Herr der Ringe
Yuki
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Eismagier


Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am So Jul 26, 2015 8:09 pm ©Yuki verfasst.
Die Legende von Belaitha
Ich bin eine Elbin,jedenfalls habe ich spitze Ohren. Ich habe hüftlanges, welliges und meistens zu einem Pferdeschwanz gebundenes Haar, dass dunkelbraun ist. Ich bin groß und schlank, meine Augen sind tief blau. Aber bin ich nicht eine normale Elbin,denn ich habe Gaben,die sonst niemand hat. Ich beherrsche alle Elemente, also Feuer,Wasser (und somit auch Eis) , Erde und Luft, außerdem kann ich mich in einen schwarzen Wolf verwandeln und mit Pferden sprechen. Ich bin auch sehr begabt, was den Umgang mit Waffen angeht. Meine Lieblingswaffe ist mein Bogen, der zwar einfach ist, dennoch seinen Zweck erfüllt. An meinem linken Unterarm und Oberschenkel ist jeweils ein Dolch befestigt. Dies sind meine größten Schätze, da es elbische und somit sehr edle Dolche sind. An meiner Seite hängt ein normales Schwert. Auf meinem Rücken hängt mein Köcher. Die Waffen verschwinden, wenn ich mich in einen Wolf verwandle. Und das ist meine Geschichte:
Vorgeschichte:Über meine Herkunft weiß ich nicht viel,außer dass man mich eines Tages auf dem Wasser treibend in einem Korb gefunden hat. Ich bin einem kleinen Dorf in Rohan aufgewachsen und bin dort die beste Reiterin. Ein eigenes Pferd habe ich nicht, doch kann ich jedes, noch so stures Pferd,zähmen und reiten. Eines Tages kam ein Bote von Elrond zu mir und überreichte mir eine Einladung zum Ringrat nach Bruchtal. Ich machte mich zu Fuß,wie ich alle meinen ließ, auf. Doch als ich weit genug weg war,verwandelte ich mich in einen Wolf. Als ich in der nähe von Bruchtal war,verwandelte ich mich wieder zurück.

Hauptgeschichte:
Als ich ankomme, werde ich herzlich von Elrond begrüßt:"Schön,dass du da bist,Belaitha. "Ich: "Das finde ich auch. Bruchtal ist so wunderschön. " Elrond: "Ja,dass ist es. Nun zu dir,hattest du eine angenehme Reise? "Ich: "Ja,dass hatte ich. Ich würde mich jetzt gerne zurückziehen. Elrond: "Natürlich. Elladan zeigt dir dein Zimmer. Ich hoffe es gefällt dir."Ich bedanke mich und folge Elladan. Mein Zimmer ist wunderschön. Die Decke ist dunkelblau und so mit Sternen verziert,dass man denkt,dass es man in den echte Sternehimmel schaut. Außerdem besitzt das Zimmer einen Balkon. Ich schicke Elladan aus dem Zimmer und werfe mich glücklich auf das riesige blaue Bett. Dann mache ich mich für den Ringrat fertig bzw. eigentlich bin ich schon fertig. Denn ich lasse meine Reisekleidung an:Ein blaues,langes Oberteil (ihr merkt,blau ist meine Lieblingsfarbe),eine schwarze,eng anliegende Hose,schwarze Stiefel und einen schwarzen Umhang. Meine Haare lasse ich zu einem Pferdeschwanz gebunden. Dann gehe ich los. Als ich in den Rat komme,schaue mich alle komisch an. Als ich mich umschaue merke ich auch warum:Ich bin die einzige Frau hier. Schweigend setzte ich mich auf meinen Stuhl. Ich höre den Erzählungen zu und langweile mich ein bisschen-bis Gandalf die Inschrift des Ringes vorliest. Ich bekomme starke Kopfschmerzen und auch den anderen Elben scheinen diese Worte nicht gut zu bekommen. Ich bin froh, als Gandalf wieder aufhört. Doch kaum ist das geschehen, fangen alle wieder an zu streiten,und jetzt so richtig. Am Anfang ist mir das egal und ich denke nur: "Männer ",doch als ich merke, dass Frodo etwas sagen will, aber nicht gegen den Lärm ankommt,reicht es mir und ich bedeute Frodo und den anderen Hobbits, die ich schon im Busch entdeckt hatte,sich die Ohr zu zuhalten. Dann pfeife ich laut und schrill. Alle, außer den Hobbits,die dies ja bereits tun, halten sich jetzt die Ohren zu. Ich sage zufrieden: "Nun,da das jetzt geklärt ist,können wir ja mal Frodo zuhören."Frodo erklärt, dass er den Ring nach Mordor bringe. Daraufhin schließen sich ihm 8 Gefährten an. Zwei Menschen, Aragon und Boromir, drei weitere Hobbits (Merry,Pippin und Sam) ein Zauberer (Gandalf) ein Zwerg (Gimli) und ein Elb (Legolas, der Prinz vom Düsterwald). Als ich mich ihnen anschließen will, lacht Boromir und ruft: "Ein Weib soll uns begleiten? Die kann bestimmt nicht einmal mit Waffen umgehen! "Ich zische: "Nennt mich noch einmal Weib und ich zeige euch, wie gut ich mit Waffen umgehen kann! Außerdem wer elbisch kann,weiß was mein Name, Belaitha, bedeutet. Aber ich denke nicht, dass ihr elbisch könnt."Zu meiner Zufriedenheit sehe ich,wie Boromir Rot wird. Er: "Und was bedeutet er? "Bevor ich antworten kann, kommt mir Legolas  dazwischen:"Ihr Name bedeutet 'die Mächtige'."Ich: "Stimmt." Elrond:" Zehn Gefährten. So soll es sein. Ihr reist morgen früh ab."
