auch von seiner eigenen Familie verstoßen zu werden. Außerdem glaube ich, weißt du es, wie es sich anfühlt seine Familie zu verlieren und das möchte ich nicht erleben." Ich hatte ein schlechtes Gewissen ihn darauf anzusprechen, aber es war die beste Art ihm meine Gefühle zu erklären. Ich lächelte ihn traurig an und stand dann auf. Die Krankenschwester war gerade ins Zimmer gekommen und winkte uns herein. Ich unterhielt mich kurz mit den beiden Verletzten, ob es ihnen auch gut geht und zog mich dann auf mein Zimmer zurück. Ich dursuchte meinen Schrank auf irgendwas, mit dem ich mich beschäftigen könnte. Da fiel mir das Buch in die Hand, was mir meine kleine Schwester Chiea mal zum Abschied geschenkt hatte. In diesem geht es um Beschwörungstänze. Ich legte mich ins Bett und schlug es auf.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Beschwörungstänzen: Bei den ersten muss man eine bestimmte Abfolge von Figuren tanzen und bei den zweiten muss man eine Rune tanzen...
Ich las noch eine ganze Weile, bis mir schließlich die Augen zufielen. Als ich am nächsten Tag aufwachte, schien die Sonne in das Zimmer. Ich stand auf und kämmte mir erstmal die Haare, welche ziemlich verknotet waren. Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich endlich fertig und ging dann zur Arena. Ich hatte Takashi nämlich versprochen ihm ein bisschen im Heilen zu helfen. Für einen Heiler war nämlich nicht sehr gut darin, wie ich bei den Doppelkämpfen gemerkt hatte. Überraschenderweise war ich heute sehr gut drauf und genoss die frische Morgenluft. ALs jedoch an der Arena ankam, lief mir ein düster dreinblickender Takashi entgegen. Hätte er eine persönliche Wolke über ihm, wäre diese jetzt eine schwarze Regenwolke, aus welcher Blitze kämen. Ich hörte einen Knall und sah Ruko, die gerade gegen die Arenawand geknallt war und nun torkelnd weiterflog. Dann fiel mein Blick auf die VIP-Lounge, in welcher Akio und Shuu schliefen...und zwar auf den Boden! "Ru-chan und Akio-kun haben die ganze Nacht zusammen trainiert?", schlussfolgerte ich. Von Takashi erhielt ich nur ein grimmiges "Hmpf", was aber reichte, um meine Vermutung zu bestätigen. Seufzend ging ich zur Lounge und hob den Wassermagier mit seinem Panda hoch. "So erschöpft, dass sie es nicht mal aus der Arena geschafft haben." Vorsichtig trug ich sie zurück ins Hauptgebäude. Auf dem Weg sah ich Takashi in den Wald gehen. Ich wollte mit ihm sprechen, doch zuvor musste ich Akio inkl. Shuu auf ihr Zimmer bringen. Ich hatte kaum die Schule betreten, als mir Lucy über den Weg lief. "Lucy-chan, warte kurz!", rief ich ihr zu. Sie blieb stehen und ich drückte ihr sofort die beiden Schlafenden in die Arme: "Es sind dein Stalker, also würdest du dich bitte um sie kümmern?" Noch bevor sie irgendwas sagen konnte, ging ich wieder. Perplex sah sie hinter mir her. Als ich draußen war, pfiff ich kurz und schon tauchte Luna auf. "Kannst du mich zu Takashi führen?" Sie nickte und rannte los. Das Eichhörnchen führte mich tiefer in den Wald, an den See, den ich auch schon einmal als Rückziehort benutzt hatte. Dort saß der Windmagier unter einen Baum und starrte betrübt auf das Wasser. Ich setzte mich zu ihm und wir schwiegen erst einmal. Dann sprach ich ihn an: "Du bist Eifersüchtig, nicht wahr?" Er zuckte mit den Schultern: "Selbst wenn, würde es nichts ändern." "Was willst du denn, dass sich ändert?" Er seufzte: "Sie soll mich mal richtig beachten, mir zuhören, wenn ich mit ihr rede oder zu mindestens mal etwas Zeit mit mir verbringen. Stattdessen ist das einzige was sie macht, ist mich zu schlagen." Ich lachte leise und sah ihn freundlich an: "Vielleicht ist das ihre Art dir zu zeigen, dass sie dich mag. Ich kenne zwar Ruko gerade mal eineinhalb Jahre, jedoch weiß ich, dass kein schlechter Magier ist. Sie hat bloß einzigartige Weisen ihre Gefühle zu zeigen. Aber das wird schon. Ich glaube euch verbindet etwas und das solltest du ausnutzen." Jetzt lächelte auch Takashi: "Danke, du bist wirklich nett und einfühlsam. Irgendwie hatte ich das nicht von einer Prinzessin aus dem Eiskönigreich erwartet." Ich lächelte zwar immer noch, doch mein Blick wurde traurig. "Ja, ich weiß auch nicht warum, aber ich unterscheide mich von meiner Familie.", murmelte ich leise. Dann wechselte ich das Thema: "Komm, wir sollten zur Schule zurück." "Ja, ist gut.", antwortete der Magier fröhlich. Er schien nicht gemerkt zu haben, was seine Worte verursacht hatten. Den restlichen Tag verbrachte ich mit Lucy, Koriya und Luna. Am Sonntag bekam ich einen Brief per magischen Briefkasten.
Ms. Yuki Urazone,
kommen sie bitte umgehend in mein Büro.
Grüße Ms. Iona