Ich bin schon vor den anderen Gefährten da. Nachdenklich betrachte ich den Sonnenaufgang. Plötzlich höre ich eine Stimme:
" Warum so nachdenklich? "
Ich drehe mich zu Legolas um:" Ich habe bloß über die Reise nachgedacht. "Das stimmt auch, jedenfalls fast. Eigentlich habe ich darüber nachgedacht, wie ich meine Kräfte versteckt halten kann. Aber es wird schon gehen, schließlich hat es in meinen Dorf doch auch geklappt...Endlich kommen auch die Anderen, wir verabschieden uns von allen und gehen los. Wir kommen durch eine karge Gegend. Vorsichtig lasse ich an der einen oder anderen Stelle kleine Pflanzen wachsen. Schließlich machen wir eine Rast und ich schaue Merry,Pippin und Boromir zu. Plötzlich ruft Legolas: "Crebain aus Dûndan!" Wir verstecken uns alle. Legolas zieht mich in die Büsche. Bedacht darauf nichts mit meinen Händen zu berühren, warte ich bis die Späher weg sind. Ich bin froh als ich aus den Busch kann. Daraufhin beschließen wir den Weg über den Caradras zu nehmen. Dieser erwies sich als schwierig. Sowohl,weil meterhoch Schnee lag,und außer mir und Legolas niemand auf Schnee gehen kann, als auch,weil Saruman versucht den Berg zum Einstürzen zu bringen. Schließlich müssen wir umkehren. Jetzt haben wir nur noch die Möglichkeit durch Rohan zu gehen,aber der Vorschlag wird sofort verworfen,da der Weg zu nah an Isengart vorbeiführt, oder durch die Minen von Moria. Frodo entscheidet: "Wir werden durch die Minen gehen."Gandalf seufzt: "Dann sei es so." Wir gehen los. Bald stehen wir vor dem Tor zu Moria. Ich sehe mich um: " Eine trostlose Gegend. Nichts wächst hier und das Wasser ist verseucht." Während Gandalf versucht für das Tor,das Lösungswort zu finden,fragt mich Aragorn: "Woher kommt ihr? "Zögernd sage ich: "Aus einem kleinen Dorf in Rohan." Da sagt Gimli: "Seid ihr etwas besonderes?"Ich antworte überrascht: "Wieso? "Er meint:"Warum hätte Elrond dich sonst mitgeschickt." Ich zucke mit den Schultern:" Keine Ahnung. Er wird schon seine Gründe haben." Damit drehe mich um und gehe ans Ufer. Ich bin so in meine Gedanken versunken, dass ich zusammenzucke, als ich ein plätschern direkt vor mir höre. Ich schaue auf und sehe Boromir Steine ins Wasser werfen."Nicht!",fahre ich ihn an. Er sagt herrablassend (er findet es immer noch nicht gut, dass eine Frau zu den Gefährten gehört) :" Was denn? Glaubst du etwa, due Steine werden ein riesiges Ungeheuer aufwecken, dass hier im Wasser lebt und uns dann umbringen will?" Ich grinste ihn kurz an, dann wurde ich wieder ernst:" Ganz genau." Boromir wirft mir einen unglaubwürdigen Blick zu, aber ich gehe zu Gandalf,und will gerade fragen, ob er das Losungswort schon gefunden hat, als dieser ruft:"Melon!" Die Tür öffnet und alle treten ein. Plötzlich höre wir einen Schrei hinter uns und sehen, dass Frodo von einem Tentakel zurückgezogen wird. Der Tentakel gehört zu einem großen Ungeheuer, welches im Wasser lebt. Ich werfe Boromir einen triumphierenden Blick zu und ein vernichtender  kommt zurück. Dann ziehe ich mein Schwert und stürme auf das Monster los, Boromir im Schlepptau. Während Legolas das Monster mit Pfeilen abschießt, hacke ich die Arme des Viehs ab. Aber einer erwischt mich am Arm und hinterlässt einen tiefen Kratzer, aber dass ist mir gerade egal. Endlich schaffe ich es den Arm durchzutrennen, der Frodo feshält. Boromir fängt den Hobbit auf und alle rennen in die Mine. Das Ungeheuer zerstört das Tor, sodass wir  keine andere Wahl haben, als durch Moria zu gehen. Als Gandalf mit seinem Zauberstab Licht macht, sehen wir lauter tote Zwerge. Boromir murmelt:"Das ist keine Mine, das ist ein Grab!" Ich nicke, dieses einee mal stimme ich ihm zu. Legolas läuft zu einem der Toten und zog einen Pfeil aus dessen Körper und ruft:"Yrch!" Ich flüstere:" Verdammt, die können wir nicht auch noch gebrauchen", dann lauter und mit einem stichelnden Unterton:" Yrch heißt übrigens Orks, nur für die, die kein elbisch können, aber sich wichtig tuen wollen." Wieder liegt ein vernichtender Blick auf mir. Gandalf schaut mich böse an, belässt es aber dabei. Er meint bloß:" Kommt, wir müssen weiter", und marschiert los. Ich gehe als letztes und Legolas lässt sich zurückfallen. Er sagt:" Zeig mir deinen Arm." Ich schaue ihn verständnislos an. Er:" Den, an dem dich der Krake erwischt hat." Ich antworte:" Du weißt also, was das für ein Tier war." Er nickt. Seufzend strecke ich ihm mein Arm hin. An der Stelle, wo mich der Krake erwischt hat, ist der Stoff meines Oberteils gerissen. Legolas schiebt den Ärmel nach oben und begutachtet ihn. Dann sagt er:" Ich verbinde deinen Arm bei der nächsten Rast." Ich mache den Mund auf um etwas zu erwidern, aber er unterbricht mich:" Keine Widerrede, der Kratzer ist tief und er könnte sich entzünden oder schlimmer. Er muss verbunden werden." Dann gehen wir schweigend nebeneinander her. Die nächste Rast lässt nicht lange auf sich warten. Ich setzte mich hin und Legolas verbindet meinen Arm. Dann holte ich blaues Garn und eine Nadel aus meinen Beutel, der an der rechten Seite hängt, und flicke mein Oberteil. Als ich fertig war, sieht man nicht mehr, dass es einmal gerissen war. Zufrueden steckte ich alles in den Beutel zurück. Dann geht es weiter. Die nächsten drei Tage waren nicht wirklich spannend. Wir gingen die ganze Zeit, machten mal hier mal da eine Rast, aber es waren nur wenige, wir schliefen nur ein paar Stunden und marschierten dann wieder weiter. Was wenigstens ein wenig spannend war, als Gandalf den Weg nicht mehr wusste, doch er entschied sich bald schon für einen. Das war vor einem Tag. Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so finster und an einigen Stellen kommt sogar ein bisschen Sonnenlicht durch. Schließlich kommen wir in eine riesige, und damit meine wirklich riesige, fast schon gigantische Halle. Doch anstatt wie anderen die Halle zu bestaunen rennt Gimli in eine kleine Nebenhöhle, in welcher ein Sonnenstrahl genau auf ein steinerndes Grab fällt. Auf dem Grab steht:
HIER RUHT BALIN
FUNDINS SOHN
HERR VON MORIA
Es ist auf zwergisch geschrieben und Gandalf übersetzt es uns. Gimli bricht weinend zusammen und Gandalf findet ein Buch. Es ist total zerschlissen und teilweise unleserlich, aber der Zauberer konnte trotzdem noch lesen. Ich höre bloß mit einem Ohr zu, aber ich konzentriere mich eher auf meine Umgebung. Da sehe ich, wie Pippin mit irgendetwas am Brunnen spielt. Ich will ihn wegziehen, doch es ist zu spät: Krachend fällt der schwere Eiseneimer ind die Tiefe. Jetzt flippt Gandalf völlig aus:" Närrischer Tuck! Wirf dich nächstes mal selber rein, dann sind wir dich und deine Dummheiten los!" Dann sind alle still und man hört ein rhythmisches Trommeln. Genauso wird es im Zwergenbuch beschrieben, bevor die Orks angriffen. Boromir rennt zur Tür und schaut raus. Sofort zieht er den Kopf wieder zurück und neben stecken Pfeile. Er brüllt:" Orks und sie haben einen Höhlentroll!" Dann verrammeln alle die Tür, außer ich. Ich ziehe mich unbemerkt in eine Ecke zurück, denn ich habe ein großes Problem: Ich hasse Orks mehr als alles andere, weilich mir fast sicher bin, dass Orks meine Eltern umgebracht oder wenigstens unser Dorf niedergebrannt haben. Jedenfalls sind sie daran Schuld, dass ich von meinen Eltern getrennt wurde. Und wenn ich meinen Hass nicht kontrollieren kann, dann werde ich zu einem Wolf. Ein unzähmbaren Wolf. Vielleicht kann ich meinen Zorn auf die Orks kontrollieren, aber wenn einer meine Gefährten verletzt, dann... Aber ich hoffe, dass das nicht passieren wird. Ich spanne meinen Bogen, bleibe aber in der Ecke. Dann geht es los. Wie erhofft kann ich meinen Hass kontrollieren, aber bloß sehr schwer. Es sieht gut aus, doch dann passiert es: Frodo wird von dem Höhlentroll mit dessem Schwert getroffen und sieht aus, als wäre er tot und ich kann die Wut nicht mehr zurück halten. Ich verwandel mich in einen schwarzen Wolf und renne bellend aus der Ecke. Ich springe an dem Höhlentroll hoch und reiße ihm die Kehle auf, danach erledige ich den Rest der Orks. Die Gandalf, Legolas und Boromir haben sich inzwischen schützend vor die Hobbits und Aragorn, der Frodo trägt, gestellt. Der Zauberer hat sein Stab, der Mensch sein Schwert und der Elb sein Bogen auf mich gerichtet. Das Problem ist, sie stehen zwischen mir und dem Ausgang. Ich blicke einen nach dem anderen an und bleibe bei Legolas hängen. Wir schauen uns tief in die Augen, da ruft er plötzlich:" Tretet beiseite und lasst sie durch!" Alle gehen beiseite. Ich nicke Legolas dankbar zu und renne los, durch die Halle, an den Orks vorbei(die, die mir in den Weg kommen, schleudere ich einfach zur Seite), die Treppen runter, über die Brücke von Kazadûm und raus. Hächelnd bleibe ich kurz stehen und laufen dann weiter in den Wald von Lothlorien. Als ich am Nimrodel ankomme, verwandel ich mich zurück und bleibe erschöpft liegen. Dann fallen mir die Augen zu und ich schlafe tief ein. Als ich wieder aufwache, bin ich nicht mehr am Fluss, sondern liege in einem weichem Bett in einem hellen Raum. Als ich mich gerade wundere, wo ich hier eigentlich bin, kommt eine Elbin in mein Zimmer. Ich weiß nicht wer sie ist, aner sie kommt mir sehr mächtig vor. Sie stellt sich vor:"Ich bin Galadriel, die Herrin von Lothlorien." Erschrocken reiße ich meine Augen auf und neige dann den Kopf. Sie sagt:" Du brauchst dich nicht zu verbeugen, eigentlich müsste ich es, denn ich weiß, dass du sehr mächtig bist. Ich glaube, sogar mächtiger als ich." Ich schüttle nur leicht den Kopf:" Das bringt mir aber nichts. Sie wissen jetzt, dass ich mich in ein kaltblütiges Monster verwandeln kann." Sie lächelt:" Ach, tun sie das? Erstens warst du ein Wolf und kein Monster. Zweitens hast du niemanden von deinen Gefährten verletzt, sonder nur die Orks beseitigt und drittens glaube ich, dass niemand abgesehen von einem weis, dass du es warst." Ich lasse meinen Kopf hängen:" Aber dieser eine weis es und das ist ja das schlimme." Galadriel hebt meinen Kopf hoch:" Er wird dich akzeptieren." Dann geht sie, bleibt in der Tür nur noch kurz stehen und sagt:" In dem Schrank hängt ein Kleid. Zieh es an und lasst dich dann in die Halle führen." Sie dreht sich um und verschwindet. Langsam steige ich aus dem Bett und gehe zum Schrank. Ich öffne die Tür und erblicke ein wunderschönes weißes Kleid, welches bis zum Boden geht und eine Schleppe hinten hat. Es ist mit lauter weißen Edelsteinen besetzt und funkelt im Licht. Dazu gibt es noch einen silbernen Haarreif, der an ein Diadem erinnert. Als Schmuck gibt es eine Kette mit einem Edelstein, der genauso aussieht, wie die Steine auf dem Kleid. Dazu passende Ohrringe sind auch vorhanden. Die Schuhe haben einen Absatz und sind im selben Farbton gehalte, wie das Kleid. Vorsichtig ziehe ich alles an, abgesehen von den Schuhen, denn in den Bäumen bin ich lieber barfüßig unterwegs, und als ich mich im Spiegel betrachte, fällt mir auf, dass ich wie eine Prinzessin aussehen. Meine Haare lasse ich einfach offen. Ich betrete den Gang, wo schon ein anderer Elb wartet. Er führt mich über die Geländer, die zwischen den Bäumen gespannt sind. Endlich kommen wir in die Halle. Ich sehe meine Gefährten, die gerade mit Galadriel und Celeborn sprechen. Die beiden stehen vor mir, sodass meine Freunde mich nicht sehen können. Dann