"Was habe ich jetzt wieder angestellt", fragte ich mich. Schnell machte ich mich zurecht und ging zum Büro der Direktorin. Nach und nach kamen auch Saima, Kuro, Ruko und Lucy. GeDann kam auch Ms. Iona mit fünf Kindern im Schlepptau. Ein Junge fiel mir gleich auf. An seiner magischen Ausstrahlung, erkannte ich, dass er ein Feuermagier war. Ich wusste nicht warum, aber ich verspürte sofort eine gewisse Abneigung gegenüber ihm. Kalt beobachtete ich ihn, während ich gespannt auf Ms.Iona Erklärung wartete.


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Kuro
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Dämonenmagier


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Begleiter: Tsuiho
Sonstiges: Träger des Stigma Oriax

Dieser Beitrag wurde am Sa Jun 18, 2016 9:58 pm ©Kuro verfasst.
Ein tiefer Seufzer entfloh mir, als Yuki den Raum verließ. Der Raum wurde von dem Licht des aufgehenden Mondes  leicht erhellt , während ich in der Mitte dessen stand. Alleine. Mehr oder weniger. Elderor und Ren waren auch da, wobei ich mich nicht im geringsten für Elderor interessierte. Als Yuki sagte, warum Ren so gefoltert wurde, musste ich einfach irgendwas machen. Ich wollte es ihm sagen, aber ich war nie ein Meister der großen Romantikreden... Also musste ich es ihm irgendwie anders beibringen. Nachdenklich lief ich auf sein Bett zu und setzte mich darauf. Mein Blick schweifte zu ihm. Wieder überkam mich dieses Gefühl. Es tat schon weh, so sehr wollte ich es ihm sagen. Aber er schlief, während ich wach herumsaß und versuchte mir zu erklären, wie dumm mein Vorhaben eigentlich ist.
Stunden später fielen mir die Augen zu, nachdem ich eine halbe Stunde dagegen angekämpft hatte. Mir war es jetzt aber egal, ich wollte nur noch schlafen. Worauf ich lag, war mir auch nicht klar, aber auch das interessierte mich nicht. Ich war so müde, dass ich sofort einschlief.


Etwas lag auf mir. Wegen meinem Traum dachte ich, es sei eine Katze, doch je weiter mein Bewusstsein in die Realität rückte, desto mehr überkam mich ein Schauer. Scheiße, ich bin eingeschlafen!! Schnell öffnete ich meine Augen, und das, was ich sah ließ alles Blut meines Körpers gleichzeitig in meinen Kopf schießen.
Das erste was ich bemerkte war, dass ich auf etwas lag. Das zweite war, dass es ein Körper war. Ein sehr großer.

Ich hatte es mir ernsthaft im Schlaf auf Rens Oberkörper gemütlich gemacht. Als ich dann noch bemerkte, dass ich mit meinem ganzen Körper auf ihm lag wurde mir sogar schwindlig. Zum Glück lag ich nicht direkt auf ihm, sonst hätte ich geschrien. Scheiße, scheiße, scheiße! Wieso?? Dann bemerkte ich, was auf meinem Kopf lag, als wäre es nicht genug, dass ich von seinem Oberkörper aus leicht schräg auf ihm lag, platzierte er seine Hand direkt auf meinem Kopf. Als wäre ich seine Hauskatze.
Ab jetzt wollte ich im Boden versinken können, wie Saima. Bei Gelegenheit muss ich sie fragen wie sie das macht.
Dann bemerkte ich noch etwas. Und zwar Elderor. Wenn der mich so sieht ist es aus mit mir. Er wäre der LETZTE der so etwas sehen sollte.
Und aufstehen konnte ich auch nicht. Verzweifelt gab ich auf. Ich war gefangen bei meinem Schwarm. Wären die Umstände nicht so grottig, würde ich es vielleicht sogar genießen, aber jetzt musste ich mir etwas einfallen lassen. Doch dann ließ mich etwas erstarren. Seine Hand. Sie bewegte sich, und zwar von meinem Kopf weg. Ach du.... Heilige......
Mit hochrotem Kopf sah ich langsam nach oben.
Zuerst seinen Hals entlang, nach oben... Irgendwann sah ich, wie seine Mundwinkel leicht nach oben gingen. In Schockstarre schluckte ich und sah ihm in die Augen. Er sah mich auch direkt an. Erst jetzt bemerkte ich wie hübsch sie sind.
Seine Mundwinkel gingen etwas weiter nach oben. Er lächelte, und das mit einem Blick der mehr als das sagt, was ich wollte.

Lange starrten wir uns an, als ich mich ruckartig aufsetzte. Ich wollte irgendwas sagen, also stammelte ich einen Satz zusammen "Das... Also.... Eh... S..sag das keinem ja?" peinlich berührt drehte ich mich weg und sah auf meinen Schoß . Meine Backen brannten, und ich kniff meine Augen zusammen.
Doch dann umarmte er mich von hinten und legte seinen Kopf auf meine Schulter. W..wa...was...
Mein Puls schnellte hoch und ich krallte meine Hände in die Decke. Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn, als ich versuchte mich zu beherrschen.
Was auch immer mit mir passierte, ich wollte das nicht. Noch nie waren Meine Gefühle so heftig, noch nie wurde ich durch eine Umarmung halb wahnsinnig.
Dann näherte er sich meinem Ohr, und zwar so weit, dass ich seinen Atem hören konnte. "Dir muss nichts peinlich sein." flüsterte er, und nach einer Weile fügte er noch viel leiser folgendes hinzu: "Ich liebe dich nämlich auch."
Dieser Satz brachte mich nun vollkommen aus dem Konzept. Allgemein alles was er tat. Zuerst dieses fast schon verschmitzte Lächeln, dann die Umarmung und jetzt das... Sagte Yuki nicht vor ein paar Stunden noch, dass er zurückhalten ist, und man ihm jedes Wort aus der Nase ziehen muss?
Was war mit ihm los? Er wäre der letzte gewesen, von dem ich erwartet hätte, so direkt zu sein.
Dann stellte ich mir noch eine Frage.
Warum zur Hölle war ich so schüchtern und verklemmt? Warum drehe ich mich nicht um und erwidere die Umarmung? Warum war ich nicht derjenige der gelassen sein Liebesgeständnis macht?
Die Antwort kannte ich bereits. Ich hatte nie so eine Art der Liebe gespürt.
Es war komplett neu für mich, dass jemand zu mir hingeht, und mir sagt, dass er mich liebt. Und genau deswegen ließ ich es nicht zu. Ich ließ nicht zu, schwach zu werden.
Obwohl es genau ich war, der von jemandem durch das Leben getragen werden wollte. Wieso wurde mir ausgerechnet  JETZT so viel klar?
Es war zu viel um darüber nachzudenken. Nach einer Weile entspannte ich mich und umschloss seine, im Vergleich zu meinen doppelt so breiten Arme.
Glücklicherweise schlief Elderor noch, also konnte ich es endlich genießen, bei Ren zu sein.