treten die Herrin und der Herr von Lothlorien zur Seite und sie können mich sehen. Allen bleiben die Münder offen stehen, abgesehen von Legolas, der bloß kurz die Augen aufreisst, sich aber dann schnell wieder kontrollieren kann. Ich lächle schüchter, was ziemlich ungewöhnlich ist, da normalerweise immer sehr vorlaut bin. Mein Blick fliegt über meine Gefährten...doch einer fehlt. Vorsichtig frage ich:"Wo ist Gandalf?" Ihre Gesichter sagen alles. Ich neige meine Kopf als Trauer. Dann bricht Galadriel das Schweigen:" Ich glaube ihr habt eine Menge zu besprechen." Sie winkt den Elb, der mich schon in die Halle geführt hat, zu sich und sagt:" Das ist Háldir. Er wird dir den Weg nach unten zeigen." Háldir verbeugt sich und ich mache einen Knicks. Dann führt er mich zum Boden zu meinen Wegbegleitern und lässt uns allein. Unsicher schaue ich sie an. Dann erhebt Aragorn das Wort:" Bin ich froh, dass es dir gut geht. Es war ein so großes Durcheinander, erst wird Frodo verwundet, dann kommt ein großer schwarzer Wolf aus dem Nichts und hat uns wahrscheinlich gerettet, dann weitere Orks, der Balrog, die Treppen und die Brücke, Gandalf...." Plötzlich verstummt er. "Wie..?", setze ich an, aber niemand kann antworten. Da schaue ich in Legolas' Augen und kann alles sehen. Die ganze Geschichte spiegelt sich in seinen Augen. Nun weis ich was passiert war. Verwirrt schaue ich mich um und sehe Galadriel, die sich gerade umdreht und wieder in die große Halle geht. Mir wird klar, dass es ihr Zauber war. Dann räuspere ich mich:" Es sah aus, als hättet ihr alles unter Kontrolle ohne mich. Ich bin vorgelaufen und habe den Elben gesagt, dass ihr kommen werdet." Es schmerzt in meinen Herzen, als ich lüge, doch ich kann ihnen einfach nicht die Wahrheit sagen. Zum Glück scheinen sie es zu glauben. Ich ziehe mich wieder zurück und lasse die Gefährten alleine. Den ganze Tag verlasse ich mein Zimmer nicht und denke nach. Als es dunkel wird, gehe ich auf den Balkon und schaue in die Sterne. Dann blicke ich nach unten und sehe Legolas. Er sieht mich auch und wieder schauen wir uns tief in die Augen. Doch diesmal scheinen seine zu fragen:" Warum?" Ich spüre eine heftigen Stich in meinen Herzen und ich krümme mich zusammen. Besorgt schaut er mich an, doch ich stelle mich wieder aufrecht hin und bedeute ihm mit einem Handwink, dass es mir gut geht, was er zwar nicht richtig zu glauben scheint, aber es dabei belässt. Noch einmal schaue ich in die Sterne und dann steht mein Beschluss fest. Ich lege mich schlafen. Am nächsten morgen komme ich zur Verabschiedung der Gefährten. Verwundert fragt Boromir:
" Wieso hast du immer noch das Kleid an, du wirst nicht weit kommen damit und du bist eh schon spät dran." Ich schüttle traurig den Kopf:" Ich werde euch nicht mehr begleiten. Ihr kommt gut allein zurecht, ohne mich. Ich bin euch keine Hilfe." Leise murmel ich noch:"Ich bin eine Gefahr für euch..." Wenn es jemand gehört hat, dann reagiert er nicht. Schließlich sagt Aragorn:" Nun wenn es dein Wunsch ist, wir zwingen euch zu nichts. Aber eins will ich, dass du weißt: du warst eine große Hilfe." Ich lächle leicht. Frodo fragt:" Werden wir uns nie wieder sehen?" Ich antworte:" Ich fürchte nein. Aber es war mir eine Freude mit euch alle kennengelernt zu haben. Selbst dich, Boromir. Aber jetzt noch etwas wichtiges....passt gut auf Boromir auf. Ich vertraue seinen Schwertkünsten immer noch nicht." Alle fangen an zu lachen, selbst Boromir. Dann umarmte ich alle zum Abschied, außer Legolas, von ihm verabschiede ich mich auf elbische Weise. Dann gehe ich ohne mich noch einmal umzudrehen. Das war das letzte mal, dass ich Boromir sah.
Zwei Tage später landet ein Adler in Lothlorien. Ich bin immer noch, will aber am heute nach Hause aufbrechen, mein Zeug habe ich schon zusammen geoackt und schon meine Reisekleidung angezogen. Ich frage mich, was der Adler hier zu suchen hat, warte aber erstmal ab. Bald darauf bittet man mich zur Halle zu kommen. Als ich eintrete, sehe zur meiner Überraschung Gandalf. "Gandalf!", rufe ich erfreut. Dann fällt mir auf, dass er einen weißen Stab, Bart hat und weiße Kleidung trägt. "Gandalf der Weiße", flüstere ich ehrfurchtsvoll. Er lacht:" Du brauchst nicht so voller Ehrfurcht sein, eigentlich müsste ich dir ehrfürchtig gegenüber treten. Bis vor kurzen wusste ich gar nicht, wie mächtig du bist." "Naja..", murmel ich. Er unterbricht mich:" Wir müssen los! Wie ich sehe hast du dein Zeug ja schon alles zusammen. Nimm nur noch die Geschenke an, dann geht's los." Ein bisschen verwirrt schaue ich ihm hinterher. Dann übergab mir Galadriel zum Abschied einen Elbenmantel, der selbe den die Gefährte auch bekommen haben, ein Elbenschwert und ein Bogen aus dem kostbarsten Holz ganz Mittelerdes: Ein Bogen aus dem Holz der Bäume von Lothlorien."Wow", war das einzige was ich herausbringe. Dann kommt Celeborn und übergibt mir einen neuen Köcher. Er sagt:" Die Pfeile werden dir nie ausgehen. Nun geh. Mögen die Geschenke dich daran erinnern, dass du auch ohne deine Gaben etwas besonderes und mächtiges bist." Ich nicke voller dankbarkeit, dann drehe ich mich um und gehe zu Gandalf. Bei ihm steht ein weißes Pferd ohne Sattel und Zaumzeug. Es ist ein Mearas und ich weis auch schon wer es ist. "Schattenfell!", rufe ich erfreut. Schattenfell begrüßt mich mit einem freudigen 'Hallo', was sich für alle anderen wie ein normales wiehern anhört. Gandalf fragt überrascht:" Ihr kennt euch?""Ja...der König von Rohan hat mich mal gebeten ihn zu zähmen. Doch Schattenfell lässt nur den auf sich reiten, der dazu ausersehen ist. Und anscheinend hat er denjenigen gefunden.
Können wir los?" Gandalf fragt:"Wie willst du mit uns mithalten?" Ich lache:" Ich werde mich in einen Wolf verwandeln und denk daran, ich bin kein gewöhnlicher. Ich kann mit Schattenfell mithalten, keine Sorge.""Und wie willst du nicht gesehen werden?"" Der Elbenmantel. Ich kann kontrollieren, was verschwindet und was bleibt." Gandalf nickt und schwingt sich auf Schattenfell. Dann verabschieden wir uns von den Elben, danach verwandel ich mich in ein Wolf und wir reiten bzw. laufen los. Drei Tage geht es den Fluss entlang, dann 2 Tage durch die Ebene von Rohan und zuletzt steigt Gandalf von Schattenfell, schickt ihn weg und wir gehen in den Fangornwald. Ich finde den Wald faszinierend, aber er ust auch ein wenig unheimlich. Ich frage mich, wo Gandalf hinläuft. Dann rieche ich es: Wir sind ganz in der Nähe unserer Gefährten...aber bloß drei von ihnen, nämlich Aragorn, Gimli und Legolas. Dann stehen wir vor ihnen, doch die drei stehen Gandalf mit Waffen gegenüber und Gandalf lässt ein grelles Licht sich und mich umhüllen. Dann wehrt er die Waffen der anderen ab. Jetzt erlöscht das Licht um uns und die Gefährten erkennen Gandalf und einen schwarzen Wolf. Sie entschuldigen sich bei Gandalf und  es gibt eine kleine Unterhaltung. Dann kommt das Gesprächsthema auf mich. Aragorn sagt:" Ich kenne diesen Wolf...er hat uns in Moria gerettet. Hast du ihn aufgespürt Gandalf ?" Dieser lachte:" Nein, sie hat auf mich gewartet, wenn auch nicht absichtlich." Die Gefährten schauen mich an. Ich weis, dass Legolas mich erkennt. Aber er sagt nichts, sondern schaut mich bloß an. Da fragt Gimli: "Sie?" Jetzt lacht Gandalf noch mehr: "Ja, sie." Dann wendet er sich an mich:" Willst du dich ihnen nicht zeigen?" Ich knurre ihn an, denn eigentlich will ich das nicht. Aber ich tue es trotzdem. Ich springe in die Luft und verwandle mich zurück. Gimli bleibt der Mund offen stehen, Legolas zuckt nicht mal mit der Wimper und von Aragorn kommt bloß der Kommentar: "Ich habe mich schon gefragt, warum dieser Wolf einen Elbenmantel trägt." Ich lächle schwach: "Jetzt weist du es." Gimli fragt Legolas: "Bist du gar nicht überrascht?" Dieser antwortet leichthin:" Ich wusste es doch schon längst." Jetzt wir auch Aragorn hellhörig:" Wie das denn?" Der Elb antwortet: "Ich hab ihr in die Augen geschaut. Sie hat, auch wenn sie ein Wolf ist, immer noch  die selben Augen. Daran habe ich es erkannt." Da unterbricht Gandalf uns: "Wir müssen weiter nach Edoras. Kommt." Jetzt sagen alle gleichzeitig:" Eine Frage noch." Gamdalf seufzt: "Na schön." Aragorn spricht für Legolas, Gimli und sich:" Hast du noch andere Gaben, von denen wir nichts wissen?" Ich antworte: "Ja...aber ich will sie euch nicht sagen, jedenfalls noch nicht. Ich glaube ihr werdet sie schon bald herrausfinden. Wenigsten die eine... Jetzt habe ich noch eine Frage: Was ist mit den anderen passiert?" Legolas sagt: "Boromir ist gefallen, als er versucht hat die Hobbits zu beschützen. Frodo und Sam haben sich allein auf den Weg nach Mordor gemacht und was mit Merry und Pippin ist, wissen wir nicht." Gandalf wirft ein: " Denen geht es gut. Sie sind in Sicherheit." Dann ruft er Schattenfell und  die anderen holen ihre Pferde. Gimli fragt mich: "Weist du was mit den beiden Hobbits ist?" Ich schüttle den Kopf: "Gandalf ist mal kurz verschwunden um etwas zu erledigen. Er hat gesagt, ich solle mich nicht vom Fleck rühren und das habe ich getan." "Achso", murmelt der Zwerg. Alle sitzen auf, ich verwandel mich wieder in einen Wolf und wir brechen nach Edoras auf. Nach einem Tagesritt mit einer Übernachtung, bei der ich Wache gehalten habe, da ich im Dunkeln sehen kann, sind wir ganz nah bei Edoras. Gandalf fragt Legolas:" Kannst du das Dach der goldenen Halle sehen. Sie ist golden, deshalb auch der Name." Legolas antwortet:" Ja, kann ich." Gandalf, an mich gewandt:" Dann solltest du dich jetzt besser zurückverwandeln. Du kannst dich hinter mich setzten." Ich verwandle mich zurück und flüstere Schattenfell ins Ohr, ob ich mich auf ihn setzten darf. Er nickt und ich steige auf. Wir reiten weiter, bis zu der Stadt und dann in die hinein zur goldenen Halle. Wir steigen ab und gehen zum Eingang. Vor der Tür steht ein Wächter. Ich kenne ihn von meinen letzten Besuch in Edoras. Sein Name ist Háma. Dieser sagt:" Belaitha, schön euch wieder zusehen. Aber so bewaffnet darf ich euch nicht rein lassen." Das ist mir neu, aber ich gebe meine Waffen trotzdem ab, aber ich schaue ihn scharf an:" Ein Kratzer..." Er zieht automatisch ein bisschen den Kopf ein. Dann betrete ich die Halle, meine Gefährten lasse ich zurück. Ich  gehe zum König und verbeuge mich, dann betrachte ich ihn. Er sieht nicht gesund aus. Alt, sehr alt, dabei ist er noch lange nicht in diesem Alter. Dann kommen meine Gefährten und hinter dem Thron tritt eine hässliche Gestalt hervor. Gandalf nennt sie Gríma Schlangenzunge. Der Name passt zu ihm, finde ich. Dann gibt es eine kleine und unfreundliche Unterhaltung zwischen den beiden. Jetzt schlaudert der Zauberer Gríma weg und geht mit seinem Zauberstab auf den König los. Aber anstatt mit seiner Stimme, spricht der König mit einer anderen...es ust due Stimme von Saruman. Doch die Soldaten verstehen die Situation nicht und wollen Gandalf angreifen, aber die Gefährten halten sie davon ab. Ich bleibe im Hintergrund, baue aber sicherheitshalber ein Luftschild um mich auf. Alles was in einen Radius von einen Meter kommt, wird weggeschleudert. Nach kurzer Zeit sind die Soldaten erledigt und ich löse mein Schild auf. Gandalf setzt sein Werk fort und die anderen beobachten ihn. Vorallem als Theoden mit Sarumans Stimme redet wird es interessant. Plötzlich kommt eine junge Frau angestürzt, aber Aragorn hält sie zurück. Ich schaue kurz zwischen dem König und ihr hin und her. Ich trete aus meiner Ecke heraus und gehe auf Aragorn und die Frau