Doch das hielt nicht lange an, denn nach einer kurzen weile erschien ein Brief direkt vor meinem Gesicht.
Seufzend öffnete ich ihn, doch der Inhalt war extrem kurz:
Mr. Kuro Xantos
Bitte kommen Sie umgehend in mein Büro.
Grüße, Ms. Iona

"Ich muss los... " murmelte ich kurz. Ren schien das zu verstehen und ließ mich los.
Schnell stand ich auf und schnippte kurz mit den fingern, um mich zu verwandeln. Ich hatte wirklich keine Lust mich fertig zu machen. Eigentlich hatte ich keine Lust weg zu gehen. Ich wollte bei Ren bleiben...
Mit einem etwas betrübten Blick drehte ich mich zu ihm um und nickte kurz als Abschied. Doch er, der noch vor kurzer Zeit ohnmächtig geschlagen wurde stand auf und drückte mich. Alleine diese Tatsache beruhigte mich wieder, denn es hieß, dass es ihm gut ging. Außerdem... War es schön in seinen Armen zu sein. Man fühlte sich beschützt und sicher, deshalb ließ mich leicht fallen, doch sagte ihm dann, dass er sich hinlegen muss. Dann verschwand ich schnell aus dem Zimmer.

Auf dem Weg zur Direktorin ratterte alles in meinem Kopf und versuchte zu verarbeiten was da gerade passiert ist.
Aber im Endeffekt zählte nur eins:
Er hat es Begriffen.
Lächelnd stellte ich mich vor die Tür der Direktorin und wartete darauf, dass ihr Bediensteter die Tür öffnet.

Nach einer kurzen weile des Wartens erschienen auch schon Saima und Yuki, eine Weile später dann auch auch Lucy und Ruko.
"Euch wurde nicht zufällig gesagt, warum wir hier sind, oder?" fragte ich, alle schüttelte den Kopf.
Doch zu meinem überraschen kam die Direktorin selbst mit 5 Kindern im Schlepptau. Ein Junge unter ihnen war ein Lichtmagier. Diese Ausstrahlung bemerkte ich natürlich sofort. Aber sein auftreten war alles andere als typisch für Engel. Er sah zu Boden und setzte unsicher ein Bein vor das andere. Verwirrt sah ich Miss Iona an, während ich hoffte, kein Babysitter spielen zu müssen. Ich hatte wichtigeres zu tun. Mit Ren reden zum Beispiel.
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Lucy
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Dämonenmagier


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Begleiter: /
Sonstiges: Trägt einen Körperlosen (Noir) in sich

Dieser Beitrag wurde am So Jun 19, 2016 9:51 pm ©Lucy verfasst.
Ich wollte gerade zur Schulbibliothek um mir ein neues Kochbuch auszuleihen, als Yuki mir plötzlich über den Weg lief. "Lucy-chan, warte kurz!", rief sie. Ich blieb stehen und sofort drückte sie mir die Pfütze und Shuu in die Hände. "Es sind dein Stalker, also würdest du dich bitte um sie kümmern?" Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, war sie auch wieder verschwunden und ließ mich verwundert zurück. Na dann hab ich wohl keine andere Wahl... Ich brachte Akio und Shuu auf mein Zimmer, da ich vollkommen vergessen hatte, wo ihres lag. Und was jetzt..?
Ich hockte mich auf mein Bett und las. Zwischendurch erlaubte ich mir einen Spaß mit den Schlafenden und zog mit meinen Fingern auf ihren Gesichtern Grimassen. Es dauerte mehrere Stunden bis sie endlich aufwachten. "W-was..? Was ist passiert?", fragte Akio schlaftrunken. "Du bist irgendwo eingeschlafen, Yuki hat dich gerettet und sozusagen zu mir gebracht, damit ich auf euch aufpasse." "Okay... Danke."
Damit sich das jetzt nicht zu lange zieht, fasse ich euch was danach passiert ist zusammen. Ich zwang die beiden Schlafmützen als Gegenleistung dazu, mich in die Bibliothek zu begleiten und meine Bücher zu tragen. Akio stolperte ein paar mal und wurde dabei zur Pfütze. Zum Glück war ich immer zur rechten Zeit am rechten Ort und konnte die Bücher auffangen. Ansonsten wäre die ganze Sache... teuer und nass ausgegangen. Ich verabschiedete mich danach von den beiden und verbrachten den restlichen Tag bei Koriya und Yuki.

Am nächsten Tag las ich aufgeregt meine Kochbücher und schrieb ein paar Rezepte raus. Auf einmal jedoch erschien ein Brief hinter dem Buch. Ich ignorierte ihn so gut es ging, bis er vor die Seiten flog. "Ja ja", grummelte ich und öffnete den erstaunlich kurzen Brief.