zu. Diese zuckt leicht zusammen, als ich plötzlich vor ihr stehe. Ich ignoriere sie aber und wende mich an meinen Gefährten:"Lass sie los." "Aber...", setzt er an, doch mein Blick lässt ihn verstummen umd zögernd lässt er das Mädchen, in meinen Augen, los und diese rennt sofort zum König und kann ihn gerade noch auffangen, da er nach vorne fällt. Leicht triumphierend schaue ich Aragorn an, der mich nur grimmig ansieht. Was danach passiert interessiert mich nicht, also gehe ich aus der Halle und schaue mich um. Dann begebe ich mich zielstrebig zum Pferdestall. Dort fühle ich mich wohl und alles ist so friedlich...Abgesehen von den Schlägen. Ich gehe weiter nach hinten, bis zur letzten Box. In dieser Box steht ein schwarzer Hengst, der mit seinen Hufen gegen die Tür tritt. Hinter mir taucht plötzlich Eowyn auf und sagt:" Ich will danke sagen wegen vorhin." Dann fällt ihr Blick das Pferd und warnt mich:" Halte dich lieber von ihm fern. Er ist unberechenbar und selbst der beste Reiter scheitert bei ihm." Ich frage sie:"Hat er einen Namen?" Diese schüttelt den Kopf:"Alle nennen ihn nur 'der Rabauke'. Entsetzt schaue ich sie an:" So kann man doch kein Pferd nennen. Schon gar nicht so ein besonderes." Eowyn lacht:" Das einzige, was an ihm besonders ist, ist seine Unzähmbarkeit." Ich schaue sie traurig an: "Das ist nichts besonderes. Kein Pferd hier ist gezähmt. Denn wenn sie wollten, dann würden sie euch nicht gehorchen. Aber was Pferde von so viele anderen Tieren unterscheidet,ist ihre Loyalität. Doch dieser Hengst hat noch niemanden gefunden, dem er Loyalität schuldet." Vorsichtig trete ich wieder näher an die Box und befehle dann Eowyn:"Räumt die Stahlgasse und den Weg. Es könnte sonst gefährlich werden." Sie fragt:"Was habt ihr vor?" ich antworte ihr:"Ihm das zurück geben, was ihr ihm genommen habt und eigentlich ihm gehört." Ich öffne den Riegel der Box und die Neffin des Königs ruft:" Seid ihr verrückt geworden?! Verlasst alle sofort den Stall und haltet euch vom Weg fern!!" Ohne irgendwelche Fragen zu stellen, gehorchen alle sofort und ich öffne die Box. Der Hengst dreht sich um, schaut mir tief und dankbar in die Augen und rennt los. Er wird immer schneller und schneller. Als er dann der Zaun, der Stadt einkreist, erreicht, springt er einfach drüber. Eowyn ist fassungslos:"Kein Pferd kann so schnell rennen und so hoch springen." Ich blicke sie an:"Wie ich gesagt habe: Er ist etwas besonderes und jemand so besonderes braucht einen besonderen Namen." Dann gehe ich durch die Stadttore und beobachte den wilden, schwarzen Hengst. Vorsichtig nähere ich mich ihm . Auch er kommt auf mich zu. Jetzt stehen wir uns direkt gegenüber. Wir schauen uns tief in die Augen und ich lehne meine Stirn gegen seine. Leise flüstere ich:"Dein Name ist Alagos, du bist so schnell und stark, wie ein Windsturm." Er schnaubt leise. Alles ist still, doch plötzlich steigt er und schlägt mit seinen Hufen auf den Boden. Ein tiefer Riss bildet sich hinter mich. Erschrocken drehe ich mich um. Hinter mir steht Eowyn, die fassunglos auf den Riss schaut. Dann ruft sie:"Biest! Geh weg von ihm, er ist gefährlich! Er wollte mich umbringen!" Eine Träne löst sich aus meinen Augenwinkel und rollt über meine Wange:" Er wollte mich bloß beschützen. Und wenn du ihn als ein Biest ansiehst, dann bin ich auch eins." Damit drehe ich mich um und gehe zu Alagos. Beruhigend streichle ich ihm über seine Nüstern. Dann sagt er:"Es tut mir leid. Ich wollte nicht, dass du dich wegen mir streitest." Er will sich wegdrehen, doch ich halte ihn zurück:" Es ist nicht deine Schuld. Sie versteht dich einfach nicht und hat deshalb Angst. Ich bin wie du, bloß mit anderen Elementen." Er schnaubt:" Ich weiß. Du richst nach Feuer, nach Wasser, nach Erde und Luft. Außerdem noch nach Wolf. Aber ein guter Wolf." Ich lächle. Auf einmal kniet er sich hin und schaut mich auffordernd an. Zuerst bin ich noch etwas zögerlich, gebe mir aber dann einen Ruck und steige auf. Er steht wieder auf und rennt los. Er wird immer schneller und springt über den Riss. Unter ihm schließt dieser sich und wir landen sicher auf der anderen Seite. Nichts deutet mehr auf den Vorfall hin. Eowyn starrt uns erstaunt an, aber ich beachte sie nicht weiter. Sie hat bei mir einen wunden Punkt. Plötzlich stürmt ein Reiter an uns vorbei, der mich beinahe umgerannt hätte und ich schaue im wütend hinterher. Dann reite ich in die Stadt und wieder kommt ein Reiter auf mich zugeschossen. Das reicht! Ich stelle mich in den Weg und der Reiter bremst scharf ab. Nur wenige Zentimeter vor mir bleibt das Pferd stehen. Es sind Gandalf und Schattenfell. Ich schaue dem Zauberer in die Augen:" Kann mir mal jemand sagen, was hier eigentlich los ist?" Er betrachtet erst mich und dann Alagos: "Ihr habt es also geschafft, euch endlich zu finden." Ich blicken ihn verständnislos an, aber der alte Mann meint bloß: "Dein Hengst kann mit Schattenfell mithalten, also kannst du mich begleiten. Ich erzähle dir alles unterwegs." Dann zieht er ein Bündel unter seinem Umhang hervor und reicht es mir:" Hier deine Waffen." Ich nehme diese an, befestige sie und sage dann lächelnd:" Du wusstest es, dass ich dich begleiten werde." Er zwinkert mir nur zu und prescht dann los. Ich zucke mit den Schultern und jage ihm hinterher. Legolas' traurigen Blick in meinem Rücken, bemerke ich nicht. Mein Hengst hat keine Probleme mit dem Mearas mitzuhalten, deshalb kommen wir schnell voran. Innerhalb von 2 Tagen haben wir unser Ziel erreicht. Die beiden Pferde bleiben auf einem Hügel stehen, unter uns eine ganze Scharr von Reitern. Gandalf erklärt: "Das sind die Reiter, die verbannt wurden. Ihr Anführer ist Eomer, der Neffe des Königs und Bruder von Eowyn." Mein Blick verfinstert sich sofort und ich murmel:" Hoffentlich ist er besser als sie", und reite den Hang hinunter. Gandalf schaut mir verwirrt nach, folgt mir dann aber. Unten angekommen tritt ein blonder Mann vor:"Seid gegrüßt. Ich bin Eomer, wie ihr bestimmt wisst Gandalf. Wollt ihr mir eure Begleiterin vorstellen?" Gandalf setzt an, doch er wird von Eomer unterbrochen. Er wendet sich an mich:"Wie ich sehe habt ihr en Rabauken gezähmt." Als ich diese Worte höre ziehe ich scharf die Luft ein, och Gandalf legt mir beruhigend seine Hand auf meine Schulter. Er sagt:"Das ist Belaitha." Eomer verbeugt sich:"Ist mir eine Ehre euch kennen zu lernen. Ich antworte:"Die Ehre ist ganz meiner Seits, wenn ihr aufhört Alagos als Rabauke und gezähmt anseht." Er schaut mich ein bisschen perplex an, nickt dann aber. Dann wendet er ich wieder an Gandalf: "Nun, was führt euch zu uns?" Der Zauberer antwortet:"Theoden braucht eure Hilfe. Es ist wieder bei klarem Verstand, doch er flüchtet vor vielen Orks nach Helms Klamm." Der Neffe des Königs meint bloß:"Helms Klamm hat bis jetzt immer stand gehalten, warum soll es jetzt versagen?" Jetzt mische ich mich ein:" Wenn ihr glaubt, dass eure Burg gegen 10.000 Uruk-hais ankommt, dann bitteschön. Was meint ihr Gandalf? 300 gegen 10.000? Ich glaube das ist fair." Eomer zieht die Augenbrauen hoch:"Woher wisst ihr das?" Ich schaue ihn an:"Woher weiß ich, dass ihr einen Zwerg bedroht habt, ein Elb wieder rum euch mit dem Tod gedroht hat und ihr dann habt Sperre auf die drei Herrschaften richten lassen bzw. Eure Männer haben es automatisch gemacht." Jetzt bleibt Eomer der Mund offen und Gandalf muss ich ein Grinsen verkneifen. Auf jedenfall scheint ihm das jetzt zu überzeugt zu haben und er befehlt seinen Leuten sich aufbruchsbereit zu machen. Kurz darauf reiten wir nach Helms Klamm. Da die Pferde der Rohirrim nicht so schnell wie Schattenfell und Alagos sind, brauchen wir drei Tage bis wir ankommen. Am fünften Tag, seitdem Gandalf und ich in Edoras los geritten sind, brechen wir kurz vor Sonnenaufgang auf. Schließlich erklimmt Schattenfell mit seinem Reiter auf dem Rücken einen Hügel. Genau als die ersten Sonnenstrahlen über den Berg strahlen steigt der weiße Hengst. Eine helle Aura umgibt ihn. Eomer reitet neben den Zauberer und ruft:" Für den König!!" Das ist mein Stichwort (natürlich weis das niemand) und ich treibe Alagos an. Dieser prescht los und springt über Schattenfell und Gandalf. In gegensatz zu der hellen Aura, ist unsere sehr dunkel. Alagos landet auf der anderen Seite, rutscht ein bisschen den Hügel hinunter und steigt dann auch. Dann knallen seine Hufe auf den Boden und von den Bergen außen rum fallen lauter Gesteinbrocke. Viele Uruks fallen diesen zum Opfer. Dann stürmen Gandalf, Eomer und dessen Heer auf die Feinde zu. Auch ich stürze mich in die Schlacht.
Die Uruk-hai haben keine Chance. Wir metzeln alle nieder und der Rest, der in einen merkwürdigen Wald rennen, werden von dessen Bäume erledigt. Ich suche nach meinen Gefährten und finde Legolas und Gimli, die sich mal wieder streiten. Es geht anscheinend darum, dass Gimli nicht von einem spitzohrigen Elbenprinzlein geschlagen werden will. "Hi, Jungs", begrüße ich sie. Sofort stoppen sie ihr Wortgefecht und Legolas sagt:" Hallo, schön dich wieder zu sehen. Das vorhin war echt beeindruckend." Ich lächle bescheiden:"Danke. Und was ist alles passiert, als ich weg war?" Gimli holt tief Luft:"Also...auf unseren Weg nach Helms Klamm wurden wir von Orks auf Warge angegriffen, dabei ist Aragorn von der Klippe gestürzt und wir dachten alle er sei tot. Doch dann kommt er plötzlich auf einem Pferd in Helms Klamm an. Dann wurden wir von 10.000 Orks angegriffen, wir mussten uns zurückziehen. Doch dann sind wir raus wieder geritten und dann kamt ihr." Er alles ohne zu atmen gesagt, deshalb schnappt er jetzt Luft.
Ich blinzel kurz und denke über das Gesagte nach. Schließlich komme ich zu den Fazit:"Euch Jungs kann man auch nie allein lassen... Übrigens, ihr habt euch ja vorhin wegen der Anzahl der getöteten Orks  gestritten. Zufälligerweise habe ich mitgezählt und bin auf 60 gekommen..." Die Streithähne schaue mich mit offenen Mündern an, also setzte ich noch eins drauf:"...allein mit Pfeil und Bogen. Etwa 20 Stück habe ich dann noch mit dem Schwert erledigt." Jetzt haben sie ihre Mimik überhaupt nicht mehr unter Kontrolle. Dann sage ich grinsend zu Gimli:"Also wurdest du so oder so von einem Spitzohr geschlagen." Jetzt grinst auch Legolas und Gimli zieht eine Schnute. Ich schaue mich um und suche Gandalf. Als ich ihn sehe, steht er vor dem sonderbaren Wald und ich trete zu ihm:"Du willst doch nicht durch die Bäume , die die Orks zerquescht haben, reiten." Er schaut mich ernst an:"Oh doch, das will ich. Ruf die anderen Gefährten zusammen." Ich seufze und gebe erst Aragorn und dann Legolas und Gimli bescheid. Schließlich reiten die Gefährten (inklusive ich), König Theoden, Eomer und zwei weitere Rohirrim durch den Wald nach Isengart. Unterwegs unterhalte ich mich mit Legolas und Gimli. Kurz bevor wir ankommen, reite ich vor zu Gandalf. Schweigend betrachtet er mich und ich ihn. Keiner von uns weiß, was er sagen soll und niemand will es aussprechen, aber wir beide wissen, dass die Begegnung mit Saruman für mich nicht so gut ausgehen wird. Endlich sehen wir das zestörte Isengart und auf den Mauern die beiden Hobbits sitzen. Diese essen und rauchen Pfeife, weshalb Gimli total empört ist. Er ruft:"Da jagen wir euch drei Tage und Nächte und ihr sitzt hier speißend auf der Mauer." Es geht noch ein bisschen hin und her zwischen Gimli und den beiden Hobbits, doch ich höre ihnen nicht zu. Meine ganze Konzentration liegt auf dem Turm. Ohne es zu bemerken, treibe ich Alagos auf ihn zu. Wie in Trance komme ich dem Turm näher, als plötzlich eine harte Stimme mich wieder in die Wirklichkeit zehrt. Verwirrt schüttle ich den Kopf, noch drei Schritte weiter und ich hätte die Mauer berühren können.