Ms. Lucy Iuhikava,
kommen sie bitte umgehend in mein Büro.
Grüße Ms. Iona


Was ist denn jetzt schon wieder? Widerwillig rappelte ich mich von meinem Bett auf und begab mich extra langsam zum Büro der Direktorin. Ich wollte mich nicht beeilen, vor allem nicht an einem SONNTAG. Yuki, Saima, Kuro und Ruko waren schon da als ich - auf einem Schokoriegel kauend - eintraf. Wir berieten uns, warum wir hergerufen wurden, als Ms. Iona die Tür öffnete und von einem Kinderschwarm verfolgt herauskam. Verwirrt kaute ich heftiger auf der Schokolade herum. Was..?



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Saima
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Feuermagier


Charakter der Figur
Begleiter: Flame
Sonstiges: Oberste Hüterin

Dieser Beitrag wurde am So Sep 18, 2016 3:16 pm ©Saima verfasst.
Abends kehrte ich in meine Höhle zurück um wieder zur Ruhe zu kommen. Der Tag war doch sehr verwirrend für mich gewesen. Ich fand meinen kleinen Drachen dösend in meinem Nest aus Federn vor. Typisch. Dabei hat er ein Eigenes. Ich kraulte ihn kurz hinter den Ohren und ging dann in die Bibliothek um die Königsfolge der Engel nachzuschlagen. Irgendwie hatte mich Saito neugierig gemacht.
Der darauffolgende Tag war ein Samstag. Keine Schule! Wieso gehe ich als Hüterin eigentlich noch zur Schule? Ach stimmt! Ich bin vorher nie auf einer Schule gewesen. Nachdem ich Flame endlich aus meinem Nest herausgekriegt habe, (Er wollte eigentlich weiterschlafen.) beschloss ich mich um ein Clan-Problem in einer Stadt namens Keyme zu kümmern. Als ich dort ankam, traf ich erst mal auf drei weitere Hüter, die ich gehörig zur Schnecke machte. Sie hätten mir auch vorher sagen können, dass sie sich darum kümmern. Und was mach ich jetzt?............... Shoppen!
Sonntagmorgen wurde ich von einem Brief geweckt, (sehr schlecht für den Brief, der das leider nicht überlebte. Wir werden ihn in Ehren halten.) laut dem ich mich bei Ms. Iona einfinden soll. Noch immer ein bisschen schlecht gelaunt traf ich vor dem Büro der Direktorin auf Yuki, die anscheinend auch nicht wusste worum es ging. Als wir alle versammelt waren, kam auch Ms. Iona und mit ihr fünf Kinder. Ich kann Kinder nicht leiden. Und wenn sie im Trotzalter sind schon gar nicht.


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Yuki
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Eismagier


Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am Mo Sep 19, 2016 8:03 pm ©Yuki verfasst.
Iona erklärte, dass diese Kinder für ihr Alter ein hohes Magielevel haben und dass sie vielleicht mal uns um unsere Unterstützung bitten wird. Dann entließ sie uns. "Aufstehen, nur um das zu erfahren. Mrs. Diktator hat sie doch nicht mehr alle.", grummelte ich.


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Zuletzt von Yuki am Sa Okt 15, 2016 6:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ruko
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Lichtmagier


Charakter der Figur
Begleiter: Gondram
Sonstiges: ???

Dieser Beitrag wurde am Mi Sep 21, 2016 1:17 pm ©Ruko verfasst.
Es dauerte eine Weile bis ich wieder erwachte, auf irgendeine unerklärliche Weise zwar im Büro der Direktorin, aber dazu machte ich mir erstmal keine Gedanken, denn hinter der Schulleiterin standen, mehr oder weniger in Reih' und Glied, fünf Kinder. Auch Lu-chan, Saima, Yuki und Kuro waren anwesend. Mrs Iona stellte uns die Kinder vor und umgekehrt, doch ich verstand nur einen der fünf Namen, Tabitha. Daraufhin war ich entweder sofort eingeschlafen oder zuvor tatsächlich aufs Zimmer gegangen. Am, für mich, nächsten Morgen riss mich ein Schrei aus dem Schlaf und Glasscherben von Fenstern und Spiegeln bedeckten den Boden. Lu-chan richtete sich ebenfalls auf und ich mekrte, dass in der Zwischenzeit irgendetwas geschehen sein musste, denn die Haare meiner Schwester waren Schneeweiß. Ich ignorierte Achara gekonnt und mein Blick fiel auf eine Spiegelscherbe, welche im richtigen Winkel stand, sodass ich mein Spiegelbild erkennen konnte. "Zerbrochene Spiegel bringen wirklich Unglück.", murmelte ich, während ich fassungslos in das starrte, was sich mal Spiegel geschimpft hatte. Meine Haare waren pechschwarz mit lilafarbenen Strähnen. *Erinnerungslücke*
Anch einem noch lauteren Schrei machte ich mich zusammen mit Lu-chan auf den Weg zu Yukis Zimmer, vor welchem sich bereits einige bekannte Gesichter versammelt hatten. Sowohl ich, als auch meine Schwester hatten nun Yuki-Haare. Am liebsten hätte ich laut losgelacht, doch mir war überhaupt nicht nach Lachen zumute. Saima hatte eine blaue Haarpracht, hinter ihr hüllte sich Yuki in einen Umhang um ihre kurzen, roten Haare zu verbergen und eine Art schwarze Kapuzenumhang-Säule sollte wohl Kuro darstellen. Eine blond-pinke Korkenzieherlocke war unter der Kapuze zu erkennen. Als ich in Sichtweite komme, verschwinden sowohl Takashi als auch Elderor sofort aus meinem Blickfeld. "Was zur Hölle ist den jetzt schon wieder passiert?!?"