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Yuki
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Charakter der Figur
Begleiter: Luna
Sonstiges: Prinzessin des Eiskönigreichs

Dieser Beitrag wurde am So Aug 02, 2015 1:34 pm ©Yuki verfasst.
Gandalf ruft:" Komm sofort zurück Belaitha!" Ich reite zu den anderen zurück, als ich eine warme Stimme höre:" Belaitha, Belaitha..." Ich schaue zum Turm hoch: Dort steht Saruman und blickt auf mich herunter. "Die Mächtige, ein eindrucksvoller Name, aber auch ein passender. Deine Eltern wäre sicher stolz auf. Schade das du sie nie kennen gelernt hast. Du musstest bei einer bäuerlichen Familie aufwachsen, dabei trägst du adligem Blut in dir." Ich schaue ihn interessiert an:" Adliges Blut? Woher wisst Ihr das? Kanntet Ihr meine Eltern?" Nur Legolas und ich können erkennen, dass er leicht den Kopf schüttelt. "Nein, leider nicht, aber ich hätte sie gerne kennen gelernt. Sie waren Elben, doch nicht wie dieser da", er deutet abfällig auf Legolas," sondern Schattenelben, welche dunkle Magie praktiezierten. Jeder von ihnen representierte ein Tier, in das er sich verwandeln kann. Außerdem gab es vier Schattenelben, die jeweils ein Element berherrschen konnten. Es waren zwei Frauen und zwei Männer. Sie waren die Anführer. Jeweils zwei von den vieren verliebten sich und bekamen jeweils ein Kind: Ein Mädchen und ein Junge. Deine Eltern, Belaitha. Jeder der beiden berherrschte jetzt zwei Elemente und wurden deshalb zu den Anführern ernannt. Doch kurz nachdem du geboren warst, überfielen die Elben aus Lothlorien die Schattenelben und brachten alle um. Aber es heißt, dass ein paar entkommen sind und auf ihre Königin warten, auf dich. Es wird erzählt, dass Galadriel ein kleines Schattenelbenkind gefunden hat, welches sie nicht töten konnte, sowas unschuldiges und reines, dennoch mächtiges. Sie wollte es auf ihre Seite ziehen und manipulierte deshalb die Gedanken des Kindes und ließ es somit glauben, dass Orks ihre Eltern umgebracht haben, dabei waren diese eigentlich Verbündete der Schattenelben. Das ist deine Legende, Belaitha. Ich kann es dir nachvollziehen, dass du mir erst nicht glaubst, aber wenn du mal tief in dich hineinhörst, wirst du merken, dass ich dir die Wahrheit erzählt habe. Komm schon, du bist stärker als Galadriel, du kannst ihren Zauber brechen. Versuch es." Ich schließe die Augen und versuche mich daran zu erinnern, dass die Orks meine Verbündeten sind und Galadriel meine Feindin ist. Fast will ich schon aufgeben, als doch die Blockade löst. In meinem inneren Augen sehe ich verschwommen den ganzen Kampf. Ich fühle mich zurück in die Zeit gesetzt. Ich liege in einer Wiege. Überall Schreie und es riecht nach Blut. Plötzlich beugt sich ein Elb von Lothlorien über mich. Er ist so grell, dass sein Licht mir in den Augen brennt. Ich beginne zu schreien und ein heftiger Wind rauscht an mir vorbei und schleudert den Elb weg. Doch eine Elbin mit einer noch grellender Aura, ist stark genug, um gegen den magischen Wind anzukommen. Sie beugt sich über mich und legt ihre Hand auf meine Stirn. Es brennt so fürchterlich, es schmerzt! Ich schreie noch mehr, aber meine Magie ist noch zu schwach, dann wird alles schwarz....
Geschockt mache ich meine Augen auf. Ich konnte den Schmerz spüren, es war so schrecklich. Mein Blick fällt auf meine Waffen. Meine Adoptieveltern haben mir gesagt, dass meine Dolche mit in einem Korb gefunden wurden. Angewiedert werfe ich sie ins Wasser, genauso woe den Rest der Waffen, auch den Köcher mit den Pfeilen schmeiß ich weg. Jetzt habe ich keine Waffen mehr. Da fällt mir noch was ein:"Saruman, woher kommt es, dass ich mit Pferden sprechen kann?" Er antwortet:"Die Legende besagt, dass die Eltern des Kindes, kurz bevor sie gestorben sind, eine Ritual unterzogen haben und damit ihren Göttern gebeten ganen, ihrer Tochter eine Gabe zu geben, welche ihr das Leben leichter und vor allem erträglicher macht." Ich nicke kurz und sage:" Danke." Ich will wegreiten, als Legolas ruft:" Du kannst dich nicht einfach die Geschenke der Herrin wegwerfen." Ich schaue ihn böse an:"Siehst du doch, dass ich es kann. Und gut, dass du much daran erinnerst.", ich werfe ihm den Elbenmantel zu," Hier, den brauch ich nicht mehr. Und falls jemand Galadriel treffen sollte, sagt ihr bitte, dass ich auch ohne die Geschenke weiß, dass ich etwas besonders bin, auch ohne meine Gaben, aber ich habe die Gaben, weshalb sollte ich mich erinnern, wie ich ohne bin?" Damit drehe ich mich vollständig um und reite durch den Fangornwald nach Lothlorien: Jetzt gibts Rache!


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