AB HIER ERZÄHLT ELDEROR!!!

Acht Tage vorher:
Eigentlich hatte dieser Sonntag ganz normal angefangen. Ich stand auf und wollte mich zum Frühstücken fertig machen, doch als ich das Bad betrat konnte ich meinen Augen nicht trauen. Überall klebten pinke Herzchensticker und vor dem Fenster hingen pink gefärbte Klamotten. Ich wollte nicht zu lange an diesem Ort verweilen, also beeilte ich mich besonders mit dem Zähneputzen und saß circa fünf Minuten später am gewohnten Platz im Speisesaal. Ren, Akio, Saito und Takashi hatten sich auch an ihre üblichen Plätze gesetzt, als mit einem Mal alle Gespräche verstummten. Beinahe wäre ich mit offenem Mund dagesessen, als Yuki, Ruko, Lucy, Saima und Kuro eintraten. Yukis Haare reichten knapp über ihre Ohren, die Zwillinge sahen demonstrativ in genau entgegengesetzte Richtungen, Saima stolzierte in einem von Yukis Ballkleidern durch den Saal und Kuro klebte beim Eintreten einen pinken Herzchensticker an die Tür. Ich glaube ich Träume oder brauche einen Realitätscheck...


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Kuro
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Dämonenmagier


Charakter der Figur
Begleiter: Tsuiho
Sonstiges: Träger des Stigma Oriax

Dieser Beitrag wurde am Mo Okt 03, 2016 4:33 pm ©Kuro verfasst.
Mir fiel ein süßer, blumiger Duft auf, der mir so in die Nase biss, dass ich einfach aufwachen musste. Zunächst sah ich alles verschwommen, aber ich setzte mich auf, um mir den Schlaf aus den Augen zu reiben. Ein lautes Gähnen entfloh mir, und ich kniff die Augen so fest zusammen, dass ich schon fast Tränen in den Augen hatte. Verschlafen murmelte ich "Was ist das für ein ekelhafter Geruch...." und öffnete meine Augen. Ich war müde, und fühlte mich wie ein Wackelpudding. Unwissentlich wo oder wer ich war, wie jeden Morgen, hob ich meine Hand um mir den Nacken zu massieren, doch dann bemerkte ich, dass er weich war. Kein bisschen verspannt oder so wie er sonst immer war, nein. Vollkommen entspannt. Was ist los, warum bin ich so verweichlicht?
Erst jetzt fiel mir etwas deutlich schlimmeres auf. Etwas unbeschreiblich schlimmes, etwas, was ich mir in meinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen zu wagen traue. Meine Augen weiteten sich, als ich voller schreck bemerkte, dass das komplette Zimmer mit pinkem Flausch bedeckt war. Mit meiner Hand immernoch im Nacken drehte ich meinen Kopf langsam herunter um den Boden zu betrachten, wobei sich der nächste Schock anbahnte. Meine Haare fühlten sich schrecklich an. Irgendwie....rau.... Zitternd hob ich meine andere Hand und legte sie auf meinen Kopf. NEIN! Ich konnte es nicht fassen. Das auf meinem Kopf waren Locken. KORKENZIEHERLÖCKCHEN. VERDAMMT NOCH EINMAL. Verdammt empört stand ich auf und raste in das Nebenzimmer, wo der Spiegel stand. Der Anblick, der sich mir hier bot, war schlimmer als fast alles, was ich jemals gesehen habe. Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn, und meine Atmung beschleunigte auf eine ungesund hohe Frequenz. ICH HABE MEINE HAARE DURCH TONNENWEISE BLEICHE ZERSTÖRT UND DABEI VERDAMMT NOCH EINMAL PINKE STRÄHNEN REINGEMACHT?! WA---- Meine Gedanken wurden vom nächsten Schock unterbrochen, denn ich bemerkte, dass ich eines dieser "Ich bin sooooo flauschig" Schlafanzüge anhatte und in pinke, auf ungefähr die 80-fache Größe, aufgepuffte, Latschen gestiegen bin. Überwätigt von diesem Grauen taumelte ich zurück und fiel fast hin, als mich jemand auffing. Ren, der deutlich erkennbar erst vor einer halben Minute aufgewacht war, hielt mich immernoch schlaftrunken fest. "Kuro, bist es wirklich du? Der wahre?" er hörte sich wirklich an, als hätte er in dieser Nacht viel durchgemacht, denn ich konnte schon fast diese typische "Hoffnungstränen" in seinen Augen sehen. "W....was ist....was ist passiert...?" fragte ich mit zittriger stimme, und krächzte, weil sich die Stimme so rau anfühlte, als hätte ich die letzte Woche durchgehend gequietscht wie eine gequälte Badeente. "Was zur Hölle ist das für ein ekelhafter Duft hier und was soll dieses augenkrebserzeugende Pink überall?" grummelte ich, und sah, wie daraufhin Seine Gesichtszüge weicher wurden, als er anfing voller Freude zu lachen. Er ließ mich fast fallen, doch dann umarmte er mich so fest, als würde er versuchen mich zu zerquetschen. "Du bist es wirklich!" frohlockte er und drückte mich noch stärker an sich. "Ja, wer denn sonst?" keifte ich schon fast, denn das hier war mir alles jetzt schon zu viel. Plötzlich hörten wir ein ohrenbetäubendes Kreischen, was Ren sofort aufschrecken lies. Sein "Wächtermodus" war aktiviert, denn sein Gesichtsaudruck nahm wieder diese typische "Ich-muss-mal-wieder-irgendwen-mit-meinem-Leben-beschützten"- Form an. Er huschte kurz raus, ließ mich verdattert stehen, rannte wieder zurück, gab mir einen schwarzen Kapuzenumhang, sagte knapp "zieh ihn an", ließ mir ungefähr 2 Sekunden und zog mich mit sich heraus. Ich hörte ein für ein männliches Wesen viel zu hohes kreischen, welches warscheinlich ein " YUKI IST NORMAAAAAAAL" sein sollte. Das nächste was ich sah, war ein weißer Blitz und ein zurückgelassener Schlafanzug. hatte er sich eben sofort umgezogen??? W...warte.... Meine gesamten Gefühle verschmolzen zu einer tiefen, schmerzlichen und betäubenden Trauer. I...ich....Ich war p... Pink.... Mein Wille war hiermit komplett gebrochen und ich lief nurnoch auf den Boden starrend hinter Ren, der im übrigen vollkommen ungemacht herausspazierte, so mit einem ärmellosem Unterhemd und Boxershorts, hinterher. Nicht einmal seine Haare wollte er irgendwie richten, er hatte nur einen weißen Umhang bei sich, der sehr Edel aussah. Ich sah zwar nur so ungefähr nichts des Umhangs, aber es waren blau schimmernde Verzierungen zu erkennen. Und ich weiß dass er weiß ist da ich vor 2 minuten meinen Kopf noch in einem höheren Winkel zur Brust hatte. Jetzt umschlossen mein Hals und Körper zirka 10°, denn ich konnte es mir nicht leisten, dass mich irgendjemand sieht. Doch dann raste eine kreischende Menschenmenge auf uns zu, um wieder Ren anzuhimmeln, doch er hatte offensichtlich wichtigeres zutun, weil er sie alle ohne zu zögern gegen eine Eiswand laufen ließ. Ich konnte es nicht fassen, sowas hat er noch nie vorher getan. Verwirrt und ein kleines bisschen stolz schlurfte ich hinter dem Wächter her, als wir irgendwann wohl abbogen, doch ich hob meinen Kopf nicht. Das einzige was ich merkte war, dass wir in einem Zimmer waren, in dem Scherben herumlagen.
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